Sharp/Arbeitswelt

Fokus auf durchgängige Konnektivität

Ausgabe-Nr.: 7/2020

Christopher Parker, Senior Product Manager bei Sharp Electronics Europe: „Wenn die Mitarbeiter an den Arbeitsplatz zurückkehren und sich eine neue Normalität einspielt, kann das Windows Collaboration Display als Hub für die Kommunikation zwischen Kollegen im Büro und im Home-Office dienen.“

Der Hersteller lud zu der virtuellen Live-Veranstaltung ‚Connected Event‘ diverse Branchen-Experten ein. Sie referierten über agiles Arbeiten, Kollaboration und Produktivität in Zeiten des Wandels. Dabei stellte das Unternehmen erneut das Windows Collaboration Display vor, welches im vergangenen Jahr auf den Markt gebracht wurde und nun durch die Corona-Krise noch mehr in den Blickpunkt rückt. Außerdem wurden die Funktionen der bald erhältlichen Cloud-Lösung ‚Synappx WorkSpaces‘ näher dargelegt.

„Wenn die Mitarbeiter an den Arbeitsplatz zurückkehren und sich eine neue Normalität einspielt, kann das Windows Collaboration Display als Hub für die Kommunikation zwischen Kollegen im Büro und im Home-Office dienen. Sharp ist stolz darauf, ein Tool anzubieten, das agiles Arbeiten unterstützt und einen nahtlosen Übergang vom Home-Office in den neuen Büroalltag ermöglicht“, erklärte Christopher Parker, Senior Product Manager bei Sharp Electronics Europe in London, am Rande des Events.

Ganz im Sinne der ausgerufenen ‚My Integrated Office‘-Strategie (-> INFO-MARKT Nr. 2/2020) erläuterte Jason Cort, Director of Product Planning & Marketing bei Sharp Electronics Europe, direkt zu Beginn des Formats die Schlüsselfaktoren für Kunden, die es bei der globalen Entwicklungs-Strategie von Produkten zu berücksichtigen gilt. Neben dem allgegenwärtigen Sicherheits-Aspekt gehören hierzu Technology as a Service für finanziell tragbare Lösungen mit vorhersagbaren Kosten, Remote Monitoring sowie Management, hybride und mobile Arbeitsplatz-Tools, erweiterte Online-Lösungen für Video-Konferenzen oder die Verwaltung von Lieferantenbeziehungen, und die alles umfassende ‚Konnektivität‘.

Diesem Leitmotiv folgt auch die neue Cloud-Lösung ‚Synappx WorkSpaces‘ für intelligentere Besprechungsräume. Durch die Kombination von Sensordaten aus dem Windows Collaboration Display mit Microsoft-Office-365-Daten misst die Anwendung die Auslastung des Arbeitsbereichs und die Umgebungs-Faktoren, um einen komfortableren Arbeitsplatz zu schaffen. Mit ihrer Hilfe lassen sich Raumbuchung/Nutzung, Temperatur, Luftqualität, Beleuchtung etc. exakt aufeinander abstimmen.

Mit Hilfe des Windows Collaboration Displays (-> INFO-MARKT Nr. 7/2019 u. Nr. 43/2019) lassen sich Konferenzräume demnach mit intelligenten Funktionen versehen, die auf der integrierten IoT (Internet of Things)-Technologie sowie dem Abonnement-Service WorkSpaces von Sharp basieren. Der cloudbasierte Service fragt die Daten des IoT-Sensor-Hubs in Echtzeit ab. Neben einer etwaigen Produktivitäts-Steigerung trägt ein besseres Management der Umweltbedingungen ebenfalls dazu bei, Investitionen in Gebäude-Umbaumaßnahmen einzusparen, so die Argumentation des Herstellers.

„Zusammen mit Cloud-Plattformen wie Microsoft Azure bilden das Windows Collaboration Display und Sharp WorkSpaces den Ausgangspunkt für den Einsatz intelligenter Systeme. Wenn Sie beispielsweise die Temperatur eines Meetingraums kennen und diese Daten in die Cloud und aus der Cloud an Ihre Klimaanlage übermitteln können, damit sie die Temperatur entsprechend regelt, erhalten Sie ein System, das sich an die Nutzung Ihrer Meetingräume anpasst“, betont Parker.

Einer Sharp-Studie zufolge sinkt die Leistung der Mitarbeiter um zwei Prozent für jeden Grad über 25 ˚C und um 4,7 Prozent für jeden Grad unter 21 ˚C. Die ideale Temperatur für Meetings soll je nach Teilnehmerzahl zwischen 20 ˚C und 25 ˚C liegen. Weiterhin kann eine optimierte Belüftung angeblich zu Produktivitäts-Steigerungen von bis zu elf Prozent führen. Eine adäquate Beleuchtung soll die Arbeitsqualität sogar um bis zu 15 Prozent steigern.

Jason Cort, Director of Product Planning & Marketing bei Sharp Electronics Europe: Im Sinne der ‚My Inte­grated Office‘-Strategie erläuterte Cort direkt zu Beginn des Formats die Schlüsselfaktoren für Kunden, die es bei der globalen Entwicklungs-Strategie von Produkten zu berücksichtigen gilt.

Darüber hinaus zeigte Dr. Nigel Oseland, Umweltpsychologe und Arbeitsplatzexperte, im Zuge der Veranstaltung auf, wie Unternehmen das neue Büroleben effektiv gestalten können. Im Fokus steht hierbei ein hybrides Modell aus Home-Office und Büropräsenz, unter Berücksichtigung der zulässigen Personenzahl. Dieses Konzept trifft auf eine breite Zustimmung. In einer Stichumfrage unter rund 2.300 Personen stehen 44 Prozent diesem Modell offen gegenüber. Während sich 26 Prozent ein bis zwei Tage im Home-Office sehr gut vorstellen können, halten 18 Prozent auch drei bis vier Tage für denkbar.

Der Trend hin zu individuellen Arbeitsstrukturen ist nicht mehr aufzuhalten. Allein durch die Tatsache, dass mobiles Arbeiten wegen des technologischen Fortschritts immer ausgereifter möglich ist, entsteht ein zunehmendes Bedürfnis. Vor allem die Corona-Krise goss hier zusätzliches Öl ins Feuer. Folglich werden Investitionen in neue Produkte, die diese Entwicklung fördern, aufgrund der hohen Nachfrage unweigerlich Gewinne abwerfen. Daher ist spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen, konsequent auf moderne Working-Features zu setzen.

 

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