Messen

Neuer Anlauf in Hannover

Ausgabe-Nr.: 34/2019

Dr. Andreas Gruchow, Vorstandsmitglied bei der Deutschen Messe: „Mit der neuen B2B-Veranstaltung Twenty2x bieten wir dem Mittelstand genau das, was er braucht, um sich für die kommenden Jahre gut aufzustellen: konkrete Lösungen, moderne Technologien, Best Practices und somit belastbare Entscheidungs-Grundlagen.“

Die Suche nach einem geeigneten Ersatz für die untergegangene CEBIT hält an: Die Deutsche Messe AG kündigt für den März nächsten Jahres ein neues Format an. Im Fokus des Events sollen moderne IT-Technologien und deren Einsatzmöglichkeiten in mittelständischen Geschäftsprozessen stehen.

„Unser Ziel ist es, gerade die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bei der Digitalisierung zu unterstützen, um sie fit zu machen für die Zukunft und sie im jeweiligen Wettbewerbs-Umfeld zu stärken. Mit der neuen B2B-Veranstaltung Twenty2x bieten wir dem Mittelstand genau das, was er braucht, um sich für die kommenden Jahre gut aufzustellen: konkrete Lösungen, moderne Technologien, Best Practices und somit belastbare Entscheidungs-Grundlagen“, beschreibt Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG in Hannover, die Ausrichtung des Formats.

Die Veranstaltung findet vom 17. bis 19. März 2020 auf dem Messegelände in Hannover statt. Die Hallen sieben und acht sowie das Convention Center stehen zur Austragung bereit. Partner der Messe sind der Bundesverband IT-Mittelstand BITMi, der Verband der Internetwirtschaft eco, der IT-Anwenderverband VOICE und der Bundesverband Deutsche Startups BVDS.

Die Organisatoren bezeichnen ihr neues Event als „Digital Enabler“ für den Mittelstand und als eine reine B2B-Veranstaltung. Den Betreibern zufolge soll mittelständischen Unternehmen eine Branchen-übergreifende IT-Messe geboten werden, die konkrete Lösungen zur Umsetzung der Digitalisierung liefert. Wichtige Themen für Unternehmen, wie die Digitalisierung des Kontakts zu Kunden und Zulieferern, die Erneuerung von IT-Strukturen, der Aufbau von spezifischem Know-how, die Reorganisation von Workflows sowie die Einführung neuer Marketing- und Vertriebskonzepte werden vor Ort aufgegriffen.

Egal, wie dieses Konzept in der Öffentlichkeit beurteilt wird: Die Parallele zur CEBIT mit ihrem unrühmlichen Ende drängt sich zwangsläufig auf. Eine fehlgeleitete Umsatz-Fixierung, Konzeptionslosigkeit und eine konfuse Adressierung von Zielgruppen führten ins Aus (-> INFO-MARKT Ausgabe Nr. 46/2018).

Auch deswegen möchte Jutta Jakobi, Global Director Digital Business bei der Deutschen Messe AG, vermutlich keine Vergleiche zu der früheren Großveranstaltung ziehen: „Die CEBIT ist nicht unsere Referenzgröße. Wir konzentrieren uns bei der Twenty2x auf die Kernbereiche der geschäftlichen IT-Anwendungen und setzen den Fokus auf Besucher aus kleinen und mittelständischen Unternehmen. Mit zwei Hallen, drei Messetagen in der Mitte der Woche und sechs Themen-Schwerpunkten ist die Twenty2x kompakt und klar strukturiert.“

Bei den thematischen Schwerpunkten handelt es sich um die Bereiche Business Management, Security Solutions, New Tech und Startups, New Work, Sourcing Services und Public Administration. Gegenstände der Ausstellung sind unter anderem Data Management, Big Data und Artificial Intelligence, Business Software wie CRM (Customer Relationship Management), ECM (Enterprise Content Management) und ERP (Enterprise Resource Planning) sowie Cloud und Server & Storage.

 

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