Deutsche Telekom/Cyberkriminalität

Neues Schutz-Angebot

Ausgabe-Nr.: 2/2020

Thomas Tschersich, Chief Security Officer der Deutschen Telekom: „Alleine im vergangenen Jahr haben wir durchschnittlich fast 40 Millionen Angriffe pro Tag auf unseren Honeypot-Systemen vermerkt. Das zeigt: Angriffe werden immer professioneller und automatisierter.“

Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran und durch die zunehmende Vernetzung steigt automatisch die Anzahl der Schwachstellen. Schon heute sind mehr als die Hälfte aller deutschen Unternehmen Opfer eines Cyberangriffs geworden. Ein neues, sogenanntes Digital-Schutzpaket soll speziell kleine Unternehmen zuverlässig vor digitaler Kriminalität und Datenverlust schützen.

„Ist eine Lücke vorhanden, wird diese auch ausgenutzt. Die Frage ist nicht ob, sondern vielmehr wann ein Angriff passiert und unter welchen Bedingungen dieser stattfindet“, sagt Thomas Tschersich, Chief Security Officer der Deutschen Telekom AG in Bonn. Die Anzahl an DDoS-Attacken, Phishing-Mails mit Schadsoftware oder Erpressungs-Trojanern wird weiter zunehmen. Die Schäden sind vielschichtig.

Mal sind Netze infiziert, mal stoppt die Produktion oder der Verdienst fällt aus und die Opfer zahlen drauf. Auch den technischen Fortschritt wie Machine Learning und Künstliche Intelligenz machen sich Kriminelle verstärkt zunutze. „Alleine im vergangenen Jahr haben wir durchschnittlich fast 40 Millionen Angriffe pro Tag auf unseren Honeypot-Systemen vermerkt. Das zeigt: Angriffe werden immer professioneller und automatisierter. Ob Privatperson oder Kleinunternehmen – niemand sollte sich 2020 ungeschützt in Sicherheit wiegen“, sagt Tschersich.

Im Rahmen des neuen Schutzpaktes prüfen die Experten der Telekom das Firmennetz sowie die angeschlossenen Geräte. Auch die Software sowie Schnittstellen „nach draußen“. Sie geben Tipps für besseren Schutz gegen unbefugte An- und Zugriffe. Anschließend optimieren sie die Sicherheit direkt beim Kunden. Sind Daten verloren gegangen, etwa weil Festplatten fehlerhaft formatiert oder mechanisch beschädigt sind, stellen IT-Spezialisten die verlorenen Daten wieder her.

Auch das Warnsystem ID-Alarm ist Teil der Schutzlösung. Ein Service sucht dafür automatisch im Internet nach gestohlenen Log-In-Daten und informiert Firmen-Inhaber im Verdachtsfall. Darüber hinaus arbeitet die Deutsche Telekom mit der Roland Schutzbrief Versicherung AG und der Revolvermänner GmbH zusammen. Gemeinsam stellen sie Unternehmenskunden passende Experten für professionellen Reputationsschutz zur Seite. Die Spezialisten lassen unbegründete negative Bewertungen löschen und beraten beim digitalen Reputations-Management.

Ein persönlicher Ansprechpartner der Telekom kümmert sich um die Sicherheits-relevanten Belange im Unternehmen. Zum monatlichen Festpreis von 14,95 Euro erhalten Kunden eine Schutzlösung, die vor allem auf Prävention und Früherkennung setzt.

 

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