Namen und Nachrichten

Ausgabe-Nr.: 40/2019

Ivanti/Windows 10

Nach einer Online-Umfrage des IT-Anbieters aus Salt Lake City unter mehr als 500 IT-Professionals sind drei von fünf Unternehmen nicht auf Windows 10 migriert. Obwohl der reguläre Support für Windows 7 am 14. Januar 2020 endet, haben 59 Prozent der Unternehmen noch nicht alle Nutzer-Geräte auf Windows 10 umgestellt.

Tatsächlich ist das Ende des Lebenszyklus von Windows 7 ein wichtiger Auslöser für die Migration (44 Prozent). IT-Experten nennen auch Schwachstellen-Management und Minimierung von Sicherheitsrisiken (23 Prozent), Reduzierung von Betriebsrisiken (11 Prozent) und Verbesserung der Nutzer-Produktivität (10 Prozent) als bedeutsame Punkte bei der Priorisierung des Projekts.

Als Herausforderung im Zuge der Migration sehen die IT-Experten vor allem die damit verbundenen Ressourcen-Zeiten und Kosten (57 Prozent), gefolgt von anderen hohen IT-Prioritäten (47 Prozent) sowie Bedenken hinsichtlich der Anwendungs-Kompatibilität und des Supports für Windows 10 (40 Prozent). So fürchten 58 Prozent, dass Software-Updates oder Patches Anwendungen lahmlegen können.

Das Unternehmen gibt Anwendern sechs Tipps für die Migration auf Windows 10: (1) Inventarisieren Sie Ihre gesamte Soft- und Hardware, (2) Richten Sie eine Benutzerprofil-Verwaltung ein, (3) Nutzen Sie eine automatisierte Konfiguration und Bereitstellung, (4) Installieren Sie Software gesammelt in Paketen, (5) Investieren Sie in verbesserte Bereitstellungs-Prozesse und zeitnahes Patch-Management, und (6) Überwachen Sie den Rollout-Fortschritt und berichten Sie darüber.


bintec elmeg

Der Anbieter von integrierten Kommunikations-Lösungen ernennt Fernando Prado zum neuen Chief Executive Officer (CEO) für die kaufmännische Geschäftsführung. Darüber hinaus agiert der Finanzexperte weiterhin in seiner Rolle als Chief Financial Officer (CFO). Prado ist seit 2012 beim Anbieter tätig und bringt einschlägige Erfahrungen aus über 17 Jahren in den Bereichen Finanzen, Risikomanagement, Logistik und Einkauf auf internationaler Ebene mit. Der bisherige CEO Alexander Lopez Gonzalez bleibt Prokurist im Unternehmen und übernimmt innerhalb der Teldat Group die Funktion des Chief Digital Officers (CDO).


Konica Minolta

Die Japaner entwickeln einen mehrsprachigen Dolmetscher-Service namens ‚Kotobal‘. Dieser soll die Kommunikation zwischen Finanzinstituten/Regierungsstellen und Ausländern unterstützen. Bei dem Dienst handelt es sich um eine Tablet-Anwendung, welche auf der von Konica Minolta entwickelten ‚Melon‘-Technologie basiert, einer mehrsprachigen Kommunikations-Applikation für medizinische Einrichtungen.

Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) sowie einer Videointerpretation durch den Bediener ermöglicht das Tool angeblich eine schnelle und genaue Kommunikation zwischen Personen. Der Service kann insgesamt 13 Sprachen verarbeiten. Als Standard-Sprachen stehen Englisch, Chinesisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch zur Verfügung. Vietnamesisch, Thai, Russisch, Tagalog, Nepali, Indonesisch, Hindi und Französisch können optional hinzugefügt werden.

Zur offiziellen Einführung Ende 2019 plant der Hersteller, eine Wörterbuch-Funktion zu implementieren. Die Anwendung soll dann in der Lage sein, Branchen-spezifische Fachbegriffe zu registrieren. Der Dolmetscher-Service wird somit künftig nicht nur für den Finanz- und Behördenbereich, sondern auch für Unternehmen geeignet sein.


Spitch

Der Anbieter von Sprachlösungen empfiehlt Unternehmen, die sich moderner präsentieren wollen, ein Telefonsystem, mit dem sich Anrufer in gesprochener Sprache unterhalten können. Die Anschaffung eines solchen Systems lohnt sich nach Angaben der Schweizer für jedes Unternehmen, das durchschnittlich mehr als 500 Anrufe am Tag erhält.

Die Umstellung von einer 1-2-3- auf eine Klartext-Telefonanlage soll je nach Firmengröße zwischen drei und vier Monaten dauern. In diesem Zeitraum wird das System für die firmen- und branchenspezifischen Fachbegriffe, die häufigsten Anfragen und die Sinnzusammenhänge trainiert, um möglichst jeden Anrufer auf Anhieb zu verstehen und sein Anliegen korrekt zuordnen zu können.


Canon

Die Hamburger copy-druck GmbH mit ihren 55 Mitarbeitern an den drei Standorten Hamburg, Berlin und Darmstadt spezialisierte sich auf die Produktion hochwertiger Druckerzeugnisse wie Schulungsunterlagen, Dokumentationen und Bücher. Der Wandel durch Digitalisierung trieb dabei die Suche nach neuen Geschäftsmodellen an.

So produziert das Unternehmen seit kurzem Schulungs-Unterlagen die, mit AR-Codes versehen, Lehrinhalte in neuen Dimensionen vermitteln. Die Basis dafür ist unter anderem die von Canon entwickelte Canon AR-App. „Die Möglichkeiten, klassische Druckerzeugnisse mit Augmented Reality anzureichern, stehen erst ganz am Anfang. Wir bringen auf diese Weise unsere Kompetenz in neue Formen der Informations-Vermittlung ein“, erklärt Jens Beckmann, Geschäftsführer, copy-druck Gesellschaft für Digital- und Offsetdruck mbH.


Salesforce

Der US-Anbieter bringt ein hybrides Content Management System (CMS) auf den Markt. Mit diesem können Anwender Inhalte zentral erstellen und Kanal-übergreifend nutzen. Weiterhin sorgt die Lösung für eine Vernetzung mit Customer-Relationship-Management (CRM)-Daten. Sie soll einfach zu bedienende Tools beinhalten, die den Service, den Vertrieb oder die IT-Abteilung dabei unterstützen, personalisierte Inhalte für die jeweiligen Zielgruppen anzubieten.

Die neue Lösung im Überblick: (1) Tools: Übersetzungs-Funktionen sollen die Skalierung erleichtern; und Berechtigungen sorgen für eine Zusammenarbeit unter Einhaltung der Markenstandards. (2) Ein hybrides CMS ermöglicht es, neue Inhalte zentral zu erstellen und an jeden beliebigen Touchpoint innerhalb und außerhalb der Salesforce-Umgebung auszuspielen. (3) Datenbasierte Personalisierung: Durch die Lösung lassen sich relevante und personalisierte Inhalte konzipieren. (4) Content-Erstellung für alle Mitarbeiter: Die Vernetzung von CRM-Daten mit dem CMS hilft Abteilungs-übergreifend dabei, personalisierten Content für Zielgruppen zu entwerfen.


Cisco

Das Unternehmen kündigt an, sich künftig verstärkt auf den Small Business Bereich (KMU) zu fokussieren. Die zu diesem Zweck entwickelten Angebote unterstützen die Anwender dabei, ihre Chancen auf dem Markt voll auszuschöpfen. Der Anbieter möchte Betrieben ein einfaches, sicheres und flexibles Portfolio, einen maßgeschneiderten Support, eine mehrjährige Awareness-Kampagne sowie erhöhte Partner-Investitionen zur Verfügung stellen.

Das Partner-Programm wurde um die folgenden Features erweitert: (1) neues Virtual Demand Center (VDC), (2) Perform Plus Incentive (Partner erhalten einen vierteljährlichen Rabatt), (3) CMSP Express-Programm (Cloud- und Managed-Service-Programm, das sich an Managed Services Provider richtet), (4) weltweite Verfügbarkeit von X-Sell (eine Vertriebsgemeinschaft, zu der auch Cisco-geführte Schulungen und ein gemeinsamer Vertrieb gehören) und (5) optimierte Registrierung von Deals (ermöglicht deutlich verkürzte Genehmigungs-Zeiten für Geschäftsabschlüsse).

 

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