INFO-MARKT E-Paper IT-/MFP-/Drucker@Markt 31/2018

Namen und Nachrichten

Ausgabe-Nr.: 31/2018

Sharp

Die Sharp Electronics (Schweiz) AG berief zum 1. August 2018 ihren neuen Chief Operating Officer (COO). Peter Suter übernimmt die operative Verantwortung für alle Geschäftsbereiche von Sharp in der Schweiz und berichtet an Ale­xander Hermann, President Information Systems Europe und CEO Sharp Electronics (Schweiz) AG.

Seit der Übernahme der Fritz Schumacher AG im vergangenen Jahr beschäftigt der Hersteller in der Schweiz rund 150 Mitarbeiter. Im Zuge des Wachstums schuf das Unternehmen die Stelle des COO neu, um die gesetzten Ziele zu realisieren. Für die kommenden Jahre sollen das bestehende Dienstleistungs-Angebot und das landesweite Service- und Vertriebsnetz ausgebaut werden.

Suter bringt über 30 Jahre Erfahrung aus internationalen Führungspositionen im Bereich Distribution, Marketing, Logistik und IT mit. Insbesondere bei der Neupositionierung von Unternehmen unterschiedlicher Branchen sowie bei der Erschließung neuer Märkte konnte er in der Vergangenheit Erfolge verbuchen. Aus seiner Zeit als Geschäftsführer bei Distributoren wie Cellpack/Celltec und René Faigle AG verfügt der Manager über Expertise im Bereich Printing und Business Solutions.


Riso

Der Anbieter präsentiert seinen neuen Digitalkopierer SF9390. In den Risographen wurden neue Features integriert. So läuft die Mastererstellung deutlich schneller, der neu konzipierte Scanner liefert mit 600 x 600 dpi auch bei Fotos eine harmonische Farbdarstellung und das überarbeitete Farbdisplay soll eine reibungslose Bedienung des Systems sichern. Neu ist auch die IC-Karten-Lösung, die nur berechtigten Nutzern Zugang zu den Druckfunktionen gibt und so verhindert, dass vertrauliche Daten in die falschen Hände geraten.

Weiterhin verfügt das robuste Modell über eine flexible Papierverarbeitung. Der SF9390 bedruckt unterschiedliche Papiertypen ab 46 g/m2 wie Umweltpapiere, Karten und Umschläge oder grobkörniges Papier. Für den Farbdruck stehen 21 Standardfarben und 50 individuelle Farben zur Verfügung. Bei Bedarf werden die Hausfarben extra angemischt.


Ceyoniq Technology

In rund 40 Organisationseinheiten der Stadtverwaltung Bielefeld wird mit Ceyoniq sukzessive die Software nscale eGov eingeführt. In einem ersten Pilotprojekt implementiert das Rechnungs-Prüfungsamt die E-Akte-Lösung und ist damit das erste Amt in Bielefeld, das die Anforderungen des E-Government-Gesetzes der Bundesregierung aktiv umsetzt.

„Die dringend notwendige Digitalisierung von Verwaltungsprozessen stellt für den öffentlichen Sektor eine komplexe Herausforderung dar“, sagt Oliver Kreth, Geschäftsführer der Ceyoniq Technology GmbH. Die zentrale Herausforderung bei der Implementierung einer E-Akte-Lösung in der Stadtverwaltung besteht in den sehr individuellen Anforderungen einzelner Fachämter. Hohe Flexibilität und Skalierbarkeit der eingesetzten Software sind dabei nach Angaben des Software-Herstellers von „essentieller Bedeutung“, weil nur so sich die konkreten Verwaltungsabläufe optimal abbilden und zugleich auf einer einheitlichen Plattform zusammenführen lassen.

Den rund 2.000 Mitarbeitern steht in der Rechnungsprüfung ein auf ihre jeweiligen Bedürfnisse abgestimmtes Werkzeug zur elektronischen Verwaltungsarbeit zur Verfügung. Daraus sollen sich beschleunigte Prozesse, signifikante Zeit- und Kosteneinsparungen sowie eine erhöhte Transparenz rund um das Informationsmanagement ergeben.


Canon

Das Unternehmen gibt die Aktualisierung seines Flachbettscanner-Portfolios bekannt. Das Modell CanoScan LiDE 400 bietet dem Hersteller zufolge eine verbesserte Geschwindigkeit sowie eine hochauflösende Scanfunktion. Das Design zeichnet sich durch einen kompakten, zusätzlichen Standfuß zur vertikalen Nutzung des Scanners und einen einfachen USB-Typ-C-Anschluss mit Stromversorgung aus. Das Gerät kann bis zu 4.800 x 4.800 Punkte pro Zoll (dpi) scannen und benötigt nur acht Sekunden für einen Scan in 300 dpi in Farbe und im Format DIN A4. Das doppelgelenkige Z-Scharnier lässt sich bis zu 21 Millimeter hochstellen und soll somit ein einfaches Scannen von unhandlichen Dokumenten wie Büchern, Zeitschriften und Berichten gewährleisten.

Bei dem zweiten Scanner CanoScan LiDE 300 handelt es sich um einen kompakten A4-Flachbettscanner, der mit den entsprechend angelegten Scan-Buttons für eine einfache Bedienung sorgen und somit die perfekte Option für hochauflösende Ergebnisse zuhause oder im Büro darstellen soll. Mit einer Auflösung von bis zu 2.400 x 4.800 dpi wird ein Dokument schnell gescannt (Scan im Format DIN A4 mit 300 dpi in ca. 10 Sekunden). Das Modell benötigt kein separates Stromkabel und wird über das USB-Kabel mit einem PC oder Laptop verbunden.

Die vier Scan-Buttons erleichtern das Scannen nach PDF oder E-Mail und ermöglichen das Kopieren oder Starten des automatischen Scans, ohne komplexe Menüs aufrufen zu müssen. Darüber hinaus bieten Auto Document Fix und Auto Photo Fix eine sofortige Dokumentenerkennung.


Samsung

Samsung Research, das Forschungs- und Entwicklungszentrum der Endgerätesparte von Samsung Electronics, belegte zwei erste Plätze bei weltweiten Leseverständnis-Wettbewerben für maschinelles Lesen durch künstliche Intelligenz (KI). Kürzlich erreichte Samsung Research den ersten Platz im MAchine-Reading-Comprehension-Wettbewerb (MS Marco) von Microsoft. Auch beim Wettbewerb ‚TriviaQA‘, der von der University of Washington ausgerichtet wurde, konnte das Zentrum die Leistungsfähigkeit seines KI-Algorithmus unter Beweis stellen.

Der Begriff ‚maschinelles Leseverständnis‘ beschreibt den Prozess, wenn ein KI-Algorithmus, Daten analysiert und aus eigener Kraft eine optimale Antwort auf eine Frage findet. Für MS Marco und TriviaQA werden KI-Algorithmen auf ihre Fähigkeit getestet, Sprache bei menschlichen Fragen und Antworten zu verarbeiten und schriftlichen Text in verschiedenen Dokumenttypen bereitzustellen, wie etwa bei Nachrichtenartikeln und Blogbeiträgen.

Samsung Research beteiligte sich mit ConZNet an den Wettbewerben. Dabei handelt es sich um einen vom AI Center (KI-Zentrum) des Unternehmens entwickelten KI-Algorithmus, der die Reinforcement-Learning-Technik unterstützt, den derzeit fortschrittlichsten Algorithmus im Bereich maschinelles Lernen. Bestärkendes Lernen fördert die maschinelle Intelligenz, indem es bestimmte Verhaltensweisen belohnt und so Anreize zur selbständigen Weiterentwicklung der KI liefert.

 

 

Weitere Artikel dieser Ausgabe