HP Inc.

Digitales MPS und neuer Service

Ausgabe-Nr.: 46/2018

Tuan Tran, General Manager, Office Printing Solutions Business: „Wir unterstützen unsere Kunden dabei, die volle Kontrolle über ihre Arbeitsumgebung zu behalten. Dies ist ein zentraler Bestandteil unserer Strategie.“

Der MFP- und Drucker-Anbieter wird zusammen mit dem IT-Haus, einem der führenden IT-Systemhäuser in Deutschland, jetzt Managed Print Services (MPS) digitalisieren. Beide Unternehmen wollen die Verwaltung und Wartung von Druckerflotten effizienter und smarter gestalten. IT-Haus setzt auf HP Smart Device Services (SDS), eine Cloud-Lösung, mit der sich Drucker remote kontrollieren lassen. Weiterhin baut der Anbieter das Lösungs- und Service-Portfolio für das Drucker-Segment aus. Die neuen Lösungen und Services sollen zusammen mit umfangreichen Security-Lösungen ein weiterer Schritt in Richtung einer nahtlosen Analytik und Kontrolle aller Druckvorgänge werden.

 

Der Vorteil von SDS besteht nach Angaben des Anbieters in der Möglichkeit, dass sich bestehende herstellerunabhängige Flottenmanagement-Lösungen integrieren lassen. Als Basis dafür dienen Geräte-Telemetriedaten, die kontinuierlich anonym von der eingesetzten Hardware generiert und zu Analyse-Zwecken in der Cloud gespeichert werden.

Der Nutzen dieser Kombination für den Partner wird als vielfältig beschrieben. Zum einen ermöglicht die Plattform eine direkte Fehleranalyse inklusive einer Video-Anleitung zur Behebung der Probleme. Zudem werden die benötigten Ersatzteile sowie der erforderliche Zeitaufwand detailliert aufgezeigt. Darüber hinaus profitieren die Vertriebspartner, die diese Kombination einsetzen, von Erfahrungswerten, die weltweit anonymisiert ausgewertet werden. 90 Prozent der Fehlerquellen lassen sich dank entsprechender Daten schneller und genauer identifizieren und häufig remote beheben. Mittlerweile benötigen die Techniker nur noch eine knappe Minute, um zu wissen, welchen Fehler der Drucker meldet. Mit Hilfe dieser Informationen und der vorausschauenden Wartung lassen sich Serviceeinsätze besser planen.

Außerdem lässt sich der Verbrauch von Toner und Papier genauer messen. Im Ergebnis sind die MPS-Verträge besser an den realen Verbrauch angepasst. Kunden profitieren von einer deutlich optimierten Verfügbarkeit der Druckerflotte und zugleich von der Vereinfachung der Serviceprozesse.

Für IT-Haus entsteht durch die HP Smart Device Services ein deutlicher Mehrwert beim Management der Druckerflotten seiner MPS-Kunden. Sie erhalten bei Problemen schneller und effizienter als zuvor Unterstützung und reduzieren somit deutlich die Ausfallzeiten.

Weiterhin baut HP das Lösungs- und Service-Portfolio für das Drucker-Segment aus. Die Zielsetzung erklärt Tuan Tran, General Manager, Office Printing Solutions Business bei HP: „Wir unterstützen unsere Kunden dabei, die volle Kontrolle über ihre Arbeitsumgebung zu behalten. Dies ist ein zentraler Bestandteil unserer Strategie. Die neuen Lösungen und Services sind ein weiterer Schritt in Richtung einer nahtlosen Analytik und Kontrolle aller Vorgänge. HP bietet darüber hinaus umfangreiche Security-Lösungen für die Druckumgebung an.”

Zu den neuen Applikationen gehört die HP FutureSmart 4 Firmware. Durch Funktionen wie „Serverless Job Accounting“ lassen sich mit Hilfe dieser Firmware-Version ohne Nutzung eines Servers Druckberichte analysieren. Die Installation kann per USB erfolgen. Alle neuen Geräte werden bereits mit der HP FutureSmart 4 Firmware ausgeliefert. Dazu zählen die Modelle HP PageWide Color 755dn, PageWide Color MFP 774dn und dns sowie PageWide Color MFP 779dn und dns. Drucker mit FutureSmart Firmware. Ab 2012 lassen sie sich auf HP FutureSmart 4 aktualisieren.

Überdies bietet HP als erster Drucker-Hersteller eine Integration mit Microsoft SCCM an. Damit ist das IT-Management in der Lage, ein einziges Tool für die Drucker-Security zu nutzen und dies mit allen anderen SCCM-vernetzten Geräten innerhalb des Netzwerks einzusetzen.

Eine andere neue Anwendung stellt die zertifizierte Integration mit dem McAfee Enterprise Security Manager dar. Jene ermöglicht Einblicke in den Security-Status der Flotte, auf deren Basis Unternehmen potenzielle Malware-Angriffe auf HP-Drucker priorisieren, analysieren und darauf reagieren können.

Ebenfalls neu: Immersive Analytics Service. Das neue Modul der HP Business Intelligence Services nutzt die HP-Labs-Fortschritte hinsichtlich Visualisierung und Analytik. Sie bieten Kunden einen umfassenden Überblick über ihre Drucker­umgebung. Dank dieser detaillierten Übersicht sind HP-Berater in der Lage, Verhaltensweisen schnell zu erkennen, die Digitalisierung zu beschleunigen, effizienter zu arbeiten und gleichzeitig Risiken zu reduzieren.

 

 

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