ASB GlasFloor

Kreativität trifft Technologie

Ausgabe-Nr.: 27/2018

IT-Experte und Künstler Marc Gumpinger: „Architekten und Einrichter stehen vor der Herausforderung, unserer neuen digitalen Arbeitskultur eine entsprechende Umgebung zu geben. Wir stehen für ein visionäres Konzept für die Arbeitswelt der Macher von morgen.“

Das süddeutsche Unternehmen bietet neben der Ausstattung von Sportböden Architektur-Lösungen bestehend aus Glasflächen mit LED-Video-Elementen an. So entwickelte der ASB-Geschäftsführer gemeinsam mit dem Künstler Marc Gumpinger eine Raum-Installation für die diesjährige Orgatec. Dabei handelt es sich um einen begehbaren Kubus, der komplett aus Glas besteht und mit einer Spezialbeschichtung versehen wurde.

 

„Innovative Unternehmen, Hotels, Restaurants, aber auch design­affine Privatpersonen können unsere Konzepte nutzen, um ihre Räume aufzuwerten“, sagt Christof Babinsky, Geschäftsführer der Aluminium SystemBau (ASB) Horst Babinsky GmbH im oberbayerischen Stein. Zuvor hatte der Manager den Weg zum digital erweiterten Sport- und Event­boden konsequent vorangetrieben. Mit dieser Variante nutzt das Unternehmen seiner Aussage zufolge nur einen winzigen Ausschnitt der Möglichkeiten.

Dass der Glasboden in der Architektur für revolutionäre Cutting-Edge-Lösungen herangezogen werden kann, stellte das Unternehmen etwa mit einer Installation in den irischen Microsoft-Headquarters bereits zu Beginn 2018 unter Beweis. Dort begrüßt die Besucher nun ein virtueller Wasserfall, der den Eindruck erweckt, über vier Stockwerke in einen digitalen See zu stürzen. Umgesetzt wurde die Idee mit LED- und Glas-Elementen, die per Plug&Play über eine HDMI-Schnittstelle gesteuert werden (-> INFO-MARKT Nr. 12/2018).

Für sein neues Projekt arbeitete Babinsky mit Marc Gumpinger an der Schnittstelle von Future Technology und den über Jahrhunderte erprobten Methoden des künstlerischen Schaffens. Für den Künstler steht eine Visualisierung von Algorithmen im Vordergrund, für die er klassische Techniken von Öl bis Licht benutzt. Laut Gumpinger, der vor seiner künstlerischen Laufbahn ein Mobile-Gaming-Netzwerk aufbaute, ist die Digitalisierung einer der prägendsten Faktoren unserer Zeit. Daher war es für ihn nur konsequent, seine IT-Kompetenz in das entstandene Werk zu integrieren.

Das Ergebnis ist eine gemeinsam entwickelte Raum-Installation, die auf der Orgatec 2018 präsentiert werden soll. Dabei handelt es sich um einen begehbaren Kubus, der komplett aus Glas besteht und mit einer Spezialbeschichtung versehen wurde. Die hinter dem Glas verbauten über 800.000 LEDs werden von einem Algorithmus von Gumpinger bespielt. Licht diene hier nicht mehr nur zur Beleuchtung, sondern zur Definition von Raum.

Die Installation, die vom 23. bis zum 27. Oktober in Köln zu sehen sein wird, soll als Kunst­objekt und gleichzeitig Inspirationsquelle für eine neue Dimension von Interior-Design fungieren. „Architekten und Einrichter stehen vor der Herausforderung, unserer neuen digitalen Arbeitskultur eine entsprechende Umgebung zu geben. Studio Gumpinger und ASB Architectural stehen für ein visionäres Konzept für die Arbeitswelt der Macher von morgen“, ergänzt Gumpinger. Die Partnerschaft bietet darüber hinaus den Vorteil, dass Kompetenzen wie Design, Lichtgestaltung, Statik, Installation und Betreuung gebündelt in einem Haus abrufbar sind.

 

 

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