Bechtle

Lösungen für die digitale Schule

Ausgabe-Nr.: 8/2019

Sibylle Bilavski, Branchen-Managerin bei Bechtle: „Es geht schon lange nicht mehr darum, ob die Digitalisierung in Schulen ankommt, sondern nur noch, wie wir sie sinnvoll umsetzen.“

Jüngst beschlossen Bund und Länder den ‚DigitalPakt Schule‘, durch den Schulen eine bessere technische Ausstattung erhalten sollen. Fünf Milliarden Euro des Bundes und weitere mindestens 500 Millionen Euro der Länder stehen als Investitionen in die digitale Infrastruktur der Schulen bereit. Das Systemhaus begleitet solche Digitalisierungs-Projekte mit einem umfassenden Software- und Service-Paket. Dieses soll von der Beratung über die Implementierung bis hin zur laufenden Betreuung alles beinhalten. 

„Wir planen und betreiben die Infrastruktur und Netzwerktechnologie, übernehmen die Wartung und schützen die IT-Systeme mit Sicherheitskonzepten. Wir liefern für den Schulbedarf spezielle Hard- und Software und bieten innovative und pädagogische Lösungen wie Tafelsysteme oder interaktive Boards für den virtuellen Klassenraum. Gemeinsam mit allen Verantwortlichen planen wir die Schul- und Medienentwicklung strategisch und erstellen pädagogische Konzepte. Individuelle Anwenderschulungen und Trainings über die Bechtle-Schulungszentren runden das Bechtle-Angebot ab“, sagt Sibylle Bilavski, Branchen-Managerin Sales Development Schulen bei der Bechtle AG in Neckarsulm.

Digitale Systeme und Werkzeuge spielen eine immer größere Rolle in der Arbeitswelt. Der Umgang mit digitalen Medien gehört zum Alltag und gilt auf dem Arbeitsmarkt zunehmend als wichtiges Einstellungs-Kriterium. Daher sollten Schulen die künftigen Arbeitnehmer so gut es geht an die Digitalisierung heranführen. Ein Zugriff auf schnelles Internet und ausreichend verfügbare Anzeigegeräte wie Smartboards oder Tablets sollten dabei nur die Grundvoraussetzung sein. „Es reicht nicht, das Whiteboard in den Klassenraum zu schieben und das digitalisierte PDF darauf zu zeigen. Die Verantwortlichen in Schulen müssen auch Prozesse und Strukturen dahinter betrachten. Es geht schon lange nicht mehr darum, ob die Digitalisierung in Schulen ankommt, sondern nur noch, wie wir sie sinnvoll umsetzen“, erklärt Bilavski.

Bechtle besitzt in seinem Portfolio Lösungen, die Bildungsträger modular oder auch ganzheitlich bei ihrer Digitalisierung unterstützen. Das Angebot soll eine Beratung in Medien-Entwicklungsplänen, eine intelligente Umsetzung des digitalen Klassenzimmers, die Nutzung von multimedialen Lehrinhalten für eine effiziente Unterrichts-Gestaltung, die Verwaltung multimedialer Unterrichts-Materialien, die Integration von digitalen Schüler- und Lehrergeräten in das schulische Netzwerk, die Optimierung des Schulnetzwerks durch leistungsfähige Prozessoren und eine Beratung durch IT-Business-Architekten sowie Schulspezialisten-Teams im Bechtle Competence Center umfassen.

Weiterhin offerieren die Neckarsulmer Schulträgern je nach Region spezielle Leasing- und Finanzierungs-Modelle. Das Unternehmen ist bundesweit als Lösungsanbieter im Bereich der digitalen Bildung tätig. Im März 2018 erhielt es vom Logistikzentrum Baden-Württemberg (LZBW) zum Beispiel erneut den Zuschlag für den Rahmenvertrag zur Beschaffung von Apple-Hardware und zur Erbringung von Services. Auf diese Weise können die Landesbehörden iMacs, MacBooks, Displays, iPads oder iPhones sowie das gesamte ergänzende Produkt-Sortiment von Apple beziehen. Bis März 2021 übernimmt Bechtle zudem weiter den Vor-Ort-Service für die Apple-
Hardware.

 

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