Riso

Neue Marke für den Produktionsdruck

Ausgabe-Nr.: 18/2020

Oliver Heiß, General Manager Sales Central & Eastern Europe bei Riso Deutschland: „Wir haben das System bereits erfolgreich installiert. Vier weitere Installationen stehen in Kürze an. Wir beginnen ja nicht bei null, sondern sind im Produktionsdruck-Markt bereits seit einigen Jahren aktiv. Man kennt uns und man vertraut uns.“

Die deutsche Vertriebsgesellschaft des japanischen Herstellers führt ein neues Produktionsdruck-System im Inkjet-Bereich in den deutschen Markt ein. Hierbei soll es sich um die schnellste Einzelblattdruck-Maschine handeln. Das neue Produkt wurde im März 2020 offiziell eingeführt.

„Der Valezus T2100 ist das erste Produkt einer neuen Generation von Produktionsdruck-Systemen, die wir unter dem Markennamen Valezus vermarkten. Die Geräte werden in den Bereichen Software, Tinte und Produktivität ständig weiterentwickelt, um sie an die Anforderungen des Produktions-Marktes anzupassen. Unser Ziel ist es, unsere künftige Range entsprechend den Anforderungen optimal aufzustellen“, erklärt Oliver Heiß, General Manager Sales Central & Eastern Europe bei der Riso (Deutschland) GmbH in Hamburg.

Als Alleinstellungs-Merkmal führen die Hamburger zum einen die hohe Druckgeschwindigkeit von 320 DIN-A4-Seiten pro Minute an. Diese wird durch die von Riso entwickelte Forcejet-Technologie sowie durch die „sehr schnell trocknende“ Pigmenttinte auf Ölbasis erreicht. Zum anderen soll das neue Gerät mit einer Länge von 4,75 Metern in der Vollausstattung auch das kompakteste Modell auf dem Markt sein. Weiterhin liegen die TCO (Total Cost of Ownership/Gesamtkosten des Betriebs) unter 1,5 Cent pro Seite.

Der Valezus ist die Weiterentwicklung der High-Volume-Produktions-Maschine T2. Er wurde „den Anforderungen des Produktionsdruck-Marktes entsprechend“ angepasst. So erhöhte der Anbieter unter anderem den Papiervorrat auf 9.500 Seiten. Der Tintenstrahldrucker nimmt als Zielgruppe speziell Unternehmen mit Transaktionsdruck-Anwendungen ins Visier. Demnach ist dieser mit den weltweiten Standards im Transaktionsdruck kompatibel und verfügt über eine große Bandbreite an Farbmanagement-Funktionen sowie Datenformaten.

Hinsichtlich der Absatzpläne für den deutschen Markt zeigt sich die Vertriebsgesellschaft zuversichtlich: „Wir haben das System bereits erfolgreich installiert. Vier weitere Installationen stehen in Kürze an. Wir beginnen ja nicht bei null, sondern sind im Produktionsdruck-Markt bereits seit einigen Jahren aktiv. Man kennt uns und man vertraut uns“, sagt Heiß.

Das Unternehmen formulierte bereits im Jahr 2017 die Absicht, seinen Fokus stärker von den klassischen Risographen auf Inkjet-Maschinen zu verlagern (-> INFO-MARKT Nr. 46/2017). „Unsere Zielgruppe liegt im hochvolumigen Druck mit einer Geschwindigkeit von mehr als 70 Seiten pro Minute“, hieß es damals in Hamburg.

 

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