Telekommunikation

Einige Berufsgruppen profitieren

Ausgabe-Nr.: 3/2019

Die größte Mobilfunk-Messe in Europa, der Mobile World Congress in Barcelona, zeigte Ende letzten Monats einmal mehr, wie hoch der Innovations-Druck in der Branche ist, und dass die mobile Kommunikation in der Anwendung immer komplexer und beratungsbedürftiger wird. Deshalb sind die Unternehmen in der Telekommunikation auf hochspezialisierte Fachkräfte angewiesen. Mit anderen Worten: Die Gehaltsaussichten dürften sich in diesem Jahr entsprechend gut entwickeln.

Nach einer Untersuchung von Marktforschern bei Stepstone liegt das jährliche Durchschnitts-Gehalt (brutto) mit 62.400 Euro klar über dem bundesweiten Durchschnitt von Fach- und Führungskräften (58.100 Euro) – einige stark nachgefragte Berufsgruppen profitieren besonders.

Für die Entwicklung neuer technischer Lösungen benötigen die Unternehmen unter anderem Ingenieure und IT-Spezialisten. Ingenieurs-Wissenschaften sowie Mathematik und Informatik stehen daher ganz oben auf der Prioritätenliste und zählen zu den Top 5 Studiengängen. Telekommunikations-Anbieter stocken die Gehälter für diese Fachkräfte noch einmal deutlich auf: Ingenieure erhalten 79.700 Euro und damit circa 7.700 Euro mehr als im Durchschnitt. Auch die Informatiker profitieren und erzielen mit 75.600 Euro fast 5.000 Euro mehr.

Großunternehmen zahlen dabei deutlich mehr als kleine und mittelgroße Unternehmen. Angestellte in Betrieben mit mehr als 1.000 Mitarbeitern verdienen durchschnittlich 68.800 Euro. Das sind über 10.000 Euro mehr als das Durchschnittsgehalt von Fach- und Führungskräften in Deutschland. Auffällig hierbei: die Top-Städte im Bereich Telekommunikation. Düsseldorf führt mit 77.700 Euro vor München (76.900 Euro) und Bonn (76.500 Euro). In diesen drei Städten sind auch die größten Telekommunikations-Anbieter Deutschlands ansässig.

 

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