Start-ups

Bedeutende Arbeitgeber

Ausgabe-Nr.: 9/2017

Bitkom-Geschäftsleiter Niklas Veltkamp: „Start-ups sind nicht nur Innovationstreiber in Deutschland, sie schaffen eine bedeutende Anzahl an zukunftsorientierten Arbeitsplätzen.“

Das Klischee von Start-ups als Ein-Mann-Shows hat mit der Realität nur noch wenig zu tun. Im Schnitt beschäftigt jedes der jungen Unternehmen in Deutschland aktuell 18 Mitarbeiter. Vor einem Jahr waren es erst 15 und 2015 sogar nur 13 Mitarbeiter. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 250 Start-up-Gründern.

 

„Start-ups sind längst nicht mehr nur im klassischen IT-Bereich aktiv, sondern bieten innovative Lösungen in allen Branchen, von der Automobilindustrie über den Energiesektor und die Luftfahrt bis zur Pharmabranche an. Die seit Jahren steigenden Mitarbeiterzahlen in den deutschen Start-ups zeigen, dass sie dabei auch immer erfolgreicher sind. Start-ups sind nicht nur Innovationstreiber in Deutschland, sie schaffen auch eine bedeutende Anzahl an zukunftsorientierten Arbeitsplätzen“, sagt Niklas Veltkamp, Mitglied der Geschäftsleitung des Bitkom e.V. in Berlin.

Der Umfrage zufolge haben zwei Drittel der Gründer (64 Prozent) im vergangenen Jahr neue Mitarbeiter eingestellt, bei rund jedem Vierten (27 Prozent) gab es keine Veränderungen und nur bei vier Prozent musste das Personal reduziert werden.

Im laufenden Jahr dürften noch zahlreiche weitere Jobs in Start-ups entstehen. Mehr als drei Viertel der Gründer (77 Prozent) gehen davon aus, dass sie neue Mitarbeiter einstellen werden. Rund die Hälfte von ihnen (47 Prozent) schätzt, dass etwa ein bis drei zusätzliche Stellen geschaffen werden. Fast jeder Fünfte (18 Prozent) plant sogar, mehr als zehn neue Mitarbeiter einzustellen. Weitere 14 Prozent der Gründer gehen davon aus, dass die Beschäftigtenzahl 2017 konstant bleiben wird, nur ein Prozent rechnet damit, Personal reduzieren zu müssen. Acht Prozent sind sich aktuell noch nicht sicher, wie sich die Personalsituation entwickeln wird.

 

 

Weitere Artikel dieser Ausgabe