Start-ups

Wichtiger Standortfaktor

Ausgabe-Nr.: 5/2019

Die Unternehmens-Gründer avancieren immer mehr zu bedeutenden Arbeitgebern. Durchschnittlich beschäftigen sie 15 Mitarbeiter. Bei rund 20 Prozent stehen sogar 20 und mehr Beschäftigte auf der Pay-Roll. Doch können mehr als die Hälfte dieser Firmen ihre Vakanzen nicht schließen.

„Der Fachkräftemangel entwickelt sich zu einem der Hauptprobleme für deutsche Start-ups. Wer mit einer guten Idee gegründet hat, stößt beim Wachstum hierzulande an Grenzen, weil ihm die Mitarbeiter fehlen“, beschreibt Achim Berg, Präsident des Bitkom e. V. in Berlin, die angespannte Lage auf dem Personal-Markt.

Gegenwärtig sind 57 Prozent dieser Unternehmen auf der Suche nach neuen Mitarbeitern, im Schnitt haben Start-ups derzeit 5 offene Stellen. Das hat eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 300 Start-ups ergeben. Mehr als die Hälfte aller Start-ups (56 Prozent) hat in der Vergangenheit bereits die Erfahrung gemacht, dass Stellen nicht besetzt werden konnten, weil keine geeigneten Kandidaten zu finden waren (-> Grafik 3).

Start-ups sind ein wichtiger Standortfaktor. Das Bild vom einsamen Gründer im Hobbykeller ist überholt. Sie „sind bedeutende Arbeitgeber und schaffen hochqualifizierte Jobs. Engagierte Bildungspolitik ist Start-up-Förderung.“ (Berg)

 

Weitere Artikel dieser Ausgabe