Salesforce

Fortbildung zur zertifizierten Fachkraft

Ausgabe-Nr.: 10/2020

Joachim Schreiner, Executive Vice President Sales und Country Leader Germany & Austria bei Salesforce: „Wir bei Salesforce, genauso wie auch unsere Kunden, sind auf Mitarbeiter mit neuen Kompetenzen angewiesen, um den nötigen digitalen Fortschritt weiter voranzutreiben. Deshalb setzen wir konsequent auf Weiterbildung mit unserer Plattform Trailhead.“

Der Software-Anbieter aus München kündigt gezielte Weiterbildungs-Initiativen an, um dem steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften zu begegnen. Jährlich sollen zunächst 5.000 Fachkräfte für den deutschen Arbeitsmarkt ausgebildet werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei die kostenfreie Lernplattform ‚Trailhead‘. Das Unternehmen offeriert ab sofort auch eine Trailhead-Ausbildung, die durch ein persönliches virtuelles Coaching begleitet wird.

„Wir bei Salesforce, genauso wie auch unsere Kunden, sind auf Mitarbeiter mit neuen Kompetenzen angewiesen, um den nötigen digitalen Fortschritt weiter voranzutreiben. Deshalb setzen wir konsequent auf Weiterbildung mit unserer Plattform Trailhead. Menschen, die sich gerne weiterbilden und aktiv bleiben, sind heute wichtiger denn je. Unsere Angebote tragen auch wesentlich zur Mitarbeiterzufriedenheit und geringen Fluktuation bei”, erklärt Joachim Schreiner, Executive Vice President Sales und Country Leader Germany & Austria bei der salesforce.com Germany GmbH in München.

Die Weiterbildungs-Initiative ‚Salesforce Talent Alliance‘ soll den Bedarf an Salesforce-zertifizierten Fachkräften abdecken. Über die eigene kostenfreie ­Online-Lernplattform ‚Trailhead‘ werden Programme für Schulungs- und Umschulungs-Möglichkeiten angeboten. Der Software-Anbieter arbeitet hierfür mit 200 Partnern aus 40 Ländern zusammen. Gemeinsam mit Organisationen für Personalentwicklung werden geeignete Kandidaten für die Salesforce-Zertifizierung identifiziert und geschult. Partner, die der ‚Talent Alliance‘ beitreten, setzen sich für mehr Vielfalt in der Arbeitnehmerschaft ein. So verpflichten sie sich beispielsweise dazu, vorurteilsfreie Stellenangebote auszuschreiben.

Seit dem Launch von ‚Trailhead‘ im Jahr 2014 haben sich bereits 2,2 Millionen Menschen in den Bereichen Technologie, Betriebswirtschaft, Partner-Management und Soft Skills weitergebildet. Die Corona-Pandemie befeuert den Trend zur Online-Fortbildung zusätzlich. Seit Beginn der Krise stieg die Zahl der Neuanmeldungen um 37 Prozent.

Mit den ‚Trailhead Virtual Bootcamps‘ initiierten die Münchener ein spezifisches Schulungs-Programm für gefragte Kompetenzen im Salesforce-Ökosystem. In nur 30 Werktagen werden die Grundlagen der Arbeit als zertifizierter Salesforce-Administrator oder Developer vermittelt. Neben den Trailhead-Lernpfaden steht zu diesem Zweck ein Salesforce-Experte für ein Live-Coaching an zwei Tagen in der Woche zur Verfügung. Die Teilnahme kostet aktuell 167 Euro und enthält zusätzlich einen Zertifizierungs-Gutschein.

Der Wunsch nach beruflicher Weiterqualifizierung und Neuorientierung muss nicht unbedingt mit einem Wechsel des Arbeitgebers einhergehen. Eine stetige Qualifizierung bindet Mitarbeiter und vermeidet eine kostenintensive Einarbeitung von neuem Personal. Laut einer repräsentativen Civey-Umfrage im Auftrag von Salesforce unter 5.000 deutschen Arbeitnehmern boten bisher allerdings lediglich 16,5 Prozent der Arbeitgeber zusätzliche Weiterbildungs-Möglichkeiten während der Corona-Pandemie an.

Dementsprechend ist jeder vierte Arbeitnehmer mit den Ausbildungs-Angeboten des eigenen Unternehmens unzufrieden. Immerhin 48 Prozent sind „eher oder sehr zufrieden“ (-> Grafik 1). In den Bereichen ‚Marketing‘ und ‚IT‘ liegt die Zufriedenheits-Quote mit 65 Prozent um einiges höher. Zwei Drittel der Befragten zeigen sich offen für die Nutzung von Online-Lernplattformen. Die Beschäftigten in der IT-Branche sind mit rund 89 Prozent besonders aufgeschlossen gegenüber digitalen Bildungs-Maßnahmen.

„Gerade jetzt entstehen neue Perspektiven – wir möchten allen Menschen die Möglichkeit bieten, von den Vorteilen der Digitalisierung zu profitieren. Unabhängig von ihrer priva­ten Lebenssituation, Ausbildung oder ihrer Herkunft. Deutschland muss im Bereich Digitalisierung noch einen Schritt zulegen – das geht nur, wenn wir Digitalisierung mehr als Chance begreifen. Und wenn viele Menschen partizipieren können“, resümiert Schreiner.

 

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