Kyocera

„Ansporn für mehr Attraktivität“

Ausgabe-Nr.: 4/2019

Kyocera-Management bei Preis-Übergabe „Great Place to Work“: Mehr als 200.000 Beschäftigte wurden ausführlich zur erlebten Arbeitsplatz-Qualität ihres eigenen Unternehmens befragt. Von links nach rechts: Nicole Much, Dietmar Nick und Ursula Gebauer.

Die deutsche Vertriebsgesellschaft des japanischen Konzerns avancierte zu einem von Deutschlands besten Arbeitgebern und wurde im Wettbewerb „Great Place to Work“ für besonders attraktive und zukunftsorientierte Arbeitsbedingungen ausgezeichnet. 100 Unternehmen aller Größen, Branchen und Regionen wurden bei einer Preisverleihung in Berlin für ihre Leistungen gewürdigt.

„Für uns ist diese Auszeichnung ein toller Erfolg und eine Bestätigung unserer Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität am Arbeitsplatz. Dass wir neben der wiederholten Auszeichnung zu einem der besten Arbeitgeber NRWs nun auch zu Deutschlands besten Arbeitgebern zählen, freut uns besonders und so gebührt all unseren Mitarbeitern ein großes Dankeschön. Wir nehmen das gute Ergebnis aber auch als Ansporn, weiterhin in die Attraktivität  unseres Unternehmens zu investieren“, freut sich Dietmar Nick, Geschäftsführer Kyocera Document Solutions Deutschland GmbH in Meerbusch.

Insgesamt beteiligten sich 380 Unternehmen an dem aktuellen Benchmarking und stellten damit ihre Reputation freiwillig auf den Prüfstand. Mehr als 200.000 Beschäftigte wurden ausführlich zur erlebten Arbeitsplatz-Qualität ihres eigenen Unternehmens befragt. Zugleich konnten die Qualität, Vielfalt und Nachhaltigkeit der Personalarbeit der Unternehmen beurteilt werden.

Der Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ wird seit 2002 vom Great Place to Work Institut jährlich durchgeführt. Grundlage der Bewertung ist eine anonyme Mitarbeiter-Befragung. Zentrale Themen sind dabei Qualität der Führung, Fairness und Wertschätzung, Teamgeist in der Zusammenarbeit sowie Maßnahmen zur Gesundheits-Förderung und Work-Life-Balance. Unternehmen aller Größen und Branchen nehmen an der Befragung teil. Die Auswertung soll den teilnehmenden Betrieben helfen, Entwicklungs-Potenziale zu identifizieren und so die Arbeitsbedingungen gezielt zu verbessern.

Bereits im vergangenen Jahr nahm Kyocera Document Solutions erfolgreich am Wettbewerb teil. „Die Auszeichnung steht für eine Arbeitsplatz-Kultur, die von Werten wie Vertrauen, Stolz und Teamgeist geprägt ist“, erklärt Andreas Schubert, Geschäftsführer beim deutschen Great Place to Work Institut, das vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), dem Demographie Netzwerk (ddn) und der Initiative Ludwig-Erhard (ILEP) unterstützt wird.

Als einen wichtigen Baustein bei der Personalführung betrachtet das Kyocera-Management den Wissensaustausch innerhalb des Unternehmens. Denn knapp die Hälfte der Mitarbeiter empfindet diesen als unstrukturiert. Das ergab eine aktuelle Studie des Statistikportals statista im Auftrag des Unternehmens aus Meerbusch, die unter dem Titel „Wissensmanagement im Mittelstand“ unter rund 1.600 Büroangestellten in Deutschland und Österreich durchgeführt wurde.

Demnach verbringen 42 Prozent der Befragten täglich mehr als 30 Minuten damit, für sie relevante Informationen zu finden. Besonders in den Bereichen Personal bzw. Aus- und Weiterbildung ist das Potenzial für Verbesserungen groß: Hier attestierten 58 Prozent der Studien-Teilnehmer, dass der Wissensaustausch in ihrem Unternehmen verbessert werden sollte.

„Transparente Informationsprozesse sind ein wichtiger Schlüssel, um am Markt erfolgreich zu sein“

Besonders kritisch ist dabei das Thema Wissensverlust: So gaben 38 Prozent an, dass viele oder sogar alle Informationen verloren gingen, wenn sie sofort das Unternehmen ohne Übergabe verlassen würden. Auf diese Weise würde den Unternehmen ein großer Schaden entstehen. Frank Strotmann, Senior Business Analyst DMS/ECM bei Kyocera, sagt: „Transparente Informationsprozesse sind ein wichtiger Schlüssel, um am Markt langfristig erfolgreich zu sein. Dies ist vielen Firmen zwar bewusst. Allerdings hat unsere Studie gezeigt, dass es oftmals an Strategien bzw. modernen Technologien mangelt, um das vorhandene Wissen optimal zu nutzen.“ Er rät daher den Arbeitgebern zur Überprüfung der Art und Weise, wie Wissen im Unternehmen erstellt, weitergeleitet und abgelegt wird, und empfiehlt den Einsatz von geeigneter DMS-Software.

 

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