HP Inc.

Nachhaltigkeit unverzichtbar

Ausgabe-Nr.: 5/2019

David McQuarrie, Global Head of Print Business Management bei HP: Mit der reduzierten Abhängigkeit von Einweg-Kunststoffen erfüllt HP ein Engagement für die Umwelt.

Das amerikanische Unternehmen stellte eine Untersuchung vor, die die Bedeutung nachhaltiger Geschäftspraktiken bei der Rekrutierung, Einstellung und Bindung von Top-Talenten unterstreicht. Sie zeigt auch, dass Mitarbeiter produktiver, motivierter und engagierter sind, wenn sie für einen Arbeitgeber arbeiten, der soziale Verantwortung übernimmt.

„Die Studie beweist, was wir seit vielen Jahren vermuten. Unternehmen und ihre Mitarbeiter verlangen von ihren Zulieferern ein höheres Maß an Nachhaltigkeit und Qualität. Wir engagieren uns seit Jahrzehnten für nachhaltige Auswirkungen. Durch die Verringerung der Abhängigkeit von Einweg-Kunststoffen und die Bereitstellung nachhaltigerer Lieferungen erfüllen wir einen entscheidenden Teil unserer Erneuerungsreise und unseres Engagements für die Umwelt“, sagt David McQuarrie, Global Head of Print Business Management bei HP Imaging and Printing.

Die weltweite Umfrage unter 20.000 Teilnehmern ergab, dass 61 Prozent der Meinung sind, dass Nachhaltigkeit für Unternehmen unverzichtbar ist. 56 Prozent der Befragten glauben, dass das Ignorieren der Auswirkungen auf die Umwelt am Arbeitsplatz genauso schlimm ist wie das Ignorieren von Vielfalt und Inklusion.

In vielen Unternehmen wurde die erste Welle nachhaltiger Veränderungen durch große Ticketobjekte wie die LEED-Gebäude-Zertifizierung und eine energieeffiziente Beleuchtung angestoßen. Jetzt konzentrieren sie sich auf die nächste Ebene der leicht übersehbaren nachhaltigen Verbesserungen wie Kompostierung und den direkten Kauf erneuerbarer Energien.

Nach eigener Darstellung versteht sich HP als ein Pionier bei der Entwicklung von Tinten- und Tonerkartuschen mit recyceltem Inhalt.

Eine der am häufigsten übersehenen Möglichkeiten für umweltfreundliche Praktiken am Arbeitsplatz ist der Kauf und die Entsorgung von Toner- und Tintenpatronen. Immerhin ein globaler Markt, der auf rund 45 Milliarden US-Dollar geschätzt wird. Der Zustrom von Nachahmungspatronen als Alternative zu hochwertigen Druckpatronen hat die Käufer vor neue Herausforderungen gestellt. So ist vielen unbekannt, dass Nachahmungspatronen häufig nicht recycelt werden. Infolgedessen landen 97 Prozent der Imitationen in Deponien, so HP.

Nach eigener Darstellung versteht sich HP als ein Pionier bei der Entwicklung von Tinten- und Tonerkartuschen mit recyceltem Inhalt. Durch die Zusammenarbeit mit Planet Partners in den letzten 27 Jahren hat das Unternehmen Kunden in über 60 Ländern das kostenlose Recycling ermöglicht. Seit 2000 verwendeten die Amerikaner mehr als 199 Millionen Pfund recycelten Kunststoff für 3,9 Milliarden HP-Original-Tintenpatronen und -Tonerkartuschen. 716.000 Pfund Kunststoff wurden aus dem Meer entfernt – das entspricht mehr als 25 Millionen Plastikflaschen. Das so gewonnene Material wird für neue Patronen eingesetzt.

Im letzten Monat verpflichtete sich das Unternehmen, jede Seite kohlenstoffneutral und als Teil einer Kreislauf-Wirtschaft anzufertigen. Im Jahr 2016 schaffte es HP, keinen einzigen Baum abzuholzen, fast zwei Jahre vor dem Zeitplan. Dieses Ergebnis bezeichnet HP als einen Meilenstein auf dem Weg zu Visionen für eine positive Entwicklung des Waldes. Außerdem investierte HP auf dem Weg, bis 2020 alle papierbasierten Produkt-Verpackungen ohne Abholzung herzustellen, zwei Millionen US-Dollar für nachhaltige Verbrauchsmaterialien.

Um sein Engagement für eine Kreislauf-Wirtschaft und nachhaltigere Lieferungen voranzutreiben, weitet HP seine an den Ozean gebundene Kunststoff-Lieferkette aus. Das Unternehmen wird in Haiti eine neue Anlage zum Waschen von Kunststoff-Flaschen bauen, um so den lokal gesammelten Abfall in recyceltes Material für die Verwendung in HP-Produkten umzuwandeln.

 

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