Digital Workplace

Unzureichende technische Ausstattung

Ausgabe-Nr.: 8/2018

Der Trend ist angeblich nicht mehr aufzuhalten: Unternehmen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten wollen, müssen ihre Daten ihren Mitarbeitern auch mobil zur Verfügung stellen. Allerdings ist das mobile Arbeiten in Deutschland noch immer nicht verbreitet. Laut D21 Digital Index 2017/2018 arbeiten lediglich 16 Prozent der Erwerbstätigen ständig oder gelegentlich mobil.

 

Neben den Anforderungen an Arbeits- und Datenschutz ist der größte Knackpunkt die technische Voraussetzung: Nur knapp die Hälfte der Berufstätigen erhalten ein Laptop von ihrem Arbeitgeber. Smartphones stehen nur 21 Prozent zur Verfügung. Die Arbeit mit Kollaborativen Tools wird nur 16 Prozent der Erwerbstätigen ermöglicht.

„Der Wechsel zum Digital Workplace kann nur funktionieren, wenn die Arbeit jenseits des Büro-Schreibtisches genauso flüssig läuft, als wäre der Mitarbeiter im Büro. Das bedeutet, egal von wo aus gearbeitet wird, ob vom Büro in den eigenen vier Wänden oder vom Hotelzimmer oder vom Zug per Laptop, muss der Mitarbeiter jederzeit die Möglichkeit haben, aktiv in Workflows und Arbeitsabläufe einzugreifen. Ein Dokumentenmanagement-System, das mehr als nur Lesezugriff auf Dokumente bereithält, kann diese moderne Form der Büroarbeit gewährleisten“, sagt Harald Krekeler, Geschäftsführer des Softwarebüros Krekeler in Königs Wusterhausen.

Mit ‚Office Manager DMS‘ lässt sich der digitale Arbeitsplatz angeblich einfach realisieren

Das Unternehmen entwickelte das Programm ‚Office Manager DMS‘, mit dem sich angeblich der digitale Arbeitsplatz einfach realisieren lässt. Da die Software zen­tral auf dem eigenen Server installiert wird, benötigen Mitarbeiter nur ein Laptop und Zugang zum Unternehmensnetzwerk. Die Daten liegen dabei sicher im DMS und nicht in der Cloud. „Ausgestattet mit entsprechenden Benutzerrechten hat dann jeder Mitarbeiter standortübergreifend Zugriff auf die Daten und Informationen, die er für seine Arbeit benötigt. Damit ist es auch möglich, das komplette Büro nach Hause ins Home-Office oder sogar auf eine längere Geschäftsreise mitzunehmen.“

Dank der mobilen App können Anwender übrigens auch vom Smartphone auf alle Dokumente im DMS zugreifen und darin Aufgaben hinzuzufügen. „Wir haben unsere App für die Anwender entwickelt, die nur mal eine Information suchen und dafür nicht gleich ihr Notebook auspacken möchten. Die Dokumente lassen sich dann per Fingertipp aus dem Office-Manager-Archiv über Kategorien oder per Volltextsuche auf dem Smartphone aufrufen“, erklärt Krekeler.

 

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