Francotyp Postalia

Für Arbeitnehmer attraktiv

Ausgabe-Nr.: 11/2019

Der Anbieter aus Berlin gehört zu den beliebtesten Arbeitgebern Deutschlands. Das F.A.Z.-Institut und das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung ermittelten dies im Rahmen einer einjährigen Studie. Jene bewertete die größten deutschen Unternehmen aus über 150 Branchen in Sachen ‚Arbeitgeber-Tauglichkeit‘.

„Die Studie will Berufsanfänger, aber auch gestandene Arbeitnehmer, die mit ihrem bisherigen Arbeitgeber nicht mehr zufrieden sind, mit den für sie ‚richtigen‘ Firmen leichter in Kontakt bringen. Außerdem bieten Zertifizierungen Unternehmen einen werbewirksamen Vorteil beim Marketing für die Personal-Beschaffung. Ausgezeichnete Unternehmen tun sich leichter, von den potenziellen Bewerbern näher betrachtet und in Erwägung gezogen zu werden“, sagte Prof. Dr. Werner Sarges, Institutsleiter und beratender Psychologe am Institut für Management-Diagnostik in Barnitz bei Hamburg, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Gerade in Zeiten des Fachkräfte-Mangels scheinen Zertifizierungen für Unternehmen immer wichtiger zu werden. Denn Bewerber achten bei der Jobauswahl nicht mehr nur auf eine gute Bezahlung und Karriere-Perspektiven. Stattdessen kommt es auf ein stimmiges Gesamtbild an.

Laut der Untersuchung ‚Deutschlands begehrteste Arbeitgeber‘ zählt Francotyp Postalia in der Kategorie ‚Werkzeug- und Gerätefertigung‘ mit 75,2 Punkten hierzulande zu den angesehensten Arbeitgebern. Die Auszeichnung basiert im Wesentlichen auf der erreichten Punktzahl aus dem sogenannten ‚Social Listening‘. Hierbei wurden Aussagen im deutschsprachigen Internet zu den fünf Reputations-Faktoren eines Unternehmens erfasst, mittels Verfahren der Künstlichen Intelligenz aufgesplittet und analysiert.

„Wir wollten Deutschlands begehrteste Arbeitgeber nicht allein durch eine direkte Befragung ermitteln, sondern aus Gründen einer Validitäts-Steigerung auch durch einen indirekten Ansatz. Durch eine ‚Aushorchung‘ des Internets, das sogenannte Social Listening, bekommen wir Erkenntnisse darüber, wie bestimmte Firmen von Mitarbeitern, Konsumenten und sonstigen Personen gesehen werden“, erklärt Sarges.

Im Zuge der Erhebung konnten rund 6,3 Millionen Nennungen innerhalb des Untersuchungs-Zeitraums vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 identifiziert und den fünf Reputations-Faktoren zugeordnet werden. Die Arbeitgeber-Performance weist alleine ein Bedeutungsgewicht in Höhe von 50 Prozent auf. Die anderen vier Attribute (Wirtschaftlichkeit, Produkte/Services, Nachhaltigkeit und Management) wurden zusammen ebenfalls mit 50 Prozent gewichtet (-> Grafik 2).

Zusätzlich forderten die Forscher die Unternehmen auf, in einer schriftlichen Befragung Auskunft zu den Themengebieten Arbeitsplatzsicherheit, Arbeitszeiten, Gehaltsstruktur, Entwicklungs- und Weiterbildungs-Möglichkeiten, Kommunikation sowie weitere Zusatzleistungen zu geben. Die Berechnung des endgültigen Punktwertes erfolgte branchenspezifisch auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten. Der jeweilige Sieger bekommt 100 Punkte und setzt damit die Benchmark für alle anderen untersuchten Unternehmen innerhalb der Branche. Insgesamt erhielten 506 Unternehmen eine Auszeichnung.

 

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