IT-/MFP-/ Drucker@Markt 36/2019

Namen und Nachrichten

Ausgabe-Nr.: 36/2019

Deutsche Telekom

„Auf expliziten Kundenwunsch werden wir die konkret benannten Alt-Anschlüsse, die noch nicht migriert wurden, erst acht Wochen später, zum 30.11.2019 abschalten und nicht, wie bislang kommuniziert, zum 30.09.2019“, sagt Dr. Kerstin Baumgart, Leiterin des Geschäftsbereiches Wholesale von der Telekom Deutschland GmbH in Bonn. So soll die Möglichkeit geschaffen werden, dass alle Telekommunikations-Unternehmen ihre Kunden doch noch rechtzeitig auf die neue Plattform migrieren können.

Die Umstellung ihrer Sprachtelefon- und ISDN-Mehrgeräteanschlüsse auf die IP-Technologie wurde von den Kunden offenbar nicht konsequent genug angegangen, sagt Jürgen Grützner, Geschäftsführer des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e. V. (VATM). Bereits 2015 hatte die Deutsche Telekom damit begonnen, parallel zum Breitbandausbau, alle Sprach- und Datenanschlüsse auf das Internet-Protokoll (IP) umzustellen.

In verschiedenen Wellen wurden die Kunden angeschrieben und die Anschlüsse migriert bzw. in Ausnahmefällen gekündigt. Diejenigen Kunden, die bislang nicht reagiert haben, sind nun dringend aufgefordert, sich „mit ihrem Anbieter umgehend in Verbindung zu setzen und die notwendigen Schritte abzustimmen“, appelliert die Telekom.


Xerox

Das Unternehmen präsentiert eine Erweiterung für iGen5, mit der sich durch die XLS-Optionen die Einsatz- und Gestaltungs-Möglichkeiten verbessern lassen. Es bestehen zwei Vorteile: Zum einen ermöglicht die Verarbeitung von Bögen überlanger Formate mit bis zu 889 mm den Druckereien mehr Inhalt auf den Seiten zu platzieren. Zum anderen entwickelte Xerox mit der Fluorescent Yellow Dry Ink eine Farbe, die sich durch ihre Spezialeffekte auszeichnet und unter UV-Licht leuchtet. In Europa steht das Angebot ab dem vierten Quartal 2019 zur Verfügung.


HP Inc.

Die Linie der Premium-Produkte im Laptop-Bereich wird um ein Produkt erweitert. Der neue HP Spectre x 360 13 soll angeblich die zunehmenden Anforderungen an Flexibilität und Mobilität erfüllen. Der Laptop wurde hinsichtlich der Größe im Vergleich zum Vorgänger-Modell um 13 Prozent reduziert und die Akku-Laufzeit beträgt bis zu 22 Stunden. Die Funktion des Webcam Kill Switch soll Übergriffe von Hackern verhindern. Technisch wurde das neue HP-Produkt durch das 4×4-Gigabit-LTE-Netzwerk sowie durch die Intel Wi-Fi, die eine erhebliche Beschleunigung der Arbeitsgeschwindigkeit bietet, verbessert. Weiterhin: Optionaler eingebauter Datenschutz-Bildschirm, der HP Sure View Gen315 mit einem Display von bis zu 1.000 Nits, der voraussichtlich im Januar 2020 verfügbar sein wird.


Dell

In Anlehnung an den „European Cyber Security Month“ in diesem Oktober, mit dem die EU für das Thema Cybersicherheit sensibilisiert, lenkt Dell Technologies den Blick auf die Gefahren für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Dell empfiehlt das Betriebssystem konstant zu aktualisieren sowie auf den Schutz aller Netzwerk-Verbindungen zu achten. Besonders der Zugriff von extern, durch Mitarbeiter, die von zu Hause arbeiten, ist ein Schwachpunkt. Dieses Risiko kann durch reduzierte Zugriffsrechte reguliert werden.

Die Verschlüsselung von Daten sowie der Umgang mit Passwörtern stellen ebenfalls Gefahren-Quellen dar. Um Daten zu sichern, sollten alle Endgeräte geschützt werden. Auch jene, die Privateigentum von Mitarbeitern sind, aber für berufliche Zwecke mitgenutzt werden. Bei Passwörtern gilt: besser auf eine Multi-Faktor-Authentifizierung wie beispielsweise Fingerabdrücke setzen. Ist dies nicht möglich, rät Dell zum regelmäßigen Wechseln und zu individuellen Passwörtern für jedes Konto. Präventiv minimieren Unternehmen ihr Risiko, indem sie ihre Mitarbeiter weiterbilden und regelmäßig über Neuerungen und Gefahrenpotenziale informieren.


Ricoh

Die Ricoh Company Ltd. in London ruft „aus Gründen der Produktsicherheit“ die MFP-Drucker der Serie 350, 350F, IM 430F zurück. Eine Prüfung der Printer ergab, dass weniger als 1 Prozent der Geräte durch einen Fehler bei der Verkabelung Stromschläge auslösen können. Es ist sehr wichtig, dass das Gerät ordnungsgemäß geerdet und auf einem festen Platz positioniert wird. Ricoh selbst wird bei betroffenen Kunden die Fixiereinheit austauschen.


Canon

„Viele Unternehmen setzen für lebendige Großformat-Drucke von Grafiken, Artworks oder Fotografien bereits auf die imagePrograph Pro-Serie und unsere charakteristischen Lucia-Pro-Pigmenttinten. Jetzt haben wir fünf neue Modelle im Angebot“, erklärt Canon-Produkt-Manager Wilko van Oostrum. Beseitigt wurde auch die Zeit- und Material-Verschwendung beim Ausgang des Papiers. Zwei Sensoren messen an der Papierrolle, wie viel Material bereits verarbeitet wurde.

So geben die neuen Modelle Auskunft darüber, ob das eingelegte Papier für den aktuellen Auftrag ausreicht. Dank des neuen Medien-Handlings erkennen sie zudem die Papierart und -größe automatisch und darüber hinaus merken sie sich, welche Druckaufträge und wie oft bestimmte Medientypen eingesetzt werden. Die mit einem 12-Tinten-System ausgestatteten Pro-2100-, Pro-4100- und Pro-6100-Modelle bieten angeblich eine extreme Farbtreue – speziell bei der Ausgabe von Bildern, die mit einer Canon-EOS-Kamera aufgenommen wurden.

 

Weitere Artikel dieser Ausgabe