IT-/MFP-/Drucker@Markt 34/2019

Namen und Nachrichten

Ausgabe-Nr.: 34/2019

Canon

Die Canon Inc. in Tokio und Océ Holding B.V. in Venlo haben die offizielle Änderung des Firmennamens in Canon Production Printing bekanntgegeben. Nach der Übernahme von Océ durch Canon im Jahr 2010 hatte das Unternehmen die Entwicklung und Herstellung der Drucksysteme zunächst unter dem etablierten Markennamen Océ fortgesetzt.

Einhergehend mit der Umbenennung von Océ in Canon Production Printing werden auch die Produkte in Zukunft das Canon-Logo tragen. Somit wird Marken­einheit in allen Bereichen geschaffen und mit einer klaren Markenpolitik die Positionierung des Unternehmens sichergestellt. Die Änderung des Firmennamens tritt zum 1. Januar 2020 in Kraft.


NTT

Die NTT Ltd. in London überträgt Kai Grunwitz die Leitung von NTT in Deutschland. Er soll die Verantwortung dafür übernehmen, dass die ehrgeizigen Ziele des IT-Dienstleisters hierzulande erreicht werden. Der neue Deutschland-Chef berichtet an Andrew Coulsen, CEO Europe.

Grunwitz verantwortet seit fünf Jahren bei der NTT Gruppe das Geschäftsfeld Security, zuletzt für EMEA, und ist seit mehr als 25 Jahren in verschiedenen Führungsfunktionen in der IT-Branche tätig, unter anderem bei Oracle und Sun Microsystems.

Die NTT Ltd. hat seit ihrem Start am 1. Juli 2019 28 Unternehmen wie Dimension Data, NTT Communications und NTT Security zusammengeführt und beschäftigt derzeit rund 40.000 Mitarbeiter. Zum Kunden-Portfolio gehören weltweit mehr als 10.000 Kunden, darunter führende Unternehmen aus den Bereichen Finanz-Dienstleistungen, Pharma, Telekommunikation, Energie und Versorgung, Fertigung, Automobilindustrie und Technologie.


Service-Roboter

Der Umsatz dieser Produkte für den professionellen Einsatz kletterte im letzten Jahr um 32 Prozent auf 9,2 Milliarden US-Dollar. Logistiksysteme wie autonome fahrerlose Transportsysteme (FTS) stellen den größten Anteil im Markt (41 Prozent). Die zweitgrößte Kategorie sind Inspektions- und Wartungs-Roboter (39 Prozent). Diese beiden Segmente repräsentieren 80 Prozent des Gesamtmarktes. „Bei der Umsatzprognose für 2019 erwarten wir für das Segment der professionellen Service-Roboter ein Volumen von rund 12,6 Milliarden US-Dollar“, sagt Dr. Susanne Bieller, Generalsekretärin der IFR (International Federation of Robotics) in Frankfurt.

Die Gesamtzahl der verkauften professionellen Service-Roboter stieg 2018 um 61 Prozent auf mehr als 271.000 Einheiten, gegenüber rund 168.000 im Jahr 2017. Der Verkaufswert von Logistik-Systemen wird auf knapp 3,7 Milliarden US-Dollar (+ 53 Prozent) beziffert. Gemessen an der Stückzahl wurden 2018 fast 111.000 Logistik-Systeme verkauft (+ 60 Prozent). Der Trend zum Einsatz von Logistik-Systemen im nicht-produzierenden Gewerbe wird stark von Warenlager-Lösungen für große E-Commerce-Unternehmen getrieben. Ein großes Potenzial liegt auch in Kliniken und Krankenhäusern. – Reports des IFR Statistical Department mit Branchendaten können über die Homepage abgerufen werden.


Auerswald

Der Hersteller von ITK-Systemen und IP-Telefonie Auerswald geht ab sofort bis Ende Januar 2020 auf Tour. An mehr als 30 Standorten in Deutschland und Österreich erhalten Reseller direkt bei ihren Vertriebspartnern detaillierte Informationen zu Trends aus der ITK-Branche sowie zu neuen Auerswald-Lösungen.

Die Teilnehmer erwartet ein breites Themenspektrum: Der Anbieter aus Cremlingen informiert über neue Kommunikations-Lösungen und Tools. Ein Highlight ist die Vorstellung des neuen IP-DECT-Systems und der zugehörigen Mobilteile. Als weiterer Schwerpunkt werden die Provisionierung der neuen SIP-Telefone aus der Comfortel-D-Serie und deren Einsatzgebiete gezeigt.

Die weiteren Themen: kostenloses Firmware-Update 7.4., Demonstration einer einfachen und schnellen Konfiguration für komplette Systemlösungen und die neue Garantie-Erweiterung. Reseller können ihren Kunden mit der 24-monatigen Verlängerung eine verbesserte Sicherheit gewährleisten und erhöhen gleichzeitig ihre Marge. Die Anmeldung erfolgt über die Auerswald-Homepage.


Ceyoniq

Der ECM-Anbieter verstärkt sein Führungsteam mit Enno Lückel, der künftig das Expert Center Professional ECM leitet. Er bringt 17 Jahre Erfahrung in den Bereichen Dokumentenmanagement sowie In- und Outputmanagement in seine neue Tätigkeit ein. Der 41-Jährige kommt vom Software-Anbieter Ephesoft, wo er zuletzt als Vice President Sales das EMEA-Geschäft verantwortete.

Maßgebliches Ziel in der neuen Position ist es, die bestehenden Kunden-Beziehungen auszubauen und das Geschäft im gehobenen Mittelstand sowie im Bereich spezifischer Kunden-Lösungen zu erweitern. Mittelfristig will Ceyoniq zudem den Ausbau des Vertriebs in Europa und darüber hinaus in den Fokus rücken.


Konica Minolta/Deutsche Telekom

Die Japaner geben den ersten Partner ihres ‚Alliance Program‘ bekannt. Der Hersteller kooperiert fortan mit dem Bonner Telekommunikations-Konzern bei der Entwicklung 5G-fähiger Smart Glasses. Die Zusammenarbeit erstreckt sich zunächst auf die von Konica Minolta entwickelte Augmented-Reality (AR)-Lösung ‚AIRe Lens‘.

Durch den Zugriff auf die Mobilfunk-Technologie der Telekom lässt sich die AR-Brille auf Basis von LTE und 5G NR (New Radio) in öffentlichen Mobilfunknetzen oder industriellen Campusnetzen einsetzen. Möglich wird die nahtlose Integration durch ein eingebautes Konnektivitäts-Modul.


Epson

Der Hersteller veröffentlichte jüngst seinen Nachhaltigkeitsbericht ‚The Green Choice‘. Laut diesem stieg der Anteil erneuerbarer Energien im Unternehmen auf 55 Prozent an. Bis zum Jahr 2020 soll die 100-Prozent-Marke erreicht werden. Zudem konnten die direkten CO2-Emissionen pro Mitarbeiter um sechs Prozent und die CO2-Emissionen in den Warenlagern um etwa 18 Prozent reduziert werden.


Samsung

Die Koreaner stellen ihre Marketing-Abteilung im Bereich ‚Speicherlösungen‘ neu auf und berufen Susanne Hoffmann zum Head of Product Marketing IM Storage. Dem Hersteller zufolge wird Hoffmanns Aufgabe fortan darin bestehen, das Marketing-Team neu aufzubauen und mit einer ganzheitlichen Kampagnen-Steuerung neue Zielgruppen für interne und externe SSDs zu erschließen.

Zuletzt war sie bei der Stanley Black & Decker Deutschland GmbH als Marketing-Director tätig. In dieser Funktion koordinierte sie die Marketing- und Kommunikations-Maßnahmen aller Marken und Produktbereiche für Industrie, Handel und Endverbraucher im D-A-CH-Raum.


SAP

Die Walldorfer investieren in den kommenden Jahren über 200 Millionen Euro in einen neuen Digital-Campus nahe des Berliner Hauptbahnhofs. Auf über 30.000 Quadratmetern im ‚Quartier Heidestraße‘ finden bis zu 1.200 Mitarbeiter Platz. Der Einzug in den Gebäude-Komplex ist für Ende 2022 geplant.

Mit dem neuen Standort möchte der Software-Anbieter Technologien wie Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen und Blockchain stärker vorantreiben. Das ‚Quartier Heidestraße‘ ist ein Projekt der Taurecon Real Estate Consulting GmbH, die mit SAP einen langfristigen Mietvertrag für die Flächen abschloss.


windream

Die Bochumer halten am 20. und 21. November 2019 im RuhrCongress die fünfte Auflage ihrer Fachkonferenz zum Thema ‚Digitalisierung‘ ab. Die sogenannte ‚windream.CON‘ richtet sich an Unternehmen, die digitale Technologien zur Optimierung von Geschäftsprozessen einsetzen wollen.

Referenten der windream GmbH geben auf dem Event Einblicke in die siebte Version des Enterprise-Content-Managementsystems ‚windream‘, die demnächst für alle Kunden und Partner freigegeben werden soll. Außerdem präsentieren diverse Partner-Unternehmen ihre Lösungen rund um das digitale Prozess- und Dokumenten-Management live vor Ort. Die Teilnahme an der Konferenz ist für registrierte Besucher kostenlos.

Der Software-Anbieter ließ seine Integrations-Lösung für das SAP-System erneut zertifizieren. Nach erfolgreicher Durchführung der SAP-Testszenarien BC-AL 7.40 und S/4-BC-AL 7.40 erhielt die windream-Schnittstelle die offizielle Zertifizierung ‚BC-AL Interface Certification‘ (für SAP Net­Weaver) und ‚S/4-BC-AL Interface Certification‘ (für SAP S/4 HANA).

Die von den Bochumern entwickelte Schnittstelle verbindet das ECM-System ‚windream‘ mit spezifischen SAP-Applikationen im Bereich der elektronischen Archivierung und des Enterprise Content Managements. Die erteilten Zertifikate beziehen sich nun auch auf die aktuelle Version 7.0.


OKI

Der Anbieter führt einen neuen digitalen All-in-One-Drucker für Textilien und feste Oberflächen ein. Der 5-Farb-Transferdrucker Pro9541WT wurde speziell für die Sieb- und Textildruckbranche entwickelt und soll sich für Druckereien, Merchandiser und Neueinsteiger auf dem Markt eignen.

Das Gerät produziert Grafiken auf Textilien, wie Baumwolle, Leinen, Nylon, Polyester, Leder und Filz, und festen Oberflächen, wie Keramik, Acryl, Glas, Metall, Emaille und Holz. Das System ermöglicht Ausdrucke bis zum Format A3+ und besitzt Druckgeschwindigkeiten von bis zu 18 Seiten pro Minute bei Transfermedien im Letter-Format und zwölf Seiten pro Minute bei Transfermedien im A3-Format.


Ricoh

Vom 18. bis 20. September 2019 fand in Freiburg der Ricoh Corporate Partner Club 2019 statt. Insgesamt 30 zertifizierte Corporate Partner trafen sich im Breisgau, um sich über aktuelle  Marktentwicklungen und neue Technologietrends zu informieren sowie gemeinsam über wichtige Business-Themen und Aspekte für eine auch in Zukunft erfolgreiche Partnerschaft zu diskutieren. Ein zentrales Thema der Veranstaltung waren Digitalisierungs-Trends – mit besonderem Fokus auf den Mittelstand – sowie deren Chancen und Implikationen für nachhaltiges Wachstum im Fachhandels-Geschäft.

Das Veranstaltungs-Programm bot auch dedizierte Workshops zu verschiedenen Schwerpunktthemen, die im Hinblick auf das gegenwärtige und zukünftige Handelsgeschäft sowie die Partnerschaft von besonderer Bedeutung sind. Hierzu zählte neben neuen und individuellen Support-Maßnahmen für die Umsetzung internationaler Kundenaufträge auch die Frage, wie Vertriebspartner den Prozess einer fortschreitenden Marktkonsolidierung als echte Zukunfts- und Wachstumschance annehmen können.


Infineon

 

Der Halbleiter-Hersteller investiert in eine neue, vollautomatisierte Chipfabrik in Villach (Österreich) mit einer Gebäudefläche von rund 60.000 Quadratmeter. Dadurch entstehen rund 400 Arbeitsplätze. Das Investitions-Volumen für die Herstellung von 300-Millimeter-Dünnwafern beträgt 1,6 Milliarden Euro. Die Produktion startet Anfang 2021. Technologisch soll die neue Fertigung ein Klon des in Dresden bereits effizient und stabil laufenden Produktions-Systems werden.

Elementarer Bestandteil des für die Fertigung hochkritischen zentralen „Manufacturing Execution System“ (IFX Core MES System) ist die Adabas- & Natural-Technologie der Software AG in Darmstadt. Die Technologie soll angesichts ihrer großen Stabilität und Effizienz eins-zu-eins in Villach gespiegelt werden, die Produktivität weiter erhöhen und Synergien bei Systemen und Prozessen für beide Standorte sichern.

 

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