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Feedback zur Rubrik ‚Meinung‘ in Ausgabe Nr. 27/2019

Ausgabe-Nr.: 30/2019

Zu unserem Bericht über die jüngste, überdimensionale Ausschreibung der Zentralstelle für IT-Beschaffung im Bundesministerium des Innern mit einem Umfang von rund 87.000 Geräten schreibt uns der Geschäftsführer eines MFP- und Drucker-Herstellers:

„Wir werden uns an dieser Ausschreibung nicht beteiligen, weil wir sie für unseriös halten. Im Grunde genommen handelt es sich um eine Ausschreibung mit einer zweijährigen Laufzeit, bei der die Behörde keinerlei bindende Verpflichtung eingehen will.

Es gibt keine Angaben zur Anzahl der benötigten Maschinen, über das benötigte Druckvolumen und zu sonstigen wichtigen Daten, auf deren Grundlage wir überhaupt erst eine Kalkulation erstellen können. Wir haben den Eindruck, dass es bei dieser Ausschreibung in erster Linie darum geht, über den Zeitraum der Vertragsbindung sich eine entsprechende Preis-Stabilität zu sichern. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass ein einzelner Anbieter die logistische Abwicklung, die mit so einem Auftrag verbunden ist, überhaupt nicht sicherstellen kann.“

Zu diesem Thema erhielten wir auch noch andere Reaktionen. Zwar waren diese Anbieter nicht bereit, eine entsprechende Stellungnahme abzugeben, aber sie stellten klar, dass sie auf diese Ausschreibung kein Angebot abgeben werden.

 

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