Beratungs-Dienstleistungen

„Prinzipiell sinnvoll“

Ausgabe-Nr.: 30/2019

BF-Scale-Consulting-Geschäftsführer Lutz Braun: „Prinzipiell ist das Engagieren eines externen Beraters im Rahmen vieler Veränderungsprozesse und Projekte sinnvoll. Alles steigt und fällt jedoch mit der richtigen Planung und der passenden Wahl.“

Wenn besondere Expertise oder zusätzliche Ressourcen benötigt werden, können externe Berater eine sinnvolle Investition sein. Auch für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Doch die Wahl des richtigen Beraters ist dabei von entscheidender Bedeutung, um ein optimales Ergebnis zu erlangen.

„Jeder Einsatz eines Beraters muss im Vorfeld genau geprüft und vorbereitet werden. Von dem Klären der Notwendigkeit über die unternehmensinterne Vorarbeit bis hin zur Auswahl des richtigen Beraters. Prinzipiell ist das Engagieren eines externen Beraters im Rahmen vieler Veränderungsprozesse und Projekte sinnvoll. Alles steigt und fällt jedoch mit der richtigen Planung und der passenden Wahl“, behauptet Lutz Braun, Geschäftsführer der BF Scale Consulting GmbH in Flein, und verweist darauf, dass erst einmal grundsätzlich die Frage zu klären ist, ob eine externe Beratung notwendig ist.

Dieser Fall tritt ein, wenn das Unternehmen industrie- oder problemspezifisches Wissen, Denkanstöße, strategische Expertise oder den Blick von außen benötigt. Ist die Entscheidung für eine Beratung gefallen, sollten die Ziele, Bedürfnisse und Wünsche erarbeitet und formuliert werden. Damit der ausgewählte Dienstleister seine Aufgaben optimal erfüllen kann, muss die Geschäftsführung die Arbeit uneingeschränkt und aktiv fördern. Auch Projektleiter sollten über die nötigen Entscheidungs-Befugnisse verfügen. Reibungslose Abstimmungs-Prozesse zwischen dem Projektteam und dem Berater müssen ebenso sichergestellt sein wie geregelte Abläufe, um Probleme wie unnötigen Zeitdruck oder zu große Projektschritte zu vermeiden.

Die Auswahl eines geeigneten Beraters unter der Vielzahl an Kandidaten erfolgt in der Regel über Suchmaschinen, Soziale Medien, Expertenportale, Verbände, Rankings etc. Dabei sollten diese drei Kriterien herangezogen werden:

(1) Verfügt der Dienstleister über das nötige Fachwissen und die notwendige Expertise? Neben seinen Beratungs-Schwerpunkten sind hierbei auch seine Positionen, Methoden und eventuelle Publikationen zu berücksichtigen.

(2) Ist der Internetauftritt des Beraters zeitgemäß, vermittelt dieser Kompetenz sowie Kreativität, und passt er zu dessen Leistungen?

(3) Sind beim Berater die notwendige Erfahrung, Bewertungen und Referenzen vorhanden? Und vertragen sich der berufliche Werdegang sowie das Profil mit den Anforderungen des Auftraggebers?

 

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