Bechtle

Bündelung der Kräfte

Ausgabe-Nr.: 40/2019

Hanspeter Oeschger, Bereichsvorstand bei Bechtle Steffen: „Unter dem Projekt ‚One Bechtle‘ haben unsere Systemhaus- und Service-Einheiten ihre Aktivitäten in den vergangenen Jahren immer enger verknüpft und Kompetenzen zusammengeführt.“

Das Unternehmen aus Neckarsulm bildet ein neues IT-Systemhaus in der Schweiz. Dieses umfasst den Geschäftsbereich ‚IT-Systemhaus & Managed Services‘ und das Lizenz-Geschäft. Außerdem ist der Konzern nach wie vor auf großer Shopping-Tour und akquiriert weitere Firmen.

„Unter dem Projekt ‚One Bechtle‘ haben unsere Systemhaus- und Service-Einheiten ihre Aktivitäten in den vergangenen Jahren immer enger verknüpft und Kompetenzen zusammengeführt. Dieses Modell hat sich absolut bewährt und bietet auch unseren Mitarbeitern zusätzliche Entwicklungs-Möglichkeiten in einem multidisziplinär aufgestellten IT-Unternehmen“, erklärt Hanspeter Oeschger, Bereichsvorstand IT-Systemhaus & Managed Services Schweiz bei der Bechtle Steffen Schweiz AG in Mägenwil, den Hintergrund der Vereinigung.

Per 1. Januar 2020 schließen sich die vier Gesellschaften Bechtle Steffen Schweiz AG, Bechtle Steffen Suisse SA, Comsoft direct AG sowie Bechtle Steffen IT-Services zur Bechtle Schweiz AG/Bechtle Suisse SA zusammen. Der Marktauftritt erfolgt künftig einheitlich unter dem Bechtle-Logo.

Damit entsteht einer der größten ganzheitlichen IT-Dienstleister der Schweiz mit rund 560 Mitarbeitern. Durch die Zusammenführung unter der Marke Bechtle bietet die neue Organisation in der Westschweiz sowie in der deutschen Schweiz ein Portfolio von der Beratung über Software-Lizenzierung, Software Asset Management, IT-Arbeitsplatz- und Datacenter-Infrastruktur bis hin zu Managed Services und Software-Lösungen.

Die Geschäftsführung liegt mit dem Jahreswechsel bei Markus Oeschger, Christian Speck und Roger Suter in der Deutschschweizer Einheit sowie bei Leo Prado in der Westschweiz. Hanspeter Oeschger verantwortet weiterhin als Bereichsvorstand das Segment IT-Systemhaus & Managed Services.

Die zweite Sparte des Bechtle-Konzerns, das IT-E-Commerce-Geschäft mit den Gesellschaften Bechtle direct und ARP, wird organisatorisch weiterhin vom IT-Systemhaus getrennt geführt. Die Spezialisten innerhalb der Bechtle Gruppe wie Acommit, Alpha Solutions und Solid Solutions bleiben ebenso eigenständig, sollen aber eng mit dem Systemhaus zusammenarbeiten.

Zusätzlich ergänzt der im Oktober dieses Jahres akquirierte Software-Anbieter algacom AG aus Basel das Portfolio. Durch die Übernahme möchte das neu formierte IT-Systemhaus seine Kompetenzen im stark wachsenden Bereich Collaboration und Messaging sowie bei Microsoft Office 365 ausbauen.

Darüber hinaus verstärkt sich Bechtle in der Westschweiz mit dem IT-Systemhaus Abissa Informatique. Das 1993 gegründete Unternehmen mit zwei Standorten in Renens bei Lausanne sowie Petit-Lancy bei Genf beschäftigt 50 Mitarbeiter. Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug der Umsatz 9,5 Millionen Schweizer Franken. Das Leistungs-Spektrum beinhaltet Consulting, Software Engineering, Integration von IT-Infrastruktur sowie Outsourcing-Lösungen.

Mit der Akquisition erweitert Bechtle seine Präsenz im Schweizer Wirtschaftsraum und gewinnt gut ausgebildete Mitarbeiter hinzu. Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter von Abissa – René Fell und Patrick Joset – sehen in der Zusammenarbeit mit Bechtle dagegen die Chance, ihre Nachfolge frühzeitig zu sichern und Kunden wie Mitarbeitern eine langfristige Perspektive zu bieten.

 

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