Namen und Nachrichten

Ausgabe-Nr.: 39/2019

Microsoft/SAP

Die beiden Unternehmen verstärken ihre Kooperation, um die Cloud-Migration und -Adaption für Anwender zu vereinfachen. Ziel der erweiterten Partnerschaft ist es, umfassende Pakete mit einheitlichen Referenz-Architekturen, Roadmaps und Best Practices anzubieten, die einen schnellen Weg in die Cloud ebnen. Dafür wird Microsoft neben Azure auch Komponenten der SAP Cloud Platform vertreiben, um Kunden den Umstieg von SAP ERP auf SAP S/4HANA in der Public Cloud zu erleichtern.


Trend Micro

Der Hersteller übernimmt das Unternehmen ‚Cloud Conformity‘, einen Anbieter für Cloud Security Posture Management (CSPM). Durch die Akquisition erweitert Trend Micro seine Cloud-Security-Dienste um neue Anwendungen, mit denen fehlerhafte Konfigurationen von Cloud-Infrastrukturen automatisch identifiziert und behoben werden können. Dies soll zu einer Kostensenkung und einer besseren Einhaltung von Compliance-Anforderungen führen.

Weiterhin verspricht sich der Hersteller von der Übernahme aller Mitarbeiter einen Zuwachs an Expertise. Laut Gartner können Unternehmen, die eine CSPM-Lösung implementieren, Cloud-bezogene Sicherheitsvorfälle um bis zu 80 Prozent reduzieren. Die Lösung von ‚Cloud Conformity‘ ist ab sofort verfügbar.


Canon

Ivonne Schlottmann verstärkt seit 1. November 2019 das Führungsteam als Vertriebsmanagerin Office/Document Solutions. Sie verfügt über eine 20-jährige Branchenerfahrung, unter anderem bei der Also Gruppe.

Der indirekte Vertriebsbereich ist für Canon eine zentrale Säule. Erklärtes Ziel ist es, diesen Bereich in den nächsten Jahren weiter auszubauen und zu stärken. Schlottmann soll diese Entwicklung mit der nötigen Erfahrung speziell im MPS-Bereich für IT-Reseller und mit neuen Inspirationen vorantreiben.


ELO

Der ECM-Hersteller aus Stuttgart bringt Ende des Jahres seine digitale Weiterbildungs-Management-Lösung ‚ELO Learning‘ auf den Markt. Das Learning-Management-System (LMS) umfasst eine zentrale Lernplattform mit integriertem Lernportal und einer Kursverwaltung. Die Organisation von Weiterbildungs-Angeboten, die Durchführung von Kursen und deren Auswertung sollen somit automatisiert umsetzbar sein. Der Einsatz von Social-Learning-Elementen sorgt zudem für eine aktive Miteinbeziehung der Teilnehmer.

Die Anwendung richtet sich neben allgemeinen Fachabteilungen vor allem an den Personalbereich und lässt sich mit der digitalen Personalakte von ELO verbinden. Dank des xAPI-Standards können am Markt verfügbare E-Learning-Kurse direkt in das Lernportal eingebunden werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, ELO Knowledge zu integrieren. Das digitale Wissensmanagement stellt der neuen Lösung eine intuitiv bedienbare Community mit zentraler Wissensdatenbank zur Verfügung, in der die Teilnehmer Erfahrungen und Wissen austauschen können.

„ELO Learning kommt bei unseren Kunden bereits sehr gut an und wir haben schon vor dem Release zahlreiche Anfragen erhalten. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: In der Regel sind LMS mächtig und entsprechend kostspielig. Weiterbildung wird in Zeiten der Digitalisierung allerdings immer wichtiger. Eine schlanke und intuitiv bedienbare Lösung wie ELO Learning kommt daher für den Markt zur rechten Zeit“, erklärt Nils Mosbach, Leiter Business Solutions bei der ELO Digital Office GmbH in Stuttgart. Mosbach wird die Lösung auf dem ELO ECM-Fachkongress am 23. Januar 2020 in Stuttgart vorstellen.


Canon

Die Krefelder bringen den Business-Scanner imageFormula DR-S150 auf den Markt. Dieser verfügt über drei Schnittstellen (USB 3.2, Ethernet und WLAN), einen Farb-LCD-Touchscreen und eine Zufuhrkapazität von 60 Blatt. Seine Scangeschwindigkeit beträgt 45 Seiten pro Minute im einseitigen Modus und 90 Seiten pro Minute im doppelseitigen Verfahren.

Darüber hinaus ermöglicht das Gerät ‚Push-Scannen‘ und den Versand von Dokumenten an bestimmte Netzwerk-Standorte ohne eine PC-Verbindung. Es ist auf ein tägliches Scanvolumen von bis zu 4.000 Blatt ausgelegt. Die automatische Bildverbesserungs-Funktion kann per Tastendruck aus schwierigen Vorlagen durchsuchbare PDF-Dokumente erzeugen. Der Scanner kann angeblich Ausweise, Plastikkarten, Reisepässe und ID-Karten verarbeiten – von einem dünnen Durchschlagpapier (Florpost) bis hin zum Karton mit vier Millimetern Stärke.

Die Maschine hält zudem die folgenden Features für Windows Workflows bereit: ISIS/TWAIN Treiber (32 und 64 Bit), Canon CaptureOnTouch Pro (darin enthalten: Scan to GoogleDrive, SharePoint, OneDrive, SugarSync, Dropbox, Send-to-Print/Mail/FTP) mit integrierter OCR-Texterkennung, Barcode-Trennung bei Stapel-Verarbeitung und Indizierungs-Möglichkeiten, das WirelessConnection Tool und das CaptureOnTouch Job Tool (die entsprechende App gibt es im Google Play Store). Das Gerät kostet 745 Euro netto.


Bechtle

Das IT-Systemhaus schließt einen Partnervertrag mit Google Cloud ab und kooperiert mit dem Anbieter im Bereich professioneller Cloud-Lösungen. Mit diesem Schritt erweitert Bechtle sein Multi-Cloud-Portfolio. Das Unternehmen bietet die Services von Google Cloud fortan über die eigene Cloud-Plattform an.

Das Systemhaus arbeitet bereits mit Microsoft Azure, Amazon Web Services (AWS) und weiteren Technologie-Partnern zusammen, um Anwendern in Europa Cloud-Lösungen aus einer Hand bereitzustellen. Dafür betreibt der IT-Dienstleister unter bechtle-clouds.com ein Portal für Public-Cloud-Dienste sowie eigenproduzierte Cloud-Services.


Konica Minolta

Die Japaner stellen ihr neues ‚Flaggschiffmodell‘ für den tonerbasierten Bogendruck vor. Mit der AccurioPress-C14000-Serie möchte der Hersteller in das Segment für hochvolumigen Farb-Digitaldruck einsteigen. Dank Automatisierungs-Technologien unterstützen die Systeme Druckereien beim Aufbau einer Industrie-4.0-gerechten Printproduktion.

Der AccurioPress C14000 druckt 140 Bögen DIN A4 pro Minute. Die Maschine ist angeblich 40 Prozent schneller als alle vorherigen tonerbasierten Systeme des Unternehmens. Das zweite Modell der Serie, der AccurioPress C12000, weist eine Geschwindigkeit von 120 Bögen pro Minute auf. Mit der neuen Reihe beabsichtigt der Hersteller, sein Produktionsdruck-Portfolio oberhalb der fortbestehenden AccurioPress-C6100-Serie zu erweitern und die Lücke zwischen den aktuellen Produktions-Systemen und dem UV-Inkjet-Bogendrucksystem AccurioJet KM-1 zu schließen.

Das Gerät ist auf eine Druckleistung von 2,5 Millionen Bögen pro Monat (DIN A4) ausgelegt und soll die doppelte Tonerkapazität früherer Modelle bieten. Ein integrierter Mediensensor erkennt automatisch das genutzte Papier und weist die entsprechenden Papierkatalog-Einstellungen zu. Die Modelle sind ab Februar 2020 in Deutschland verfügbar.


IBM

Das Unternehmen ernennt Christian Noll zum neuen Geschäftsführer für den Bereich Global Business Services (GBS) in Deutschland. Noll tritt die Nachfolge von Stefan Lutz an, der als General Manager die Verantwortung für die globale Entwicklung des IBM-Services-Geschäfts übernimmt.

Noll verantwortete zuvor den Bereich Global Technology Services (GTS) für die Region Central Eastern Europe (CEE). Von 2011 bis 2014 war er bereits Mitglied der IBM-Geschäftsführung in Deutschland und leitete in dieser Zeit den Bereich GTS mit den Geschäftsfeldern Strategic Outsourcing, Integrated Technology Services und Technical Support Services.


Telekom/Apple

Das Bonner Unternehmen und Apple erweitern ihre Geschäftsbeziehung. Ab sofort bietet die Telekom ihren Kunden Mac-Geräte mit einem Komplett-Service an. Der Konzern stellt fortan die notwendige Infrastruktur bereit, hilft beim Entwickeln von Apps, integriert Office 365 und offeriert flexible Leasing-Modelle. Zudem deckt der Telekommunikations-Anbieter mit AppleCare auch das ‚Enterprise und Device Lifecycle Management‘ für iPhone, iPad und Mac ab.

„Mit unseren neuen Services für Mac und als autorisierter Wiederverkäufer bieten wir perfekt abgestimmte Lösungen. Damit helfen wir unseren Kunden, mit Apple-Geräten einfach zu digitalisieren. Unsere erweiterte Zusammenarbeit mit Apple hilft Unternehmen bei der Innovation ihrer Abläufe“, sagt Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden bei der Telekom Deutschland GmbH.


NordVPN

Der VPN-Dienstleister führt die Anwendung ‚NordLocker‘ ein. Das Tool soll alle Arten von Dateien mit einer End-to-End-Verschlüsselung sichern, die auf dem Computer oder in der Cloud gespeichert sind. Dem Anbieter zufolge ist die Software sowohl für den persönlichen Gebrauch als auch für den Umgang mit arbeitsbezogenen Daten geeignet. Das Programm erzeugt ordnerartige ‚Schließfächer‘, die verschlüsselte Dateien enthalten und nur mit einem Master-Passwort zugänglich sind.

Die Lösung läuft unter Windows sowie MacOS und unterstützt Dokumente jeder Art und Größe. Um Dateien zu verschlüsseln, müssen Nutzer sie per Drag & Drop in den Schließfach-Ordner ziehen. Im Fall einer Datenpanne verspricht das Unternehmen, dass die verschlüsselten Daten weiterhin geschützt bleiben.

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