Smartphone/Schadprogramme

Hohes Gefahren-Potenzial bei Apps

Ausgabe-Nr.: 42/2018

Smartphone, Schadprogramme, Bitkom, Susanne Dehmel,

Gelöschte Daten, exzessive Werbung oder verschlüsselte Geräte: Schadprogramme auf Smartphones sind für viele Nutzer ein massives Problem. Eine repräsentative Umfrage, durchgeführt im Auftrag des Digitalverbands Bitkom e.V. in Berlin, unter 1.021 Smartphone-Nutzern in Deutschland ergab: 35 Prozent der Smartphone-Nutzer wurden in den vergangenen 12 Monaten Opfer von bösartiger Software.

 

„Bösartige Software versteckt sich häufig in scheinbar harmlosen Apps. Bei der Installation dieser Apps infiziert sie dann automatisch das Smartphone“, sagt Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung. Um das eigene Smartphone zu schützen, setzen Verbraucher auf unterschiedliche Sicherheitsmaßnahmen. 76 Prozent haben einen SIM-Karten-Schutz aktiviert, der das Smartphone sperrt, sobald die SIM-Karte entfernt wird. Über die Hälfte hat eine Lokalisierungs-Funktion aktiviert, mit der ein verlorenes Gerät wieder aufgespürt werden kann. 40 Prozent installierten ein Virenschutz-Programm und gut ein Drittel erstellt regelmäßig Backups der Smartphone-Daten in der Cloud oder auf dem privaten Computer.

Um den Smartphone-Bildschirm zu sperren, setzen viele mittlerweile auf biometrische Daten: Per Fingerabdruck sichert gut ein Drittel (35 Prozent) den Handy-Bildschirm, 4 Prozent sperren über die Gesichtserkennung des Geräts. Erst 2 Prozent der Smartphone-Nutzer tun dies über einen Iris-Scanner. Klassisch per Code oder PIN sperren 64 Prozent den Bildschirm, 41 Prozent nutzen dafür ein Muster. „Einfache Vorsichtsmaßnahmen wie die Bildschirmsperre sollte jeder Nutzer anwenden“, empfiehlt Dehmel. Tipps zum Schutz des Smartphones sind über die Bitkom-Homepage erhältlich.

 

 

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