Signicat

E-Signatur als logischer Übergang

Ausgabe-Nr.: 43/2018

Gunnar Nordseth, CEO von Signicat: „Durch den Wegfall der physischen Dokumentation und der sofortigen Vertragsunterzeichnung wird die Kommunikation beschleunigt und vereinfacht, digitale Signaturen werden zu einem integrierten Bestandteil digitaler Geschäftsprozesse.“

Der Software-Anbieter kündigte eine neue Lösung für das elektronische Signieren an, die sich speziell für B2B-Geschäftsbeziehungen eignet. Das Signicat-Business-Signature-Produkt ermöglicht einen flexiblen und sicheren Signaturprozess für Geschäftsdokumente, der manuelle Vorgänge minimiert und den Nachweis der Signatur in demselben Dokument enthält.

 

„Die Unternehmen nutzen zunehmend die Verbraucher-Technologie, um die Effizienz zu steigern und manuelle Prozesse zu verbessern. Der Übergang zu elektronischen Signaturen ist ein logischer Schritt. Durch den Wegfall der physischen Dokumentation und der sofortigen Vertragsunterzeichnung wird die Kommunikation beschleunigt und vereinfacht, digitale Signaturen wer­den zu einem integrierten Bestandteil digitaler Geschäftsprozesse“, sagt Gun­nar Nordseth, CEO von Signicat in Trondheim (Norwegen).

Mit der zunehmenden Digitalisierung und der Möglichkeit, Rechtsdokumente online zu unterschreiben, versuchen die Nutzer, die Kosten- und Zeitersparnisse elektronischer Signaturen zu nutzen. Für das elektronische Signieren von Business-to-Business-Transaktionen ist jedoch eine zusätzliche Sicherheitsstufe erforderlich: Es ist sicherzustellen, dass das Unternehmen die richtige juristische Person ist und der Unterzeichner in seinem Namen handeln darf.

Die Business Signature von Signicat bietet Dokumenten-Empfängern die Möglichkeit, einen Signaturauftrag innerhalb des Unternehmens an eine einzelne zur Unterzeichnung berechtigte Person weiterzuleiten oder mehrere Unterschriften zu erhalten, wenn keine einzelne Person allein zur Unterzeichnung berechtigt ist.

Neben den Prozessen, die für das On-Boarding von Kunden durchgeführt werden, nimmt das neue Software-Tool zusätzliche Überprüfungen von Unternehmens-Registern vor. So soll sichergestellt werden, dass der Unterzeichner in seinem Namen handeln darf. Das Dokument wird dann beispielsweise mit einer elektronischen Identität oder eID (zum Beispiel mit einer BankID), einem Einmalpasswort per SMS oder dem Scannen von ID-Dokumenten signiert.

Die elektronische Seal-Funktion schützt und bewahrt Dokumente wie Rechnungen, Diplome und Zertifikate auf. Durch die elektronische Versiegelung von Dokumenten verhindert Signicat Business Signature betrügerisches Verhalten und stellt sicher, dass das Dokument nicht manipuliert werden kann, oder dass ID-Dokumente unerlaubt und unbemerkt gescannt werden.

Die elektronische Signatur bietet Vorteile. Darunter die Sicherstellung der Gültigkeit der Signatur durch Überprüfung der ID- und Signaturberechtigung, der Versand von grenzüberschreitende Signaturen, die Möglichkeit für Unterzeichner, mehrere Dokumente in einem Prozess zu unterzeichnen, zu signieren und die Überprüfung der Identität des Unterzeichners vorzunehmen. Die Lösung ist derzeit in Norwegen und Dänemark vorhanden und wird in weiteren Ländern eingeführt, sobald Informationen zum Geschäftsregister verfügbar werden.

 

 

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