Oracle

Erweiterung der ‚Autonomous Database‘

Ausgabe-Nr.: 27/2019

Juan Loaiza, Executive Vice President bei Oracle: „Autonomous Database Dedicated ermöglicht den problemlosen Umstieg von manuell verwalteten, unabhängigen On-Premise-Datenbanken zu vollständig autonomen und privaten Datenbank-Clouds innerhalb der Oracle Public Cloud.“

Der US-amerikanische Hersteller stattet seine autonome Datenbank mit einer neuen Software-Anwendung aus, die eine reibungslose Verlagerung von Unternehmens-Datenbanken in die Cloud gewährleisten soll. Außerdem stehen Entwicklern ab sofort zusätzliche Tools für die Plattform zur Verfügung.

„Autonomous Database Dedicated ermöglicht den problemlosen Umstieg von manuell verwalteten, unabhängigen On-Premise-Datenbanken zu vollständig autonomen und privaten Datenbank-Clouds innerhalb der Oracle Public Cloud. Unser neuer Service macht Schluss mit geläufigen Bedenken von Unternehmenskunden bezüglich der Sicherheit, Isolation und betrieblichen Richtlinien bei der Transformation in die Cloud“, behauptet Juan Loaiza, Executive Vice President, Mission-Critical Database Technologies, bei der Oracle Corporation in Redwood City (Kalifornien).

Nach Angaben des Software-Riesen wurde das neue Feature namens ‚Autonomous Database Dedicated‘ konzipiert, um Unternehmen die Möglichkeit zu geben, ihre geschäftskritischen Workloads in eine Cloud zu übertragen. Die Lösung soll Kunden ein hohes Maß an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Kontrolle für jede Art von Datenbank-Workload bieten. Sie beinhaltet eine anpassbare private Datenbank-Cloud, die auf einer speziellen Exadata-Infrastruktur in der Oracle Cloud läuft.

Dem Hersteller zufolge können Anwender über das Tool Datenbanken jeder Größe betreiben. Die Architektur besitzt eine Workload-Isolation, wodurch die Datenbank sowohl vor externen als auch internen Bedrohungen geschützt ist. Zudem verfügt der Service über konfigurierbare Betriebsrichtlinien, die Nutzern Kontrolle über die Bereitstellung von Datenbanken, Software-Updates und Verfügbarkeit verschaffen.

Die angeblich eigenständig arbeitende ‚Autonomous Database‘ integriert maschinelles Lernen, um selbst-reparierende und selbst-sichernde Funktionen bereitzustellen, und automatisiert Management- und Sicherheits-Prozesse wie Patchen, Tuning und Upgrades in Datenbank-Systemen. Weiterhin wirbt das Unternehmen für die Nutzung seiner Cloud-Infrastruktur mit dem Argument, dass diese deutlich preiswerter als vergleichbare Alternativen ist.

„Die größte Herausforderung im E-Commerce ist heute die Erfüllung der Kundenerwartungen bezüglich der Auftragsabwicklung. Geschwindigkeit ist hier kein Luxus mehr – sie ist eine Grundvoraussetzung für Kundenzufriedenheit. Mit der Oracle Autonomous Database konnten wir eine rund 75-fache Leistungssteigerung feststellen. Dies in Kombination mit der Flexibilität und Sicherheit der Oracle Cloud schafft schier grenzenlose Möglichkeiten“, lobt Craig Wilensky, CEO von Jasci Software LLC. in Elmsford (New York), die Datenbank der Amerikaner.

Neben dem neuen Service stehen Entwicklern ab sofort zusätzliche Tools für die Plattform zur Verfügung, darunter Application Express (APEX), SQL Developer Web und REST Data Services. Bei APEX handelt es sich um eine Low-Code-Plattform zur Erstellung von Unternehmens-Anwendungen, die unter anderem den Import von Tabellen-Kalkulationen, die Entwicklung einer datengestützten Webanwendung, die Generierung fundierter Berichte, Daten-Visualisierungen und geschäftskritische Datenmanagement-Applikationen umfasst. Die Lösung ist in der ‚Autonomous Database‘ vorinstalliert. Des Weiteren unterstützt die Webschnittstelle SQL Developer Web Kunden bei der Ausführung von Abfragen sowie der Konzipierung von Tabellen und Schema-Diagrammen. Über die REST Data Services können Nutzer dagegen RESTful Services für die Datenbank entwerfen, was den Zugriff auf relationale Daten über REST-Schnittstellen erleichtern soll.

 

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