IT-/MFP-/Drucker@Markt 28/2019

Namen und Nachrichten

Ausgabe-Nr.: 28/2019

IT-Experten

Hamburg verfügt von allen Bundesländern über die größte Dichte an IT-Spezialisten. Dort arbeiten 4,1 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten als Informatiker oder in anderen ITK-Berufen, so dass die Hanse-Stadt im Ranking den Spitzenplatz belegt. Gefolgt von Berlin (3,2 Prozent), Hessen (3,1 Prozent), Baden-Württemberg und Bayern (jeweils 3,0 Prozent), Bremen (2,6 Prozent), Nordrhein-Westfalen (2,4 Prozent). Brandenburg und Sachsen-Anhalt (jeweils 1,0 Prozent) erreichen nicht einmal den Bundesdurchschnitt von 2,4 Prozent. Abgeschlagen auf dem letzten Platz liegt Mecklenburg-Vorpommern (0,9 Prozent).

Bundesweit gibt es 802.318 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Informatik- und anderen ITK-Berufen, das sind knapp 46.864 mehr als im Vorjahr (+6,2 Prozent). 388.014 sind in IT- und Telekommunikationsunternehmen beschäftigt, die Übrigen arbeiten in anderen Branchen. Absolut gesehen gibt es die meisten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in ITK-Berufen in Bayern (165.713), wo etwa jeder fünfte deutsche IT-Experte arbeitet. Ähnlich hoch ist die Zahl in Nordrhein-Westfalen (162.219), gefolgt von Baden-Württemberg (142.290). In Mecklenburg-Vorpommern gibt es dagegen nur knapp 5.118 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in ITK-Berufen. Die Zahlen ermittelte der Digitalverband Bitkom in Berlin auf Basis der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. August 2018 (-> Grafik 2).


GoBD/PDF-Rechnung

Eine Faktura im Portable Document Format (PDF), die man von einem Portal herunterlädt oder per E-Mail erhält und ausdruckt, stellt keine steuerlich abzugsfähige Rechnung dar. Darauf weist die TeamDrive Systems GmbH in Hamburg hin, die diese „PDF-Falle“ vor allem bei Freiberuflern, Selbstständigen und Kleinbetrieben sehr häufig vorfindet. Es gelten die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD), erläutert TeamDrive-Geschäftsführer Detlef Schmuck und sagt, dass die GoBD-Grundsätze oft nicht eingehalten werden und teilweise sogar nicht einmal bekannt sind. Die Folgen sind bei Betriebsprüfungen unangenehm: Die ungültigen PDF-Rechnungen steigern den zu versteuernden Gewinn. Gültige PDF-Rechnungen liegen nur vor, wenn die Dateien digital aufbewahrt werden.


Epson

Das japanische Unternehmen stellt mit den WorkForce WF-2810DWF, WF-2830DWF, WF-2835DWF und WF-2850DWF vier neue 4-in-1-Drucker für kleine Unternehmen und Heimbüros vor. Die Systeme sollen aufgrund einer XL-Tintenpatrone bis zu zweieinhalb Mal so viele Seiten wie bisher drucken. Zudem verfügen sie jeweils über einen LCD-Bildschirm.

Darüber hinaus besitzen die Modelle WF-2830DWF, WF-2835DWF und WF-2850DWF einen automatischen Dokumenten­einzug für 30 Seiten (ADF) zum Scannen, Kopieren und Faxen mehrerer Seiten. Per Wi-Fi und Wi-Fi Direct können Anwender Dateien von ihren mobilen Geräten aus drucken, auf denen die iPrint-App von Epson installiert ist. Mittels der Funktion ‚Email Print‘ werden Dateien empfangen und gedruckt. Außerdem lassen sich mit dem MFP ‚WF-2850DWF‘ Dokumente über die Funktion ‚Scan-to-Cloud‘ online speichern und freigeben.

Die Geräte sind ab September zu den folgenden Preisen erhältlich: WorkForce WF-2810DWF (94,99 Euro), WorkForce WF-2830DWF (109,99 Euro), WorkForce WF-2835DWF (109,99 Euro) und WorkForce WF-2850DWF (119,99 Euro).


Samsung/Google

Die beiden Unternehmen verstärken ihre Zusammenarbeit im Bereich ‚Enterprise Security‘. Die Sicherheitsplattform ‚Samsung Knox‘ und das Betriebssystem ‚Android‘ werden seit sechs Jahren miteinander kombiniert. Die ‚Knox Platform for Enterprise‘ ergänzt ‚Android Enterprise‘ um Funktionen in den Bereichen Managebarkeit, Sicherheit und Produktivität.

Zu den erweiterten Funktionen durch den Einsatz der ‚Knox Platform‘ zählen: (1) Verbesserte Hardware-gestützte Integrität und Schutz; (2) Echtzeit-Kernelschutz zur Sicherstellung der Integrität des Geräts während der Laufzeit über die Boot-Verifikation hinaus; (3) Erweiterter Schutz sensibler Daten durch Verschlüsselung auch im laufenden Betrieb, nicht nur im ausgeschalteten Zustand; (4) Duale Verschlüsselung von Daten im Ruhezustand; (5) Granulareres VPN-Management; (6) Erweitertes Zertifikatsmanagement.


Sharp

Der Anbieter bringt das 80-Zoll-8K-Display ‚8M-B80AX1E‘ auf den Markt. Das neue Gerät folgt auf das 70 Zoll große ‚LV-70X500E‘-Modell. Es soll Anwendern neben einem größeren Bildschirmformat auch eine höhere Leuchtdichte bieten (Spitzenwert von bis zu 4.000 cd/m2).

Das Display liefert eine 8K-Auflösung von 7.680 x 4.320 Pixel im 16:9-Format. Dem Hersteller zufolge verfügt das Tool aufgrund seiner breiten Farb­skala und einer um 10 Bit erweiterten Farbtiefe über eine sehr gute Bildqualität und eine verbesserte Farbgenauigkeit. Die HDR-Funktion (High Dynamic Range) steigert die Tiefe und Natürlichkeit der Bilder und lässt die Farben angeblich satter wirken.

Darüber hinaus verwendet das ‚8M-B80AX1E‘ zur reibungslosen Verarbeitung von Videos einen Frame-Doubler mit einer Bildwiederholrate von bis zu 120 Bildern pro Sekunde. Dies reduziert Unschärfen bei schnellen Bewegungen. Das Gerät ist ab sofort erhältlich.


Xerox

Der Anbieter in Neuss führt eine Reihe kompakter Drucker und MFPs ein, die für Kleinstunternehmen und Home-Offices konzipiert sind. Die Xerox-B210-Drucker, B205-MFPs und B215-MFPs bieten eine drahtlose Highspeed-Konnektivität, sodass Nutzer von jedem Ort aus drucken können. Jedes Gerät ist mit einer Wi-Fi-Direct-Technologie ausgestattet, die drahtloses Drucken ohne einen Router ermöglicht. Zudem unterstützen die Modelle mobiles Drucken über Apple AirPrint, Google Cloud Print, Mopria und Android.

Die Serien erreichen Druckgeschwindigkeiten von bis zu 30 Seiten pro Minute und eine Auflösung von 1200 x 1200 dpi. Wie die Xerox-VersaLink- und -AltaLink-Modelle verfügt die B215-Reihe ebenfalls über einen 3,5-Zoll-Touchscreen, über den sie wie ein Smartphone bedient werden kann. Die Produkte sind ab sofort verfügbar.

 

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