IT-/MFP-/Drucker@Markt 19/2019

Namen und Nachrichten

Ausgabe-Nr.: 19/2019

Canon

Als einen „guten Erfolg“ beschreibt der Krefelder Anbieter die Connect 2019. Mit dem letzten Termin am 23. Mai 2019 ging die Eventserie zu Ende. Sie führte durch die Bundesliga-Stadien in Berlin, Hamburg, Stuttgart, München, Frankfurt sowie Mönchengladbach. Insgesamt trugen sich über 1.200 Teilnehmer in die Gästeliste ein.

Auf der Ausstellung zeigten die Krefelder unter anderem ganzheitliche Prozesse bei Scan-Lösungen, das Leistungsspektrum der Produkte, die Sicherheits-Features in Dokumenten- und Informationsprozessen, Dokumentenausgabe aus zertifizierter SAP-Schnittstelle, das Cloud-basierte Output-Management-System uniFlow Online sowie die Einbindung von intelligenten, technischen Informationen. Innerhalb der Portallösung wurden  weiterhin die Dienstleistungen von Cognitas, einem Tochterunternehmen, und die Dokumenten-Verwaltung Therefore Online, das Cloud-basierte DMS-System von Canon, gezeigt. Darüber hinaus wurde die neue Serie imagePress C910 (Deutschlandpremiere) präsentiert.

Parallel dazu fand eine dedizierte Veranstaltung für Canon-Fachhandelspartner statt, auf der über die noch intensivere Zusammenarbeit gesprochen wurde. „Wir haben uns mit der Tour an unsere bestehenden, aber auch an potenzielle neue Partner gerichtet, mit der Maßgabe, mit den „connected“-Lösungen unsere Marktanteile weiter auszubauen und Wachstum über den Partner-Kanal mit einer glaubwürdigen und ehrlichen Strategie auf Partnerschafts-Level zu erreichen“, betont Hajo Soldan, Director Indirect Sales bei Canon.


d.velop/Visus

Die beiden Unternehmen geben eine „strategische Partnerschaft“ bekannt. Visus bietet mit der JiveX-Produktfamilie Softwarelösungen für die format- und herstellerneutrale Bearbeitung, Verwaltung, Darstellung und Archivierung medizinischer Daten in Gesundheitseinrichtungen an. Zusammen mit ECM-Anbieter d.velop sollen jetzt die Kompetenzen gebündelt werden und ein breites Portfolio mit „passgenauen Lösungen zur Digitalisierung von medizinischen wie auch administrativen Prozessen im Gesundheitswesen“ geschaffen werden.

Beispielsweise sollen Kunden und Interessenten von einem speziellen Healthcare-Content-Managementsystem profitieren, in dem alle medizinischen Daten fall- und/oder patientenzentriert zusammenfließen. Unabhängig davon, in welchem Subsystem sie akquiriert werden. Die Anwendung konsolidiert also medizinische Informationen inklusive Bilddaten und stellt sie innerhalb eines Systems und über einen einheitlichen Viewer zur Verfügung. Damit legt sie die Grundlage für weitere Prozesse, etwa den Austausch medizinischer Daten über Einrichtungsgrenzen hinweg.


Lexmark

Der Anbieter ernennt Allen Waugerman zum neuen President und Chief Executive Officer. Der Manager trat dem Unternehmen im Jahr 1991 bei und ist seitdem in mehreren Führungspositionen tätig gewesen. Von November 2016 an arbeitete er als Senior Vice President und Chief Technology Officer und trug die Verantwortung für die weltweiten Forschungs- und Entwicklungs-Aktivitäten. Im November 2018 wurde er zum Vorsitzenden des ‚Executive Management Committee‘ ernannt, um die Amerikaner während der Suche nach einem neuen CEO interimsmäßig zu leiten. Nun tritt er die Nachfolge von Rich Geruson offiziell an, der den Hersteller im November letzten Jahres aus persönlichen Gründen verließ.


Bitkom/Konjunktur-Klima

Die digitale Wirtschaft läuft gegenwärtig prächtig. Trotz Konjunkturrisiken beurteilen die ITK-Unternehmen die Geschäftslage aktuell als sehr gut. Für die kommenden Monate sind die Erwartungen aber weniger optimistisch. Das sind die Ergebnisse des neuen Bitkom-ifo-Digitalindex, die der Digitalverband Bitkom und das ifo Institut in dieser Woche in Berlin vorgestellt haben. Der Index stieg von April auf Mai um 2,2 Punkte auf 27,0 Punkte. Er errechnet sich aus Geschäftslage und Geschäftserwartungen der ITK-Branche.

Mit dem Bitkom-ifo-Digitalindex erscheint erstmals ein maßgeblicher Indikator für das Geschäftsklima in der ITK-Branche. Er setzt sich aus 400 Herstellern, Händlern und Service-Firmen zusammen mit unterschiedlichen Anteilen. Etwa IT-Dienstleister (60,5 Prozent), TK-Dienstleister (9,8 Prozent) und Einzelhandel (8,4 Prozent), die Hersteller von elektronischen Bauelementen mit 6,5 Prozent und so weiter.

Mit dem Digitalindex wird nun eine Branche beleuchtet, die in der deutschen Wirtschaft eine Schlüsselrolle spielt. Im langjährigen Vergleich zum ifo-Geschäftsklima für die deutsche Gesamtwirtschaft erreicht der Bitkom-ifo-Digitalindex durchgehend ein deutlich höheres Niveau. Unternehmen der ITK-Branche schätzen ihre jeweilige Lage konstant besser ein als die Gesamtwirtschaft. – Zur aktuellen Situation sagt Bitkom-Präsident Achim Berg, dass die Lage besser ist als die Stimmung. (-> Grafik 1)


Fujifilm

Das Unternehmen aus Düsseldorf plant eine Erweiterung seiner Produktions-Anlagen im niederländischen Steenbergen. Die zweite Produktion für Fotofinishing und Digitaldruck liegt in Willich. Die Entscheidung für Steenbergen fiel vor allem aus logistischen Gründen.

Leidtragende sind 102 Angestellte des zum Fujifilm-Konzern gehörenden Fotogroßlabors Eurocolor in Gera, das im nächsten Jahr geschlossen wird. „Wir werden Verhandlungen mit dem Betriebsrat aufnehmen, um Lösungen für die Mitarbeiter zu finden“, verspricht Johannes Düster, General Manager der Fujifilm Imaging Products & Solutions GmbH & Co.

So rechnet das Unternehmen beim Konzernumsatz und der Profitabilität zwar mit einer stabilen Entwicklung gegenüber 2018/19, jedoch verzögern die konjunkturellen Rahmenbedingungen die mittelfristigen Wachstumsaussichten. Heidelberg erwartet einen langsameren Umsatz­anstieg als bisher geplant, mit einem gegenüber heute deutlich höheren Anteil des konjunkturresistenten Vertragsgeschäfts.

 

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