IT-/MFP-/Drucker@Markt 10/2019

Namen und Nachrichten

Ausgabe-Nr.: 10/2019

NetComm

Das Unternehmen präsentierte auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona erstmals öffentlich seine 5G-Selbstinstallations-Technologie. Diese soll für eine schnelle und kostengünstige Verbindung von Privat-Haushalten und Unternehmen mit festen 5G-Drahtlos-Kommunikations-Diensten sorgen und damit einen tragfähigen Geschäftsvorteil für feste 5G-Drahtlos-Kommunikation schaffen. „Wir hören von Betreibern aus der ganzen Welt, dass die Selbstinstallation der fehlende Bestandteil ist, um feste 5G-Drahtlos-Kommunikations-Dienste profitabel zu gestalten – und NetComm hat die Nase im Wettbewerb um die Markteinführung dieser kritischen Technologie vorn“, sagt Els Baert, Director of Marketing & Communications.

Mit der sich selbst installierenden 5G-Plattform haben Endnutzer per App die Möglichkeit, eine Verbindung herzustellen. Die App verbindet sich mit dem Modem sowie einem 5G-Netzwerk und soll dem Anwender zudem die beste Modem-Position in seiner Umgebung aufzeigen. Aufgrund der unterschiedlichen Eigenschaften des Marktes für feste 5G-Drahtlos-Kommunikation (etwa verschiedene Frequenz-Bänder und Funkzell-Größen) besitzt der Hersteller ein Geräte-Portfolio, das sowohl Frequenzen unter sechs Gigahertz als auch mmWave unterstützt.


Epson

Die Japaner erweitern ihre Palette an EcoTank-Druckern um drei neue Varianten (ET-2720, ET-2726, ET-2756). Genau wie ihre Vorgänger kommen die aktuellen Geräte ohne Patronen aus. Stattdessen sind sie mit großen Tintentanks ausgerüstet, die durch Tintenflaschen nachgefüllt werden. Mit den neuen EcoTank-Modellen sparen Anwender laut Hersteller-Angaben bis zu 90 Prozent der Tintenkosten.

Die im Lieferumfang inbegriffenen Tintenflaschen enthalten so viel Tinte wie 88 handelsübliche Tintenpatronen. Damit lassen sich mit dem EcoTank ET-2756 bis zu 14.000 Seiten in Schwarzweiß und 6.500 Seiten in Farbe drucken. Bei den EcoTanks ET-2720 und ET-2726 beträgt das Druckvolumen pro Tankfüllung dagegen 6.500 Seiten in Schwarzweiß und 3.600 Seiten in Farbe.

Darüber hinaus sollen die Drucker der EcoTank-Serie unterschiedliche Kunden-Anforderungen erfüllen: Während sich der ET-2720 und der ET-2726 sehr gut als 3-in-1-Gerät für den Einstieg eignen, bietet der ET-2756 zusätzlich beidseitigen Druck und einen SD-Kartensteckplatz. Die Geräte sind ab April 2019 verfügbar und kosten 309,99 Euro (ET-2720), 309,99 Euro (ET-2726) und 399,99 Euro (ET-2756).


IT Haus

Das Systemhaus beruft Stefan Sicken zum neuen Geschäftsführer für die Bereiche Sales & Marketing. Damit ergänzt Sicken die bestehende Führungsriege aus Ingo Burggraf, Dr. Thomas Simon und Ulrich Simon. Sicken besitzt rund 20 Jahre Erfahrung in der IT-Branche. Nach einer Ausbildung zum Informations- und Telekommunikations-Kaufmann trat er 2003 in die Firma ein.


Ruckus Networks

Die Amerikaner ernennen Eric Law zum neuen Vice President EMEA Sales. In dieser Funktion wird er die Leitung für Marketing, Vertrieb und Operations in der gesamten Region (Europa, Middle East, Africa) übernehmen. Er arbeitete zuvor 17 Jahre bei Cisco, wo er in Führungs-Positionen im Enterprise-Business und im Channel verantwortlich für den Ausbau des Geschäfts war. Später leitete er bei Purple weltweit den Bereich Sales Operations.


Siewert & Kau/Lexmark

Der Spezialist für IT-Distribution erweitert sein Sortiment um Drucker und MFP-Geräte aus der SMB-Line von Lexmark und ist damit autorisierter Distributor für die SMB-Line.

Der Großteil der Produkte verfügt über WLAN-Funktionen und unterstützt folglich auch Mobilgeräte. Darüber hinaus bietet der Hersteller einen 24-Stunden-Online-Support. Die Basisgarantie läuft ein Jahr. Wer sein Gerät innerhalb von 90 Tagen online registriert, erhält zusätzlich eine dreijährige Garantie.


Ricoh/PDV

Das Unternehmen aus Japan baut seine Zusammenarbeit mit dem Software-Dienstleister PDV durch eine strategische Partnerschaft aus. Die Bündelung der Kompetenzen im Lösungs- und Technologie-Bereich soll die Digitalisierung von Verwaltungs-Prozessen im öffentlichen Sektor unterstützen. „Das Druck- und Dokumenten-Management ist im öffentlichen Sektor ein wichtiger Enabler für die Digitalisierung von Verwaltungs-Prozessen. Die Verbindung unserer neuen und intelligenten Technologien mit der Lösungs-Kompetenz von PDV bildet eine Grundlage, um Kunden im öffentlichen Sektor einen völlig neuen Mehrwert bieten zu können“, erklärt Marcus Mauch, Director Sales bei Ricoh Deutschland.


Huawei

Die Chinesen berufen Chris Lu zum neuen Managing Director for Enterprise Business in Deutschland. Er zeichnet für die Vertriebs- und Marketing-Strategie, die Kunden- und Channelpartner-Geschäfts-Entwicklung und die Service-Bereitstellung verantwortlich. Lu ist seit 2010 Teil von Huawei Westeuropa und bekleidete bereits Positionen in Deutschland, den Niederlanden und Portugal. Zuletzt war er als CEO in Portugal tätig.


Stratasys

Die Amerikaner stellen auf der Hannover Messe vom 1. bis 5. April 2019 eine Reihe von 3-D-Druck-Neuheiten vor. Das Unternehmen demonstriert seine neuesten Lösungen im Bereich der additiven Fertigung für PolyJet und FDM. Dabei besteht auch die Gelegenheit, 3-D-gedruckte Bauteile aus verschiedenen Branchen anzusehen und mehr zu den verschiedenen Anwendungs-Möglichkeiten zu erfahren – von realitätsgetreuen Funktions-Prototypen über Werkzeugbau bis hin zur Fertigung von Endbauteilen.


Blockchain/Schweiz

Die Eidgenossen verstehen sich nach eigener Darstellung „dank innovativer Unternehmen und einer gezielten Technologieförderung“ bei diesem Thema als Vorreiter. „Wir unternehmen viel, um technologische Zukunftsfelder strategisch zu besetzen und dortigen Unternehmen im globalen Wettbewerb beste Voraussetzungen zu schaffen“, erklärt Claudia Jehle, Leiterin der Investitionsförderung des Swiss Business Hub Germany, der offiziellen Wirtschaftsförderung der Schweiz in Deutschland.

Einrichtungen aus Forschung und Lehre, private Institute und vor allem die eng vernetzte und ohnehin schon sehr digitale Industrie arbeiten in zahlreichen Projekten zusammen, um in Sachen Blockchain eine Spitzenposition zu erobern. Neben Künstlicher Intelligenz und Robotics sei Blockchain eine Schlüssel-Technologie auch für die Steuerung von Maschinenparks in der industriellen Fertigung. Beim Internet der Dinge geht es neben Geschwindigkeit und Effizienz vor allem um Vertrauen, Sicherheit und Transparenz. Hier schließt sich auch der Kreis zur Finanzwirtschaft.

Als Industrieland mit seiner bekannten Präzision, Vertraulichkeit und Entwicklungs-Kompetenz unternimmt die Schweiz alles, um Forschung, Entwicklung und Implementierung in der Praxis zu unterstützen. „Ein Produktions- oder Entwicklungsstandort in der Schweiz ist deswegen ein ideales Sprungbrett. Die Schweiz steht dem Silicon Valley fast in nichts nach“, unterstreicht die Wirtschaftsförderin (-> INFO-MARKT Nr. 43/2018).


Blockchain/Österreich

„Der ‚Anon Blockchain Summit Austria‘ vom 2. und 3. April 2019, auf dem 2.000 Teilnehmer erwartet werden, unterstreicht Wiens Rolle als Tech-Metropole“, lautet das Motto der Konferenz in Österreich. Die Veranstalter wollen die „verengte Fokussierung auf Krypto-Währungen“ verlassen und legen den Schwerpunkt auf den Nutzen der Technologie für Wirtschaft und Gesellschaft. „Mit der Konferenz unterstreicht Wien erneut seine Position als ein europäisches Zentrum für technologischen Fortschritt.“

Sie soll Plattform des Austausches zwischen österreichischer Business Community und internationalen Innovations-Expertinnen und -Experten werden und dazu beitragen, ein wertschöpfungsintensives Ökosystem zu etablieren. Meinungsführer aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Technik diskutieren Real-Life-Anwendungen aus den Bereichen Government, Healthcare, Business, Banking & Finance, Energy und Supply Chain und informieren über Anwendungen und Marktpotenziale. „Wir wollen das immense Potenzial von Blockchain-Anwendungen zur Lösung sozialer und wirtschaftlicher Problemstellungen aufzeigen. Die Konferenz soll den Diskurs zwischen den verschiedenen Sektoren und Industriezweigen anstoßen und ausbauen“, so Daniel Lenikus, CEO und Co-Founder der BlockExpo GmbH.

Ein weiterer Teil der Konferenz widmet sich der Anwendung wissenschaftlicher Lösungen auf reale Geschäftsprobleme. Das neu gegründete Austrian Blockchain Center (ABC) – das weltweit größte Kompetenzzentrum für die wissenschaftliche Weiterentwicklung Blockchain-basierter Anwendungen – nutzt die Konferenz als Auftakt-Veranstaltung.


Ricoh

Die Japaner führen mit ‚Ricoh Pro 8300‘ eine neue Serie für Schwarzweiß-Einzelblattdruck ein. Die Serie wird die bisherige Plattform ‚Ricoh Pro 8200‘ ersetzen und umfasst drei Modelle.

Zwei der Modelle sind für den Einsatz in Haus-Druckereien und für kommerzielle Druck-Dienstleister ausgerichtet. Diese arbeiten mit 111 beziehungsweise 136 Seiten pro Minute. Das kleinere Drucksystem bietet eine Geschwindigkeit von 96 Seiten pro Minute und ist unter anderem für den Einsatz in Behörden und Schulen konzipiert. Das schnellste Modell der ‚Ricoh Pro 8300‘-Reihe soll eine monatliche Auslastung von vier Millionen Seiten liefern. Die Geräte sind ab diesem Monat erhältlich.


Epson

Zusammen mit dem Partnerunternehmen IT-SCom zeigt der Anbieter aus Meerbusch auf seiner Roadshow „Scan Solution Tour 2019“ für mittelständische Firmen die Möglichkeit, wie sie ihre Dokumente rechtskonform digitalisieren. Auf Basis der neuen Epson-Einzugsscanner WorkForce DS-870 und DS-970 werden in Verbindung mit der Digitalisierungs-Suite „Document Process Automation Suite“ von IT-SCom so genannte schlüsselfertige Handelslösungen präsentiert, die sich an individuelle Anforderungen von gewerblichen Anwendern anpassen lassen. In Fachvorträgen und Gesprächen erhalten Teilnehmer zusätzlich die Möglichkeit, konkrete Fragen zu erörtern.


Sharp

„Als wichtigen strategischen Schritt auf dem Weg zu einem noch dynamischeren Vertriebskonzept“ bezeichnet der Anbieter die Zusammenarbeit mit der ITZ Informationstechnologie GmbH in Essen. Das Unternehmen ist neuer Distributionspartner im Bereich Visual Solutions. „Seit über 25 Jahren steht ITZ für innovative und kompetente Lösungen rund um IT und Display Solutions“, erklärt Markus Eisemann, Manager Sales Visual Solutions bei Sharp Business Systems Deutschland GmbH in Köln. Sharp verspricht sich von der Kooperation eine „sehr positive Auswirkung auf das Deutschland-Geschäft und die IT-Händler“. Bei ITZ registriert man insbesondere bei „den Kunden im Bildungsbereich ein enormes Interesse an den Lösungen von Sharp“ (Florian Kinscher, Head of Display Solutions bei ITZ).

ITZ gehört zu den erfolgreichsten Full-Service-Distributoren in Deutschland. Neben dem Vertrieb bieten die Essener einen umfassenden Service mit individuellen Beratungsangeboten, Projektkoordination sowie technischen Support an.


Cyber-Kriminalität

Viren, Trojaner oder verschlüsselte Festplatten: Fast jeder Zweite (46 Prozent) war im vergangenen Jahr Opfer von Schadprogrammen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.120 PC-Nutzern in Deutschland. „Die gängigsten Betriebssysteme und Office-Anwendungen sind nach wie vor beliebte Einfallstore für Schadprogramme. Unentdeckte Sicherheitslücken können sich in der besten Software verstecken“, sagt Dr. Nabil Alsabah, Bitkom-Bereichsleiter für IT-Sicherheit. 50 Prozent der PC-Nutzer waren im zurückliegenden Jahr hingegen nicht betroffen.

Um den Home-PC zu schützen, stehen unterschiedliche Sicherheits-Maßnahmen zur Verfügung. 84 Prozent haben ein Virenschutz-Programm, bei 65 Prozent ist eine Firewall aktiviert, 25 Prozent vertrauen auf Anonymisierungs-Dienste wie Proxys oder das Tor-Netz, 21 Prozent haben ihre PC-Kamera abgedeckt, 17 Prozent nutzen einen Passwort-Safe und 16 Prozent der PC-Nutzer verwenden zusätzlich installierte Verschlüsselungs-Software für die Daten.

Viren-Schutz und Firewalls zählen zur Grundausstattung. Nutzer sollten zudem Software-Updates umgehend installieren, denn Sicherheitslücken entstehen meist durch Programmierfehler.


Salesforce

Der Anbieter von CRM-Lösungen erweitert seine Basecamp-Reihe auf sechs Veranstaltungen und geht zwischen März und August deutschlandweit auf Tour. Damit bieten die Basecamps Unternehmen an jedem Standort jeweils einen ganzen Tag lang die Gelegenheit, sich von Ideen, Vorbildern und Technologien für ihren heutigen und künftigen Erfolg inspirieren zu lassen. Gastredner, Praxis-Beispiele von Salesforce-Kunden, interaktive Formate und Diskussions-Runden zählen zum Programm.

Zum Abschluss des Tages-Programms wird Joachim Schreiner, Salesforce-Chef Deutschland, in seiner Abend-Keynote die Themen Offenheit, Transparenz, Vielfalt und Werte in den Mittelpunkt rücken und mit Vertretern befreundeter Unternehmen auf der Bühne erörtern, wie sie gemeinsam Verantwortung in Deutschland übernehmen können. „In Zeiten des Wandels ist es an jedem Einzelnen von uns, Verantwortung zu übernehmen. Das gilt auch für Unternehmen. Die gesellschaftlichen Veränderungen erfordern es, klar Stellung zu beziehen. Wir müssen alle Möglichkeiten nutzen, unser Wertesystem nach außen zu vertreten und alles dafür zu tun, dass wir in einer freien, offenen, toleranten Gesellschaft leben und arbeiten können“, erklärt der Salesforce-Manager.

Die Termine: Freitag, 29. März 2019, Phönixhalle, Stuttgart; Mittwoch, 3. April 2019, Ofenwerk, Nürnberg; Dienstag, 7. Mai 2019, Paulaner am Nockherberg, München; Mittwoch, 22. Mai 2019, Arena Halle, Berlin; Dienstag, 18. Juni 2019, Areal Böhler, Düsseldorf und Dienstag, 27. August 2019, Fischauktionshalle, Hamburg. Die Teilnahme an den Basecamps ist kostenlos.

 

 

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