GFC-Gruppe/winwin-Gruppe

Nachfolge geregelt

Ausgabe-Nr.: 38/2020

winwin-Vorstand Frank Eismann: „Mein Vertrag bei der winwin läuft noch zwei Jahre und ich würde bei einer gewünschten Vertragsverlängerung auch für weitere drei Jahre zur Verfügung stehen.“

Frank Eismann, der Steuermann der GFC-Gruppe, legt das Ruder aus der Hand und übergibt es an die jüngere Generation. Ob der Motor, der den Umsatz von anfangs 5 Millionen Euro auf zuletzt 120 Millionen Euro nach oben trieb, dann mit der gleichen Drehzahl weiter auf Hochtouren läuft, bleibt abzuwarten. Ein Teil des künftigen Wachstums soll, ähnlich wie bei der Green IT in Dortmund, über neue Akquisitionen erreicht werden. – Seine Aufgabe bei der winwin-Gruppe stellt Eismann nicht zur Disposition.

Frank Eismann gibt seinen Rücktritt als Geschäftsführer der GFC Management- und Beteiligungsgesellschaft mbH sowie deren Tochter-Unternehmen bekannt. Zu den neuen Geschäftsführern wurden Christoph Hinseln und Thomas Labuhn ernannt. Die GFC wurde im Jahr 2010 gegründet und ist derzeit an verschiedenen IT-Unternehmen beteiligt. Unter anderem an der Ditcon GmbH, an der Hackenbroich Büro- und Datentechnik GmbH und weiteren IT-Systemhäusern. Bei der Werbe- und Marketing-Agentur Pixelpracht GmbH in Köln belaufen sich die Anteile auf 75 Prozent.

Auf Nachfrage bestätigt Eismann, dass er mit diesem Schritt seine GFC-Anteile komplett verkauft hat und damit nur noch „in den nächsten drei Jahren mit seiner Eismann Consulting GmbH der GFC als Berater zur Verfügung steht“. Er beschreibt diesen Ausstieg als die Abwicklung seiner „Nachfolge-Regelung“ und verweist darauf, dass er bereits mit Gründung der GFC-Gruppe einen Zeitraum von zehn Jahren für seinen Rückzug festlegte. In dieser Zeit hat er die Kerze von zwei Seiten anbrennen lassen und dabei der Firma im Prinzip an „sieben Tagen mit 24 Stunden“ (Eismann) zur Verfügung gestanden. Der extreme Einsatz für das Unternehmen hat sich wirtschaftlich ausgezahlt: Die Holding konnte ihren Umsatz von anfangs 5 Millionen Euro auf zuletzt 120 Millionen Euro steigern.

Der Ausstieg von Eismann wirft automatisch die Frage auf, ob er sich als Vorstands-Mitglied auch bei der winwin office network AG in Waiblingen von der Bühne verabschieden will. Seine Antwort: „Nein. Mein Vertrag dort läuft noch zwei Jahre und ich würde bei einer gewünschten Vertragsverlängerung auch für weitere drei Jahre zur Verfügung stehen.“

 

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