Gebrauchte Software

65 Prozent kaufen online

Ausgabe-Nr.: 32/2018

Eine Umfrage unter den Kunden des Gebrauchtsoftware-Anbieters usedSoft zeigt, dass sich dieses B2B-Geschäft zu einem Markt mit ganz eigenem Profil entwickelte. Denn Anwender, die sich aus diesen Angeboten bedienen, wissen sehr genau, was sie wollen. Fast 90 Prozent der Käufer entschieden sich bereits für eine Software-Version, ehe sie sich an einen Gebrauchtsoftware-Händler wandten.

 

Käufer von Gebraucht-Software verzichten bei der Auswahl der Software-Versionen auf Beratung, wobei der Anteil der usedSoft-Kunden, die sich die Produkte auf direktem Wege beschaffen, wächst und relativ groß ist. Nur wenige Jahre nach dem Start des usedSoft-Webshops kaufen fast zwei Drittel der usedSoft-Klientel online ein.

Die Antwort auf die Frage nach der Motivation, über diesen Vertriebsweg sich die Ware zu beschaffen, ist ebenfalls deutlich. Fast 94 Prozent der Nutzer nannten den niedrigeren Preis im Vergleich zu Neuware. Weitere wichtige Kriterien sind mit 60 Prozent die Möglichkeit, bei Gebrauchtsoftware-Anbietern ältere Software-Versionen kaufen zu können. Diese sind bei den Herstellern in der Regel nicht mehr erhältlich. Zudem ist der Trend bei den Herstellern, zu Mietmodellen und Abos zu wechseln, für 52 Prozent der Käufer ein Grund, den Gebraucht-Software-Markt als Alternative zu nutzen. Schließlich spielt auch die Abneigung gegen die großen Software-Monopolisten eine Rolle bei der Beschaffung.

Ein weiteres Ergebnis zeigt, wie stark sich der Software-Gebrauchthandel inzwischen etabliert hat: Rund 70 Prozent der Unternehmen gaben an, stets den Gebrauchtmarkt als Option beim Software-Einkauf einzubeziehen. Weitere wichtige Kriterien sind die Beschaffungsmöglichkeit über einen Webshop (rund 75 Prozent), eine langjährige Erfahrung am Markt (76 Prozent) und die Möglichkeit der Bestellung auf Rechnung (84 Prozent).

 

 

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