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Feedback zur Rubrik ‚Meinung‘

Ausgabe-Nr.: 42/2020

Zu unserem Bericht über den 3D-Drucker-Test der Stiftung Warentest in der INFO-MARKT-Ausgabe Nr. 41/2020 schreibt uns ein Fachhändler*:

„Nachdem das Druck- und Kopiervolumen stetig abnimmt, ist es für die Anbieter überlebenswichtig, sich neue Geschäftsfelder zu erschließen. Der 3D-Druck ist aus den Kinder-Schuhen entwachsen. Aber der Fachhandel hat sich in der Mehrzahl noch nicht für dieses Thema erwärmen können. Wir bei uns im Hause leider auch nicht.

Ihrem Fazit, dass die traditionelle MFP- und Drucker-Branche tatenlos zusieht, wie Newcomer dieses hochinteressante Marktsegment besetzen, kann ich nur zustimmen. Nach meiner Meinung gibt es zwei Möglichkeiten, sich in diesem neuen Geschäftsmodell zu etablieren.

(1) Vertrieb von 3D-Druckern für den privaten und gewerblichen Bedarf.

(2) Scan-Dienstleistungen um den 3D-Druck anzubieten.

Das Interessante an der Dienstleistung besteht in der damit verbundenen Bindung an den Kunden. Im privaten Bereich ist ein 3D-Drucker für relativ kleines Geld zu bekommen. Aber ein Scanner, der die Basis für die präzise Fertigung darstellt, ist erheblich teurer. Dort besteht die Chance für uns als Fachhändler, ab einer Investition von 10.000 bis 20.000 Euro, die Daten für die Drucker des Kunden aufzubereiten, so dass wir diese Leistung vermarkten können. Auch ein entsprechendes Angebot an Dienstleistungen für den privaten Bereich führt zu Umsatz-Steigerungen und zu einer Erweiterung der Kunden-Basis und -Bindung.

Für den professionellen Bereich können wir die Scanner und Drucker über Leasing wie bei MFPs vermarkten. Der Anwender hat damit auch die Option, alle vier Jahre auf die neueste Entwicklung umzusteigen.

Im Übrigen sind je nach Kunden-Anforderung den Investitionen für 3D-Drucker und für die Scanner kaum Grenzen gesetzt. Ich halte es für wünschenswert, dass Sie weiter über dieses Segment berichten und dass der Fachhandel aktiv wird.“

 

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