Epson

„ReadyPrint-Abonnements“

Ausgabe-Nr.: 18/2020

Jörn von Ahlen, Marketingleiter DACH-Region bei Epson: „Mit Ready­Print wollen wir näher an unseren Kunden sein, ihnen helfen, Geld zu sparen, und ihnen die Sicherheit geben, sorglos drucken zu können.“

Die japanische Vertriebsgesellschaft will bei der Beschleunigung des Umstieges von der Laser- auf die Tinten-Technologie weiter Gas geben. Zum einen mit einer neuen Idee in Richtung eines Abonnements für Inkjet-Drucker. Und zum anderen durch eine neu geschaffene Position im norddeutschen Vertriebsgebiet, wo der neue Key-Account-Manager beim „Ausbau ihres Fachhandelsvertriebes“ in die Speichen greifen und den Marktanteil erweitern muss.

Die Epson Deutschland GmbH in Meerbusch startet ab sofort ihren ersten Druckservice im Abonnement. Da darf man gespannt sein, wie diese Idee in dem wettbewerbsintensiven Markt einschlägt und ob die Konkurrenz dann nachziehen wird. Der Anbieter bündelt den neuen Tinten-Abo-Service in dem Programm ReadyPrint. „Die Tinte für den Drucker ist da, bevor man sie vermisst“, lautet das Motto. Je nach Druckaufkommen und -anforderung stehen verschiedene Tarife zur Verfügung.

Das neue Marketing-Modell gilt für die Geräte-Reihen WorkForce WF-28xx und Expression Home XP21xx/XP31xx/XP41xx. Das ReadyPrint-Abonnement soll Verbrauchern, die ein hohes Druckaufkommen und spezielle Druckanforderungen haben, Einsparungen von bis zu 70 Prozent der Druckkosten ermöglichen. Die Tinte wird direkt nach Hause geliefert.

Eine andere Option ist Ready­Print Go: Wenn der Vorrat sich leert, wird der Anwender auf die zur Neige gehende Tinte hingewiesen und kann die Bestellung auslösen. Ein anderer Tarif ist ReadyPrint Flex: Bei diesem wählen Anwender eine bestimmte Anzahl von gedruckten Seiten pro Monat (1,99 Euro für 30 Seiten, 2,99 Euro für 50 Seiten oder 4,99 Euro für 100 Seiten). Dann erhalten sie die Tinte im Abonnement direkt an ihre Adresse geliefert. Falls die Seitenzahlen nicht ausgeschöpft werden, können diese für zwei weitere Monate verlängert werden.

Die Meerbuscher bieten diesen Abonnement-Service ReadyPrint Flex für eine anfängliche Einführungsphase von 3 Monaten bis zum 31. Juli 2020 ohne Berechnung an. Hierfür müssen sich Anwender innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf registrieren. Der Service kann im Epson-Online-Shop abgeschlossen werden und gilt auch für bereits erstandene Geräte, die in ReadyPrint eingebunden sind.

Jörn von Ahlen, Marketingleiter DACH-Region bei Epson, sagt: „Die Kosten für Tinte und der Verdruss, der entsteht, wenn die Tinte genau dann leer ist, wenn man dringend drucken muss, sind somit für unsere Kunden kein Thema mehr. Mit ReadyPrint wollen wir näher an unseren Kunden sein, ihnen helfen, Geld zu sparen, und ihnen die Sicherheit geben, sorglos drucken zu können. Denn die Tinte wird direkt und zeitnah zu ihnen nach Hause geliefert.“

Um Tinte geht es auch bei der Variante des Sublimations-Druckers SureColor SC-F500, der anstelle des üblichen Gelb und Magenta fluoreszierende Versionen von Gelb und Pink nutzt. Zielgruppe für diese Leistungsmerkmale sind Werbe-Unternehmen, Textil-Hersteller und Werbeartikel-Produzenten. Mit den fluoreszierenden Tinten bekommen Textilien und Werbeartikel wie Smartphone-Hüllen, Becher, Mousepads, T-Shirts oder Kissen eine auffällige Erscheinung.

Bei dem SC-F501 handelt es sich um die gleichen Spezifikationen wie beim SC-F500. Doch dieser wird als ein vollständiges Lösungspaket angeboten, bei dem alle wesentlichen Komponenten wie Tinten, Druckköpfe, Software und Druckmedien aus einer Hand kommen. Bei der Konzeption dieses Epson-Produktes standen Anwender-Freundlichkeit, Produktivität und Effizienz im Vordergrund: unter anderem Tintenfläschchen mit 140 ml Inhalt, Nachfüll-Möglichkeit während des Druckvorganges, automatischer Medienwechsler mit Umschaltung zwischen Einzelblatt und Rollenpapier, Anti-Staub-Design für höhere Zuverlässigkeit, Drucker-Treiber für Mac und Windows und die Schnittstellen USB, Ethernet und WLAN. Kleinere und ambitionierte Unternehmen ohne Fachpersonal sollen auf die SureColor-SC-F-Serie abfahren.

Als Verkaufsförderungs-Aktion ist auch die Garantie-Erweiterung für ausgewählte Scanner der Business-Serie auf insgesamt 60 Monate zu werten. Dieser Zeitraum setzt sich aus der 12- oder 24-monatigen Standard-Garantie plus einer entsprechenden Verlängerung zusammen.

Während die Scanner ab WorkForce DS-410 bis zu den Topmodellen DS-770, DS-870 und DS-780N in den Genuss eines Vor-Ort-Dienstes kommen, erhalten die übrigen Aktionsgeräte einen Carry-In-Service. Die Kampagne startet ab sofort und läuft bis zum 30. September 2020 in der Region DACH. Interessenten müssen sich dazu bis zu 30 Tage nach Kaufdatum online auf der Aktionsseite, die ebenfalls eine Liste der von der Verlängerung profitierenden Geräte bereithält, registrieren lassen.

Als „Ausbau ihres Fachhandelsvertriebes“ bezeichnet Epson die Ernennung von Frank Henffler zum Key-Account-Manager für die sogenannten Fokus-Kunden in Hamburg und Schleswig-Holstein. Der neue Vertriebsexperte verantwortet in dieser Position den Verkauf von Business-Produkten wie Inkjet-Drucker, MPS-Systeme und Scanner im Gebiet Nord. Henffler, der auf eine 25-jährige Expertise im Vertrieb von B2B-Lösungen bei Kyocera und HP zurückgreift, möchte die Partnerschaft mit den norddeutschen Fachhändlern weiter vertiefen und so den Marktanteil der „stromsparenden, umweltfreundlichen WorkForce-Pro- und Enterprise-Systeme“ erweitern. Er berichtet in seiner neuen Position an André Elting, Senior Key-Account-Manager Nord.

Jens Greine, Manager Sales Copier & IT-VAR Reseller der Epson Deutschland GmbH, sagt zu der Personalie: „Wir freuen uns, mit Frank Henffler einen weiteren Vertriebsprofi in unseren Reihen zu begrüßen. Die neue Position wurde geschaffen, um im Rahmen des Ausbaus der Epson-B2B-Vertriebsmannschaft einen noch engeren Schulterschluss mit dem Handel zu bilden und auf diese Weise den Umstieg von Laser- auf Tinten-Technologie weiter zu beschleunigen. Als ausgewiesener Experte im Projektgeschäft wird Henffler bei seiner Arbeit auch auf Epson-MPS-Konzepte für kleinere und mittelgroße Unternehmen ein starkes Gewicht legen.“

 

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