DocuWare

Digitales Get-together

Ausgabe-Nr.: 15/2020

Erste digitale DocuWorld Partner Conference: In ihrer Keynote informierten die beiden Geschäftsführer Dr. Michael Berger und Max Ertl das virtuelle Publikum über die aktuellen Entwicklungen und gaben zudem Einblicke in die künftige Strategie.

In diesem Jahr fand die DocuWorld Partner Conference – die Leitveranstaltung für alle DocuWare-Vertriebspartner aus Europa, dem Mittleren Osten, Afrika und dem asiatisch-pazifischen Raum – erstmalig als virtuelle Konferenz statt. Bedingt durch die Corona-Krise konnte sie nicht wie geplant Ende April 2020 als Präsenz-Veranstaltung abgehalten werden. Mehr als 1.450 Teilnehmer von autorisierten Partnern aus 45 Ländern und 140 Kunden aus der DACH-Region waren auf dem digitalen Event zugegen.

„Leider kann die diesjährige DocuWorld Partner Conference nicht wie geplant vom 22. bis 24. April 2020 in Berlin stattfinden. Die COVID-19-Pandemie hat uns zu diesem drastischen Schritt veranlasst. Aber die Gesundheit und Sicherheit aller Teilnehmer/-innen besitzt für uns höchste Priorität. Dennoch möchten wir uns mit unseren Vertriebspartnern austauschen und Ihnen die Möglichkeit geben, sich zu rezertifizieren“, kommentieren Dr. Michael Berger und Max Ertl, Geschäftsführer der DocuWare GmbH in Germering, die Verlegung der Veranstaltung in den digitalen Raum.

In ihrer Keynote informierten die beiden Geschäftsführer das virtuelle Publikum über die aktuellen Entwicklungen und gaben zudem Einblicke in die künftige Strategie. Im Jahr 2019 gelang es dem Unternehmen, 1.895 neue Kunden aus mehr als 50 Ländern zu gewinnen. Dementsprechend wuchs die Anzahl der Cloud-Kunden um 48 Prozent. Die Anzahl der Nutzer stieg um 61 Prozent. Auch die Menge der in der Cloud hinterlegten Dokumente erhöhte sich um 68 Prozent.

Aufgrund der Corona-Krise verzeichnete der Anbieter im März 2020 zehn Prozent weniger aktive Unternehmen, 15 Prozent weniger aktive Nutzer und 20 Prozent weniger Operations in seiner Cloud. Gegenwärtig sei hingegen wieder ein Aufwärtstrend zu erkennen. Insgesamt verkaufen immer mehr Vertriebspartner ausschließlich Cloud-Lösungen. Eine Konferenz-Umfrage ermittelte, dass 55 Prozent der Partner bereits selber in der Cloud sind. 21 Prozent planen im Augenblick den Umstieg und zehn Prozent verfügen diesbezüglich über keinerlei Absichten.

Vor der Pandemie gestattete DocuWare seinen Mitarbeitern, einen Tag im Home-Office zu verbringen. Jetzt sind es, wie bei vielen anderen Arbeitgebern auch, fünf Tage. Eine Umfrage unter den Konferenz-Teilnehmern zum Thema Home-Office ergab, dass 15 Prozent normal vom Büro aus arbeiten. Dagegen sind 63 Prozent mit der gewohnten Produktivität in ihren eigenen vier Wänden tätig. Weitere zwölf Prozent sind zwar zuhause aktiv, müssen aber mit Einschränkungen zurechtkommen. Die Germeringer stellen derzeit fest, dass verstärkt neue Home-Office-Strukturen sowie digitale Workflows implementiert werden. Weiterhin wird Papier jetzt als ein noch höheres Business-Risiko eingestuft.

Künftig möchten die Süddeutschen den Fokus auf ihre Cloud-Plattform, auf effektive Lösungen, auf die Kunden-Zufriedenheit und auf den Partner-Support („Partner Channel is our Sales Channel“) legen. Für den Public-­Cloud-ECM-Service sind neue Updates, ein besserer Zugang, schnellere Time-to-market-Zeiten, eine Rollout-Flexibilität, mehr Data Centers, eine höhere Sicherheit sowie eine Kostenoptimierung vorgesehen. Updates für ‚On Premises‘ werden weiter halbjährlich versendet. DocuWare-Partner wünschen sich vor allem, dass neue Investitionen in die Bereiche Künstliche Intelligenz/Prozess-Automatisierung (58 Prozent), Prozess-Analyse (52 Prozent) und Archivierung/Compliance (29 Prozent) getätigt werden.

Darüber hinaus strebt das Unternehmen eine schnellere Implementierung von Standard-Prozessen in einem Zeitraum von zwei bis fünf Tagen in neuen Organisationen an. Für 2020 können die beiden Geschäftsführer keine genauen Prognosen abgeben. Es stimmt sie jedoch optimistisch, dass DocuWare einen „starken Sales Channel sowie Ricoh-­Support“ hinter sich weiß und die „Markt-Möglichkeiten immer noch zu 60 Prozent offen sind“.

 

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