Deutsche Telekom/EWE

Joint Venture

Ausgabe-Nr.: 13/2019

Der Anbieter und das Telekommunikations-Unternehmen EWE beschließen vorbehaltlich einer Prüfung des Bundeskartellamtes die Gründung des Unternehmens ‚Glasfaser NordWest‘, dessen Hauptsitz künftig in Oldenburg liegt. In das Joint Venture sollen bis zu zwei Milliarden Euro an Investitionen fließen.

 

„Die Gründung ist Ausdruck unserer Strategie der Kooperation. Denn wir sind weiterhin überzeugt: Wir werden Deutschland nur gemeinsam mit anderen Unternehmen digitalisieren – und das ohne regulatorische Eingriffe. Unsere Partnerschaft zeigt: Glasfaserausbau ohne Regulierung funktioniert. Wir bauen aus und sind dabei offen für alle Wettbewerber. Eingriffe des Regulierers brauchen wir nicht“, äußert sich Dirk Wössner, Vorstand der Telekom Deutschland GmbH in Bonn, zu dem neuen Joint Venture.

Das gemeinsame Unternehmen Glasfaser NordWest soll bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Firmen-Standorte in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bremen mit schnellem Internet versorgen. Dafür werden Glasfaser-Anbindungen bis in die Häuser (Fibre to the Home/FTTH) verlegt. Die Kooperations-Partner kalkulieren in diesem Zusammenhang mit notwendigen Investitionen von bis zu zwei Milliarden Euro über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren.

Schon heute existieren zahlreiche Kooperationen zum Beispiel der Unternehmen 1&1 und Vodafone, unter anderem mit der Deutschen Glasfaser, NetCologne, M-net, wilhelm.tel und vielen anderen regionalen Unternehmen in ganz Deutschland. So haben sich bereits weitgehend markt­übliche Vertragskonditionen und Preisstrukturen entwickelt. Dies dürfte es auch der Telekom zukünftig massiv erleichtern, sich selbst marktüblich und fair im Markt zu bewegen. Laut dem Bonner Anbieter können Kunden im Jahr 2020 auf die neuen Glasfaser-Anschlüsse des Joint Ventures zugreifen.

 

 

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