Dell EMC

Updates für Backup-Appliances

Ausgabe-Nr.: 10/2019

Dirk Barfuß, Director Enterprise Sales bei Dell EMC: „Als unangefochtener Marktführer bei Data-Protection-Appliances arbeitet Dell EMC kontinuierlich an Innovationen seines Portfolios, um die Kunden bei der Einführung von Multi-Cloud-Umgebungen zu unterstützen.“

Die Amerikaner kündigen neue und verbesserte Funktionen für die Backup-Appliances der Produkt-Familien ‚Data Domain‘ und ‚Integrated Data Protection Appliance (IDPA)‘ an. Diese sollen Anwendern zusätzliche Flexibilität, mehr Leistung sowie einen Zuwachs an Daten-Sicherheit in Multi-Cloud-Umgebungen bieten.

 

„Als unangefochtener Marktführer bei Data-Protection-Appliances arbeitet Dell EMC kontinuierlich an Innovationen seines Portfolios, um die Kunden bei der Einführung von Multi-Cloud-Umgebungen zu unterstützen“, betont Dirk Barfuß, Director Enterprise Sales bei Dell EMC in Frankfurt. Laut den Marktforschern der International Data Corporation (IDC) verwenden bereits 92 Prozent der Firmen eine Cloud-Umgebung. Von diesen verfolgen 64 Prozent einen Multi-Cloud-Ansatz. Verschiedene Clouds einzusetzen, bringt für Unternehmen die Schwierigkeit mit sich, eine ausreichende Daten-Sicherheit zu gewährleisten. Auch die DSGVO und andere Compliance-Anforderungen müssen eingehalten werden. Nach IDC-Angaben stellt der Cross-Cloud-Support das größte Sicherheits-Problem im Rahmen der IT-Transformation dar.

Aus diesem Grund will der Hersteller seine Data-Protection-Appliances optimieren. Die Software-Versionen ‚Data Domain OS 6.2‘ und ‚IDPA 2.3‘ verfügen nun über mehr Optionen, die Daten-Sicherung auf Public Clouds auszudehnen. Die Lösungen unterstützen ab sofort Tiering für die Cloud-Computing-Plattformen ‚Google Cloud Platform‘ und ‚Alibaba Cloud‘. Die neue Funktion ‚Free-space Estimator Tool for Cloud Tier‘ hilft in diesem Zusammenhang, Kapazitäten angemessen zu verwalten, um die Kosten für lokalen und Cloud-Speicher zu reduzieren. „Unsere Appliances sind leistungsstark, leicht zu verwalten und ermöglichen eine einfache Erweiterung auf Public Clouds mit nativen Cloud-Funktionen“, sagt Christoph Storzum, Director Commercial Sales Germany Data Protection Solutions bei Dell EMC in München.

Zu den bereits unterstützten Cloud-Computing-Plattformen gehören Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure, Dell EMC Elastic Cloud Storage, Virtu­stream, Ceph, IBM Cloud Open Storage, AWS Infrequent Access, Azure Cool Blob Storage und Azure Government Cloud. Darüber hinaus erweitert das Unternehmen seine Palette an Public-Cloud-Anbietern für die ‚Data Domain Virtual Edition (DD VE)‘, welche für eine Software-definierte Daten-Sicherheit On-Premises und in der Public Cloud sorgt. Zu den Plattformen AWS S3 und Azure Hot Blob werden nun noch AWS GovCloud, Azure Government Cloud und Google Cloud Platform hinzugefügt.

Außerdem ist ‚Native Cloud Disaster Recovery‘ nun in allen IDPA-Produkten enthalten, was Anwendern ein kostengünstiges Failover in eine Cloud-Umgebung mit End-to-End-Orchestrierung ermöglichen soll. Die Kosten für den Aufbau und die Wartung eines zweiten Standorts für ‚Disaster Recovery‘ entfallen somit. Denn im Notfall findet ein Fail­over in die Public Cloud statt.

Schließlich dürfen sich Anwender noch über Performance-Updates für die IDPA-Systeme freuen, die aufgrund eines erweiterten Daten-Cache jetzt eine erhöhte Leistung bei Sofortzugriff und Wiederherstellung besitzen. Es sollen bis zu vier Mal mehr Input/Output Operations Per Second (IOPS) beziehungsweise bis zu 40.000 IOPS bei einer Latenz von 20 Millisekunden erreicht werden. Die upgedateten Versionen ‚Data Domain OS 6.2‘ und ‚IDPA 2.3‘ sind ab sofort erhältlich.

 

 

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