d.velop

Erfolgreiche Umstrukturierung

Ausgabe-Nr.: 14/2019

d.velop-Vorstand Mario Dönnebrink: „Wir blicken auf das bislang erfolgreichste Jahr in der Firmengeschichte zurück. In 2019 werden wir den Fokus auf die Etablierung der Plattform-Strategie legen.“

Der ECM-Anbieter aus Nordrhein-Westfalen schloss das Geschäftsjahr 2018 mit einem Umsatz-Rekord ab. Den höchsten Anstieg verzeichneten dabei die Bereiche Cloud, Software-as-a-Service und Software-Miete. Zudem konnte das Unternehmen durch die Anbahnung neuer strategischer Kooperationen und die Etablierung eines eigenen KI-Teams seine Ausrichtung auf künstliche Intelligenz weiter ausbauen.

 

„Wir blicken auf das bislang erfolgreichste Jahr in der Firmengeschichte von d.velop zurück. Auch in 2019 werden wir diesen Weg konsequent weiterverfolgen und vor allem den Fokus auf die Etablierung der Plattform-Strategie legen“, sagt Mario Dönne­brink, Vorstand und CEO der d.velop AG in Gescher.

Der Software-Anbieter erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmalig einen Umsatz von 48,3 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von acht Prozent gegenüber 2017. Der Pro-Kopf-Umsatz verringerte sich hingegen um fast vier Prozent auf 112 Euro (-> Tabelle 3). Das vorläufige EBITDA wuchs dabei um 18,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die d.velop-Gruppe erreicht damit einen vorläufigen Gruppenumsatz von 60,4 Millionen Euro.

Besonders in den strategisch wichtigen Bereichen Cloud, Software-as-a-Service und Software-
Miete konnten die Umsatzerlöse um 34 Prozent gesteigert werden. Auch das Wachstum im Kerngeschäft des ECM-Anbieters nahm deutlich Fahrt auf.

Zu dem Ergebnis trug laut Anbieter unter anderem die Gewinnung von über 1.000 Neukunden und zahlreichen Bestandskunden-Aufträgen bei. Insgesamt sind damit weltweit mehr als 8.500 Unternehmen und Organisationen mit über zwei Millionen Endanwendern Kunden des Unternehmens.

Unter den Neukunden des Jahres 2018 befinden sich nationale und internationale Unternehmen unterschiedlichster Branchen sowie Hochschulen, Städte und Kommunen. So entschied sich die Universität Duisburg-Essen für die Einführung des einheitlichen Dokumentenmanagement-Systems d.3ecm. Die Anwendungsbereiche Ablage elektronischer Rechnungen, Gremienarbeit, E-Personalakte, Zeugnisablage, Drittmittelanträge, Dekanatsverwaltung und Arbeitssicherheit gehören zu den Pilotphasen in diesem Projekt.

Auch die FH Münster setzte auf die Einführung des Enterprise-Content-Management-Systems inklusive Workflow-Management für die Pilotbereiche Lehraufträge, Vertrags-Management und Personalakte. Ein weiteres Referenz-Projekt stellte die Meypack Verpackungssystemtechnik GmbH dar. Sie nutzt seit 2018 die digitale Rechnungsverarbeitung der d.velop mit Anbindung an das eingesetzte ERP-System und beabsichtigt, die Lösung auf das gesamte Unternehmen auszudehnen.

Das Jahr 2018 war laut d.velop erneut von den Auswirkungen der Digitalisierung geprägt. Eine Chance, die das Unternehmen mit der Gründung einer eigenen Digitalisierungs-Beratung aufgriff. Durch die Anbahnung neuer strategischer Kooperationen und die Etablierung eines eigenen KI-Teams baute der Anbieter zudem seinen Fokus auf künstliche Intelligenz weiter aus.

In diesem Jahr soll die Herausbildung einer eigenen Plattform-Strategie im Vordergrund stehen. Über die d.velop-Plattform will der Anbieter in kurzer Zeit durch die Initialisierung eines App-Builder-Programms zahlreiche einfach buchbare Cloud-Apps mit unterschiedlichen Funktionalitäten und Mehrwerten für die Anwender bereitstellen. Damit führt das Unternehmen die bereits 2017 eingeleitete Umstrukturierung in Richtung Cloud, SaaS sowie fach- und branchenspezifische DMS-Lösungen und Managed Services fort. Dazu gehört Dönnebrink zufolge auch der gezielte Ausbau des internationalen Geschäftes.

 

 

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