Corona- und andere Viren

Zeitgemäße Sicherheit vonnöten

Ausgabe-Nr.: 10/2020

Das Thema Viren-Schutz und -Sicherheit gewinnt angesichts der parallelen Verbreitung der Corona-Epidemie und der Heim-Arbeitsplätze im doppelten Sinne des Wortes erheblich an Bedeutung. Sicherheits-Experten weisen unter anderem auf potenzielle Schwachstellen im Router des Home-Netzwerkes hin.

„Alle Unternehmen sind gefordert, Home-Office für die dafür geeigneten Tätigkeiten einzuführen. Die Politik muss das Arbeitsrecht zwingend modernisieren, etwa indem aus der Zeit gefallene Regelungen wie die elfstündige ununterbrochene Mindestruhezeit gestrichen und der starre Acht-Stunden-Tag durch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit ersetzt werden“, fordert der Branchen-Verband Bitkom e. V. in Berlin.

Security-Experten empfehlen Unternehmen zudem, diverse Vorkehrungen für ihre Home-Office-Modelle zu treffen. So sollten alle Geräte, mit denen auf Unternehmens-Ressourcen zugegriffen wird, durch regelmäßige Updates und Patches auf dem neuesten Stand gehalten werden. Zudem wird dazu geraten, diese mit einer zeitgemäßen Endpunkt-Sicherheitslösung vor Cyberangriffen zu schützen. Der Zugriff auf alle Unternehmensdaten (inklusive E-Mail-Zugang) sollte nur über ein gesichertes Virtuelles Privates Netzwerk (VPN) erfolgen. Mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung lässt sich der Zugang zusätzlich absichern.

Außerdem spielt der Router im Heimnetzwerk eine zentrale Rolle, da der komplette Netzwerk-Verkehr über ihn abgewickelt wird. Nutzer sollten deshalb darauf achten, dass auch ihr Gerät stets auf dem aktuellen Firmware-Stand und mit eigenen Schutzfunktionen ausgestattet ist. Dasselbe gilt für andere Komponenten mit Netzwerk-Anbindung wie MFPs, Netzwerkspeicher (NAS-Systeme) oder Smart Speaker.

 

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