Canon

Neue Systeme und Partnerschaft

Ausgabe-Nr.: 28/2019

Modelle aus der neuen i-Sensys-Reihe: Die Funktion ‚sicherer Systemstart‘, ein PIN-Druck, ein Universal Login Manager und eine uniFLOW-Kompatibilität sollen für einen durchgängigen Schutz der Daten sorgen.

Das japanische Unternehmen erweitert sein Drucker-Portfolio um i-Sensys-Schwarz-Weiß- und -Farb-Modelle. Außerdem geht der Hersteller eine Kooperation mit dem Sicherheits-Experten McAfee ein, um die Geräte der imageRunner-Advance-Serie mit besseren Features zu bestücken.

„Cybersicherheit geht heute weit über eine Firewall oder ein Virenprogramm auf dem Rechner hinaus. Die Anzahl vernetzter Geräte ist in den letzten Jahren rapide gestiegen – Stichwort ‚Internet of Things‘. Das ermöglicht zwar nahtlose Workflows, doch die Gefahr durch Malware und Cyberattacken steigt, weil es wesentlich mehr Einfallstore gibt. Durch die Integration der Embedded Control Software von McAfee in unsere Firmware-Plattform bieten unsere image-Runner-Multifunktions-Systeme eine branchenweit führende Sicherheits-Funktionalität“, erklärt Christoph Losemann, Product Business Developer bei der Canon Deutschland GmbH in Krefeld, die Zusammenarbeit mit dem Spezialisten für Sicherheits-Software.

Die McAfee-Applikation soll Sicherheits-Risiken minimieren, die bei der Verwendung von kommerziellen Betriebssystemen auftreten. Das Tool erlaubt ein kontinuierliches Whitelisting autorisierter Anwendungen im laufenden Betrieb. Somit können ausschließlich Programme ausgeführt werden, die in der dynamischen Whitelist enthalten sind.

Andere Programme wie EXE- oder DLL-Dateien sowie Skripts werden als unbefugt eingestuft. Ihre Ausführung wird verhindert und das Fehlschlagen protokolliert. Dadurch können Malware-Formen, die sich selbst installieren, nicht ausgeführt werden. Über das ‚Canon Content Delivery System‘ besteht für Kunden seit diesem Monat die Möglichkeit, die Security-Updates zu beziehen. Systeme, in denen die McAfee-Software standardmäßig integriert ist, werden dem Unternehmen zufolge ab Oktober ausgeliefert.

Zu den angekündigten i-Sensys-Systemen: Anwender können die neuen Geräte über einen 12,7 Zentimeter großen Farb-Touchscreen steuern. Der Startbildschirm auf der Bedienoberfläche lässt sich individuell gestalten. Über eine im Vergleich zur Vorgängerserie erweiterte Anwendungs-Bibliothek ist ebenfalls eine Anpassung der Funktionstasten möglich.

Darüber hinaus lassen sich gescannte Dokumente automatisch benennen und an vordefinierte Ordner versenden. Zudem können Funktionen wie ‚Formulardruck‘, ‚Scan-to-E-Mail‘ oder ‚Kopie von Dokumenten‘ auf Knopfdruck initiiert werden. Obendrein besteht per Touchscreen ein Zugriff auf die Einstellungs-Anleitung der Anwendungs-Bibliothek, die Beschreibung der Remote-Benutzeroberfläche, den Link zum Anwender-Handbuch und den Sprachwechsel der Bedienerführung.

Des Weiteren integriert Canon zum Schutz Personen- und Unternehmens-bezogener Daten upgedatete Sicherheits-Standards in die Modelle. So blockiert die neue Funktion ‚sicherer Systemstart‘ die Installation und Ausführung nicht autorisierter Firm- oder Software bereits beim Einschalten, wodurch etwaige Sicherheits-Risiken gesenkt werden sollen. Ein PIN-Druck, ein Universal Login Manager und eine uniFLOW-Kompatibilität stellen angeblich einen durchgängigen Schutz der Daten sicher.

Die neuen i-Sensys-Schwarz-Weiß-Systeme sind ab dem 16. September zu den folgenden Preisen erhältlich: MF543x (899 Euro), MF542x (799 Euro), MF449x (599 Euro), MF446x (499 Euro), MF445dw (499 Euro), MF443dw (449 Euro), LBP228x (349 Euro), LBP226dw (249 Euro), LBP223dw (219 Euro) und LBP325x (549 Euro). Die i-Sensys-Farb-Systeme MF740, MF640, LBP660 und LBP620 sind ab sofort verfügbar.

 

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