Büroring

Neue Leistungsstruktur

Ausgabe-Nr.: 9/2019

Büroring-Vorstand Jörg Schaefers: „Die Bereitschaft, Leistungen und Möglichkeiten miteinander zu vernetzen, um gemeinsame Ziele zu erreichen, ist erfreulich hoch und eröffnet neue Möglichkeiten und neue Chancen.“

Auf die Veränderung des Marktes und den Umbruch bei bewährten Geschäftsmodellen stellte sich die Genossenschaft aus Haan nach eigener Darstellung „mit einer modernen projekt- und leistungsorientierten Organisationsstruktur“ ein. Bemerkenswert ist bei diesem Projekt, dass die positiven Ergebnisse bereits nach zwei Monaten eingetreten sind.

 

„Das komplette Büroring-Team zeigt sich den Veränderungen gegenüber sehr aufgeschlossen, auch wenn hierfür manchmal liebgewordenes Tun oder routinierte Abläufe für  bislang noch ungewohnte Workflows aufgegeben werden müssen. Die Bereitschaft, Leistungen und Möglichkeiten miteinander zu vernetzen, um gemeinsame Ziele zu erreichen, ist erfreulich hoch und eröffnet neue Möglichkeiten und neue Chancen“, erklärt Jörg Schaefers, Vorstand der Büroring eG.

Zu Beginn dieses Jahres setzte das Führungsteam die erarbeitete neue Organisations-Struktur um. Die Aufteilung in vier Hauptverantwortungs-Bereiche erfolgte prozessorientiert und soll eine größtmögliche Flexibilität garantieren, um auf neue und/oder zusätzliche Aufgabenstellungen reagieren zu können. „Abteilungsübergreifendes Denken und Handeln ist hierfür nicht nur gewünscht, sondern Kerngedanke der Leistungsvernetzung. Das unterstreicht außerdem die neue und absolut offene Informationskultur – auch extern in Richtung Fachhandel und Lieferanten – sowie ein nachhaltiges Projektmanagement“, lautet die Ansage.

Die neue Leistungsstruktur mit den übergeordneten Säulen Zentralregulierung, Zentrallager und Zentraldienste soll die Basis für die neuen Mehrwert-Konzepte und somit die Grundlage für die Wettbewerbsfähigkeit der Fachhändler bilden. Im Vorfeld der Neuausrichtung beschäftigte sich das Management des Bürorings mit der Frage, wie man als Genossenschaft für Sicherheit und gleichzeitig Dynamik einstehen kann.

Dabei will man in Haan weiterhin ein verlässlicher Partner sein und gleichzeitig die Veränderungen und Entwicklungen des Marktes nicht außer Acht lassen. „Diesen neuen Weg füllen wir derzeit mit Leben und können bereits erste Erfolge verbuchen. Bis zum PBS-Forum Anfang Mai 2019 werden wir weitere Konzepte ausarbeiten und in Dortmund vorstellen. Schon heute kann ich aber sagen, dass der eingeschlagene Weg der absolut richtige ist, um langfristig erfolgreich sein zu können“, erklärt Schaefers.

Von der angekündigten „adäquaten Neubesetzung“ für das ausgeschiedene Vorstandsmitglied Ingo Dewitz (laut PR-Nachricht vom 27. August 2018) ist in der jüngsten Meldung, die diesem Bericht zugrunde liegt, nicht die Rede.

 

 

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