Vitra

Öffentlicher Raum als Arbeitsort

Ausgabe-Nr.: 31/2018

Vitra-Ausstellung in Halle 5.2 auf der Orgatec 2018: Das Unternehmen präsentierte mit dem Programm ‚Work‘ drei verschiedene Raumkonzepte, die Lösungen für die veränderten Bedürfnisse des modernen Arbeitens aufzeigen sollen.

Der süddeutsche Büromöbel-Hersteller thematisierte auf der Orgatec gemeinsam mit seinen Partnern unter dem Titel ‚Work‘ die zunehmende Verschmelzung von Büro und öffentlichem Raum. Im Mittelpunkt der Präsentation in einer eigenen Halle standen drei exemplarische Büro-Szenarien von Sevil Peach, Barber & Osgerby und Konstantin Grcic mit neuen und bereits bekannten Produkten.

 

„Wir sehen heute Menschen überall dort arbeiten, wo sie gerade sind – in Hotel-Lobbys, auf Flughäfen, in Cafés, am Strand oder in einem Zug von A nach B. Diese Entwicklungen verwandeln den öffentlichen Raum mehr und mehr in einen produktiven Arbeitsort“, sagt Nora Fehlbaum, CEO der Schweizer Vitra AG in Birsfelden.

Dementsprechend präsentierte das Programm ‚Work‘ auf der Messe in Halle 5.2 drei verschiedene Raumkonzepte, die Lösungen für die veränderten Bedürfnisse des modernen Arbeitens aufzeigen sollten. Eines dieser Szenarien war das ‚Shared Office‘ von Barber & Osgerby. Das Konzept zeichnet sich durch große Sofas aus, die zum wichtigsten Arbeitsplatz werden. Diese sind mit Strom, Tischen und Screens ausgestattet. Mit ‚Soft Work‘ zeigte Vitra erstmals ein neues modulares Sofa-System, welches die Anforderungen aufnehmen soll.

Bei dem Konzept ‚Superflexible Office‘ von Konstantin Grcic standen Kreativität, Kommunikation und Innovation im Vordergrund. Das Büro kann von den Nutzern selbst ohne großen Aufwand umgebaut werden. Vorhänge, mobile Wände, Möbel auf Rollen und stapelbare Stühle sollen unterschiedlich große Räume mit verschiedenen Funktionen entstehen lassen. In diesem Szenario präsentierte der Hersteller ‚Rookie‘, einen kleinen Bürostuhl für agile Arbeitsumgebungen.

Der Sitz des Modells ist drehbar, höhenverstellbar und gefedert. Die Sitzschale wurde in einem Kunststoff-Spritzgussverfahren hergestellt. In der Verlängerung bietet sie laut Hersteller eine vertikale Unterstützung der Wirbelsäule, an der auch das höhenverstellbare Rückenpolster angebracht ist. Als Bezüge für die Sitz- und Rückenpolster stehen verschiedene Stoffe und ein Leder zur Verfügung. Der Stuhl ist ab April 2019 erhältlich.

Das dritte Raumkonzept ‚Company Home‘ repräsentierte einen Ausschnitt eines Unternehmens-Hauptsitzes. Die Kombination verschiedener Elemente schafft dem Anbieter zufolge ein harmonisches Arbeitsumfeld, das den Mitarbeitern Wohlbefinden vermitteln und vielfältige Möglichkeiten für Arbeit, Begegnung und Entspannung bieten soll. Die britische Designerin Sevil Peach entwickelte das Szenario mit einem urbanen Park und einem Café für ‚Work‘. Das ‚Company Home‘ bildete die Bühne für die Präsentation neuer Produkte von Vitra wie ‚AC 5 Group‘ oder die ‚Eames Fiberglass Chairs‘ von Artek.

Die Bürostuhl-Familie ‚AC 5 Group‘ zeichnet sich durch eine zurückhaltende Form aus. Aluminium-Elemente sowie die Verwendung des klassischen Stoffes Hopsak sollen den Modellen einen eleganten und repräsentativen Ausdruck verleihen. Gleichzeitig decken die unterschiedlichen Stühle ein breites Leistungsspektrum ab und eignen sich für spezifische Einsatzzwecke. Zu den neuen Modellen gehören der vollergonomische Bürostuhl ‚AC 5 Work‘, der funktional reduzierte ‚AC 5 Studio‘, der Konferenzstuhl ‚AC 5 Meet‘ sowie der flexible ‚AC 5 Swift‘ auf Rollen.

 

 

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