Viasit/Krueger International

Erweiterung der Kooperation

Ausgabe-Nr.: 14/2018

Alan J. Stanton, Geschäftsführer von Viasit International: „Wir pflegen bereits seit 2013 eine Partnerschaft mit KI in der EMEA-Region und freuen uns sehr, dass unsere Kooperation nunmehr auf einen der größten Märkte für Büromöbel auf der Welt ausgeweitet wird.“

Der saarländische Büromöbel-Hersteller gibt eine Vereinbarung mit der Krueger International Inc. bekannt. Demnach wird der global agierende Hersteller von Möbeln für Büro und Objekt das Viasit-Produkt ‚Drumback‘ in Lizenz herstellen und unter eigenem Namen in den USA vertreiben. Die Produkte sollen im Juni auf der Fachmesse Neocon in Chicago vorgestellt werden.

 

„Wir pflegen bereits seit 2013 eine Partnerschaft mit KI in der EMEA-Region und freuen uns sehr, dass unsere Kooperation nunmehr auf einen der größten Märkte für Büromöbel auf der Welt ausgeweitet wird”, sagt Alan J. Stanton, Geschäftsführer der Viasit International Ltd. in London.

KI soll verschiedene Varianten aus der Serie ‚Drumback‘ herstellen und über sein Partnernetzwerk vertreiben. Die Produkte werden erstmals vom 11. bis 13. Juni 2018 auf der Neocon, Nordamerikas größter Design-Ausstellung, präsentiert.

Der von Martin Ballendat entwickelte Bürostuhl lässt sich bauartbedingt günstiger produzieren als vergleichbar ausgestattete Produkte, da der Schaumstoff für ein Rückenpolster ersatzlos entfällt. Zudem soll das Design des Modells auch ökologisch günstiger sein als beim herkömmlichen Möbel, da ein durchgängiger Rücken statisch weniger belastet ist als der ‚Rahmen‘, den ein traditioneller Netzrücken-Stuhl benötigen würde. Deshalb kann es aus unverstärktem, sortenreinem Polypropylen hergestellt werden, das sich zu 100 Prozent recyceln lässt.

Der Bürostuhl ist mit einer Sitzhöhen- und Sitztiefenverstellung, verstellbaren 3-D-Armlehnen sowie einer optionalen Lordosenstütze ausgestattet. Diese besteht aus einem flexiblen Luftkissen, das im Hohlraum zwischen Rücken und Bezugsstoff eingebaut ist und jede Körperbewegung mitmachen soll, ohne seine Wirkung zu verlieren. Das Luftkissen wird über entsprechend markierte Bedienpunkte auf dem Sitzbezug eingestellt.

Der US-amerikanische Möbelproduzent entschied sich nach eigener Aussage aufgrund des organischen Designs, des Rückenlehnen-Konzepts, der ergonomischen Bedienelemente, der nachhaltigen Produktion sowie der marktgerechten Preispositionierung für das Modell ‚Drumback‘. Zudem trug laut Stanton die flexible Herangehensweise von KI zu der Partnerschaft mit Viasit bei.

Krueger International Inc. bietet Einrichtungs-Lösungen für Unternehmen, das Gesundheitswesen, Bildungseinrichtungen und die öffentliche Hand. Das umfangreiche Produktportfolio von KI umfasst unter anderem Architekturwände, Schreibtisch-Systeme, Konferenztische, Cafeteria- und Schulungstische, Büro- und Patientenstühle, medizinische Liegen, Hocker, Lounge-Sitzgelegenheiten, Lobby-Bänke, Arbeitsbeleuchtung, Hörsaalbestuhlung, Seminar-Tische, Rednerpulte, Aktenschränke sowie Paneel-Systeme.

Als sechstgrößter Hersteller von Objektmöbeln in der Branche erwirtschaftet KI einen Umsatz von 700 Millionen US-Dollar

Das 1941 gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Wisconsin, USA und beschäftigt weltweit mehr als 3.000 Mitarbeiter. Als sechstgrößter Hersteller von Objektmöbeln in der Branche erwirtschaftet KI einen Umsatz von 700 Millionen US-Dollar und betreibt derzeit neun Produktionsstätten auf der ganzen Welt.

Neben den Vereinigten Staaten ist KI in den Nachbarländern Kanada und Lateinamerika sowie in Europa, dem Nahen Osten und Australien etabliert. Die Präsenz in diesen Ländern wird durch Showrooms unterstützt, die speziell auf die Bedürfnisse der lokalen Standards zugeschnitten sind.

Zu den Tochtergesellschaften zählen derzeit KI Europa, KI Kanada, KI Indien, KI China und KI Australien (Sebel). Den Eintritt in ausländische Märkte vollzieht der Anbieter durch Exporte, Lizenzierungen, Joint Ventures und ausländische Direkt-Investitionen.

In Europa ist der Anbieter seit 1990 aktiv. Die Fertigungsstätten erstrecken sich von Großbritannien über Benelux bis nach Italien. Darüber hinaus fungiert das Vereinigte Königreich als EMEA-Hauptsitz mit einem zentralen Vertriebszentrum. In 2015 eröffnete KI Europe ein neues Hauptquartier in London, das als Büro- sowie Ausstellungsraum für die Produktpalette des Herstellers fungiert.

 

 

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