Strähle

Optimierung der Raumakustik

Ausgabe-Nr.: 21/2017

Glasakustikwand ‚System 7400‘ von Strähle: Sie ermöglicht es, ein transparentes und kommunikatives Bürokonzept beizubehalten und gleichzeitig eine Atmosphäre für konzentriertes Arbeiten zu schaffen.

Der süddeutsche Büromöbel-Hersteller integrierte seine Glasakustikwand ‚System 7400‘ in das neue Bürogebäude der Henze BNP AG. Das Modell ermöglicht es, Open-Space-Büros transparent und raumakustisch hochwirksam zu gliedern. Dadurch soll die Aufenthaltsqualität erheblich gesteigert werden.

 

„Durch den Einbau der Strähle Glasakustikwände wurde in unseren Büroräumen eine neue Arbeitsplatzqualität geschaffen. Wir sind so zufrieden, dass wir bereits den Ausbau der nächsten Etage beauftragt haben“, sagt Christoph Henze, Vorstand bei der Henze Boron Nitride Products AG in Lauben.

Der bayerische Spezialist für die Verarbeitung von hexagonalem Bornitrid entwickelt und fertigt aus dem Werkstoff innovative Produkte. Dazu gehören technische Präzisionsteile, Beschichtungen sowie Sprays, die vielfältige Anwendung in der Industrie finden. Dem hohen Stellenwert von Entwicklung und Projektarbeit sollte im neuen Bürogebäude Rechnung getragen werden. Das Konzept sah zunächst komplett offene Raumstrukturen vor, um den Mitarbeitern die Kommunikation zu erleichtern und Projekte in Arbeitsgruppen effizienter bearbeiten zu können. In der Praxis zeigte sich jedoch, dass die für zehn bis zwölf Personen ausgelegten Großraumbüros den Austausch zwischen den Mitarbeitern verbesserten. Jedoch führten Gespräche und Telefonate trotz Akustikdecke und Teppichboden zu einer hohen Geräuschintensität.

Optimierung der Raumakustik im Mittelpunkt der Planung

Mit der Glasakustikwand System 7400 gelang es der Strähle Raum-Systeme GmbH, das transparente und kommunikative Bürokonzept beizubehalten und gleichzeitig eine Atmosphäre für konzentriertes Arbeiten zu schaffen. Im Mittelpunkt der Planung stand die Optimierung der Raum­akustik. Die offenen Büroräume wurden mit T-Schallschirmen unterteilt, die sich an der Gebäudestruktur ausrichteten.

Die Säulen im Raum bilden jeweils den Knotenpunkt der T-Schallschirme. Durch die halbhoch angeordneten Schallabsorber soll der gesamte Raum optisch erlebbar werden. Gleichzeitig sind die Arbeitsplätze akustisch voneinander abgeschirmt und bieten mehr Individualität. Die mikroperforierten Absorber-Elemente sind auf die menschliche Sprache ausgelegt. Mit ihrem speziellen Schichtaufbau decken sie den breiten Frequenzbereich von 100 bis 5000 Hertz ab. Auf abgeschlossene Flurwände oder Türen wurde bewusst verzichtet.

Bewusster Verzicht auf abgeschlossene Flurwände

Nach erfolgtem Einbau der Glasakustikwände führte ein Ingenieurbüro für Akustik Messungen durch, um Nachhallzeiten und Schallpegeldifferenzen zu überprüfen. Die ermittelten Werte entsprechen nahezu der bauakustischen Qualität einer geschlossenen, einfach ausgeführten Systemtrennwand mit 10 mm ESG inklusive Ganzglastür. Aufgrund des flexiblen Aufbaus eignet sich ‚System 7400‘ nicht nur für Neubau-, sondern auch für Revitalisierungsprojekte. Zudem ist eine nachträgliche Optimierung der Raumakustik in bestehenden Großraumbüros möglich.

 

 

 

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