Steelcase

Neue Sitzlösungen im Portfolio

Ausgabe-Nr.: 20/2018

Neues Sitzmöbel ‚Series 1‘ von Steelcase: Die Netze, Lumbalstützen und Flexoren des Modells bieten in elf miteinander kombinierbaren Farboptionen ein breites Spektrum an Auswahlmöglichkeiten.

Der amerikanische Büromöbel-Hersteller stellt mit ‚Serie 1‘ einen Stuhl vor, der sich durch die Sitztiefenverstellung und die automatische Aktivierung auf das Gewicht des Nutzers individuell einstellen lässt. Des Weiteren geht der Anbieter eine strategische Partnerschaft mit Wiesner-Hager ein. Die Stuhl-Familie ‚nooi‘ des oberösterreichischen Büro- und Objektmöbel-Anbieters soll dem US-Sortiment von Steelcase eine europäische Ästhetik und mehr Vielseitigkeit verleihen.

 

„Mit Series 1 bringen wir ein Produkt auf den Markt, das unserem Qualitäts- und Leistungsversprechen voll entspricht. Unsere erfahrenen Designer haben einen Stuhl entwickelt, der bietet, was unsere Kunden von uns erwarten, und ihnen gleichzeitig viele neue Optionen und Möglichkeiten bei der Gestaltung moderner Arbeitsumgebungen eröffnet“, sagt Alessandro Centrone, Vice President Marketing EMEA bei der Steelcase Inc. in Grand Rapids.

Durch ihr leichtes Gewicht und schlankes Design ist die Sitzlösung in verschiedenen Anwendungsbereichen einsetzbar. Dazu gehören Teambereiche sowie Arbeitsplätze für konzentrierte Einzelarbeit. Das schmale Profil entspricht dem Trend zu einer optimierten Flächennutzung und immer kleineren Büros.

Die Netze, Lumbalstützen und Flexoren des Modells bieten in elf miteinander kombinierbaren Farboptionen ein breites Spektrum an Auswahlmöglichkeiten, durch die Unternehmen ihr Büro auf die eigene Marke abstimmen können. Durch eine optionale Kopfstütze sowie verschiedene Materialien, Sitzschalen und Oberflächen können individuelle Bedürfnisse der Nutzer berücksichtigt werden.

Darüber hinaus lässt sich der Stuhl durch die Sitztiefenverstellung und die automatische Gewichtsaktivierung auf das Gewicht des Nutzers individuell einstellen und bietet so dauerhaften Komfort. Die integrierte LiveBack-Technologie in der Rückenlehne, eine anpassungsfähige Polsterung und die 4-D-Armlehnen sollen Nutzern ergonomische Leistungsstärke und optimale Unterstützung bieten. Das Modell ist bereits in EMEA zu einem Listenpreis ab 600 Euro verfügbar.

Laut Anbieter wurden bereits bei der Produktentwicklung die Umweltauswirkungen von der Materialgewinnung und Produktion über den Transport bis hin zu Nutzung, Wiederverwertung und Entsorgung berücksichtigt. Mit Hilfe der Lebenszyklus-Analyse (LCA) ermittelt Steelcase die Umweltauswirkungen des Möbels, um Voraussetzungen zu schaffen, diese zu minimieren. Die Methode, die auf ISO 14040 und 14044 basiert und von der Europäischen Union gewählt wurde, um Umweltbelastungen zu ermitteln, ermöglicht es dem Hersteller, Umweltauswirkungen seiner Produkte während ihres gesamten Lebenszyklus zu messen.

Neben der Markteinführung einer eigenen Stuhlserie geht Steelcase eine neue Lizenzpartnerschaft mit dem oberösterreichischen Büro- und Objektmöbelhersteller Wiesner-Hager ein. Mit dieser strategischen Partnerschaft will der US-Anbieter sein Produkt-Portfolio in Ergänzung zum bestehenden Angebot für Objektmöbel-Kunden erweitern. Die Stuhlserie ‚nooi‘ soll dem amerikanischen Sortiment von Steelcase eine europäische Ästhetik und mehr Vielseitigkeit verleihen.

Der flexible Objektstuhl aus der Schmiede des Duos ‚neunzig design‘ soll alle Aspekte von Form und Funktion für moderne Sitzmöbel verbinden. Hinter dem Design der Stuhlfamilie steht die Idee, mit einer Schalenform und unterschiedlichen Gestell-Varianten in allen wichtigen Bestuhlungsbereichen zu überzeugen – von der Großraumbestuhlung über Cafeteria- und Warteräume bis hin zu Seminar- und Schulungsräumen.

„Die intelligente Gestellverkettung des Reihenstuhls kommt ohne extra Verkettungs-Elemente aus und erlaubt eine unkomplizierte Handhabung. Durch Anpassung an die schon bestehenden Steelcase-Farbschemata lassen sich die ‚nooi‘-Produkte außerdem nahtlos in bereits existierende Büro- oder Objektarchitektur integrieren“, sagt Markus Wiesner, Geschäftsführer der Wiesner-Hager Möbel GmbH in Altheim.

Zukünftig sollen bis zu 40.000 der Modelle pro Jahr in Nord- und Mittelamerika verkauft werden. Laut Wiesner-Hager sieht das Lizenz-Modell lokale Fertigungsschritte durch Steelcase vor, wodurch Logistik- und Importkosten entfallen. Dadurch sollen konkurrenzfähige Preise, rasche Produkt-Verfügbarkeit und eine nachhaltige Produktionsweise entstehen. Beide Partner-Unternehmen streben eine langfristige Kooperation an. Im nächsten Schritt ist eine Ausdehnung der Zusammenarbeit auf Asien und den Pazifikraum geplant.

 

 

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