Steelcase

Neues europäisches Center

Ausgabe-Nr.: 29/2017

Innenansicht des neuen Learning + Innovation Centers in München: Das Design basiert auf den Prinzipien Lernen, Zusammenarbeit, Kreativität und Vertrauen.

Der amerikanische Büromöbel-Hersteller eröffnete vergangene Woche sein neues Learning + Innovation Center (LINC) in München. Neben dem Center in Grand Rapids ist es weltweit das zweite seiner Art und damit ein Kernelement des globalen Innovations-Netzwerks des Unternehmens. Auf 14.000 Quadratmetern setzt Steelcase seine Erkenntnisse in Arbeitsumgebungen um, die Mitarbeiter in EMEA bei der Zusammenarbeit unterstützen und so die Innovationskraft und Lernfähigkeit steigern sollen.

 

„Wir haben einen Ort geschaffen, an dem Menschen zusammenkommen, Beziehungen zueinander aufbauen und gemeinsam lernen und wachsen können – auch aus den Fehlern, die sie machen. Darin liegt für uns und unsere Kunden die Basis für Innovation. Im LINC können sie hautnah erleben, wie wir arbeiten und wie Raum dazu beitragen kann, den Unternehmenserfolg zu steigern“, sagt Jim Keane, President CEO von Steelcase Inc. in Grand Rapids (US-Staat Michigan).

Für die Planung des Learning + Innovation Centers arbeitete der Anbieter neben einem Team interner Experten um James Ludwig, Vice President Global Design Engineering, und John Small, Director Design EMEA, mit dem Münchener Architekturbüro ‚Henn Architekten‘ und Patrick Jouin vom Pariser Designduo ‚Jouin Manku‘ zusammen.

‚WorkCafé‘ soll die traditionelle Kantine revolutionieren

Das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit war die Neugestaltung von insgesamt drei Gebäuden mit zahlreichen Bestandteilen. Dazu gehört ein zentral gelegenes ‚WorkCafé‘. Dem Anbieter zufolge handelt es sich dabei um einen dynamischen Ort, der die traditionelle Kantine revolutioniert. Das Café mit Barista und einer Vielzahl verschiedener Bereiche erstreckt sich über zwei Stockwerke. Hier können Menschen zusammenarbeiten, sich konzentrieren, erholen oder austauschen.

Die ‚Leadership Community‘ ist die zentrale Anlaufstelle des Führungsteams und liegt in direkter Nähe zum ‚WorkCafé‘. Die offene Fläche befindet sich im ersten Stock, einem hoch frequentierten Bereich, in dem sich Kollegen kontinuierlich über den Weg laufen. Die Platzierung der Büros und das informelle Design sollen die Führungskräfte sichtbarer machen und den Austausch mit Kollegen und Besuchern fördern.

Cloudbasierte Technologien, die über den gesamten Campus verteilt sind, unterstützen den Austausch von Ideen und ermöglichen es, Mitarbeiter am Innovationsprozess teilhaben zu lassen, die nicht am Standort tätig sind. Daneben bietet eine Virtual Reality Tour Besuchern in München die Möglichkeit, die Standorte von Steelcase auf der ganzen Welt zu besichtigen. Dabei bekommen sie Einblicke in Bereiche, die der Öffentlichkeit in der Regel nicht zugänglich sind.

Die drei Gebäude verfügen zudem über sich ergänzende Umgebungen mit integrierter Technologie, die die Bedürfnisse einzelner Mitarbeiter und Teams unterstützen sollen. Auch ermöglichen mehrere informelle Bereiche sowie speziell ausgestattete Lernräume im Center individuelles und gemeinsames Lernen. Mit speziell ausgestatteten Lernräumen ist es aufgrund von Videokonferenzanlagen möglich, Personen aus anderen Standorten in Lernprozesse mit einzubinden. Schließlich können Kunden und Gäste in Workshops gemeinsam mit den Experten von Steelcase ihre Bedürfnisse reflektieren und individuelle Lösungen entwickeln.

Design beruht auf vier Prinzipien: Lernen, Zusammenarbeit, Kreativität und Vertrauen

Das Design des Learning + Innovation Centers basiert auf den Prinzipien Lernen, Zusammenarbeit, Kreativität und Vertrauen. Auf diese Weise soll der physische Arbeitsplatz dazu beitragen, Menschen zu inspirieren und Innovation anzuregen. Auch das Thema Vielfalt konnte der Hersteller im neuen Komplex umsetzen. So arbeiten in den drei Gebäuden knapp 240 Mitarbeiter aus 25 Nationen verschiedenen Alters und mit unterschiedlichen professionellen Hintergründen zu­sammen.

 

 

 

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