Sedus Stoll

Intelligent vernetztes Büro

Ausgabe-Nr.: 27/2018

Digitales Analyse-Tool ‚se:connects‘ von Sedus: Es wurde in Zusammenarbeit mit dem ICT-Servicepartner Kapsch BusinessCom AG weiterentwickelt und mit neuen Funktionen ausgestattet.

Der süddeutsche Büromöbel-Hersteller entwickelte gemeinsam mit Kapsch BusinessCom, einem österreichischen Service-Partner für Informations- und Kommunikationstechnologie, ein digitales Analysetool zur optimalen Büro- und Arbeitsplatznutzung. Das System wurde nach der Premiere auf der Orgatec 2016 weiterentwickelt und mit neuen Funktionen ausgestattet, die auf der diesjährigen Messe vorgestellt werden.

 

„Unsere Mobile-App se:connects ist ein wichtiger Baustein der modernen Gebäudetechnik und in der nahen Zukunft wird es nur noch „die eine App für alles” geben. Vor allem internationale Großkunden mit extrem verschachtelten und komplexen IT-Strukturen erwarten einfache und perfekt funktionierende IoT-Lösungen“, sagt Holger Jahnke, Vorstandssprecher der Sedus Stoll AG in Waldshut.

Auf dem Messestand der diesjährigen Orgatec will der Anbieter deshalb exemplarisch zeigen, wie Applikationen, Medientechnik und Videokonferenz-Systeme anwenderfreundlich genutzt werden können. Mit dem in 2016 vorgestellten System ‚se:connects‘ brachte Sedus erstmalig ein digitales Analysetool zur optimalen Büro- und Arbeitsplatznutzung auf den Markt, das in Zusammenarbeit mit Spezialisten der Kapsch BusinessCom AG in den letzten Monaten weiterentwickelt und mit neuen Funktionen ausgestattet wurde. Der ICT-Servicepartner konnte nach eigener Aussage mit seinem durchgängigen „end-to-end“-Konzept für die Digitalisierung überzeugen. Dazu gehören der Sensor an Stuhl und Tisch, IoT-Gateway-Module, die Cloud-Plattform sowie die Datenanalyse inklusive Dashboard und mobiler Applikation.

Das Herzstück ist eine Mobile-App in Kombination mit intelligenter IoT-Sensorik als innovative Lösung für die Nutzung und das Management von Arbeitsplätzen in Smart-Working-Umgebungen. Dabei suchen sich Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz nach Aufgabe oder Präferenzen aus. Schreibtische und Bürostühle erfassen über Sensoren die Präsenz ihrer Nutzer und Facility-Manager erhalten anonymisierte Daten, die zu effizienter Flächennutzung und -gestaltung eingesetzt werden können.

Für den Büromöbel-Hersteller ist es von großer Bedeutung, smarte IoT-Lösungen anbieten zu können und damit  die Chancen, die das Internet of Things bietet, wahrzunehmen. Denn die Unterscheidung zwischen Sparten wie Hardware, Software und Services entfällt zunehmen, während die einzelnen IKT-Zweige immer mehr ineinander übergehen. Erfahrene IoT-Anwender sind sogar davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz (KI) nötig ist, um die hohe Komplexität von IT-Umgebungen und die dazugehörigen Datenmengen zu verstehen, die durch Cisco, Microsoft, HP & Co entstanden sind.

Jahnke zufolge wird sich der IoT-Markt rasant weiterentwickeln und alle noch engmaschiger miteinander vernetzen. Aus seiner Sicht wird die intelligente Vernetzung zur Kernfunktion von Produkten und Dienstleistungs-Angeboten wie zum Beispiel im Falle von nutzungsbasierten Abrechnungsmodellen.

Zu den weiteren Neuheiten, die Sedus auf der Messe vorstellen wird, gehört neben den beiden Büro-Drehstühlen ‚se:flex‘ und ‚se:motion‘ die Stuhlfamilie ‚se:spot‘. Die Modelle eignen sich laut Anbieter für informelle (Team-)Arbeit, Kontaktpflege und lockere Besprechungen. Alle Modelle verfügen über eine ergonomisch geformte, einteilige Sitzschale, die mit guter Druckverteilung, Sitzmulde und Lordosen-Vorwölbung beste Sitzeigenschaften in unterschiedlichsten Sitzhaltungen gewährleisten soll.

Darüber hinaus erweitert der Hersteller sein Kompetenzfeld mit dem Office-Cube-System ‚se:cube‘. Die in den Größen S, M und L erhältlichen Cubes bieten ein geeignetes Umfeld für Besprechungen und Meetings, konzentriertes Arbeiten oder zum Entspannen. Sie lassen sich in bereits vorhandene Bürolandschaften integrieren und bieten auch für den klassischen Einsatz wie Brainstormings und Schulungen genügend Raum für Bewegung und Interaktion. Weiterhin verfügen sie über Ablageflächen für Laptop, Blocks und Stifte. Die Innenwände lassen sich als vertikale, beschreibbare Flächen nutzen.

 

 

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