Roomz

Markteintritt in Deutschland

Ausgabe-Nr.: 25/2018

Digitales Reservierungs- und Verwaltungstool Roomz: Das Raumbuchungs-System lässt sich leicht installieren und verfügt über kabellose Displays in einem eleganten Design.

Der Schweizer Anbieter eines digitalen Reservierungs- und Verwaltungstools verkündet seinen Eintritt in den deutschen Markt. Bei dem gleichnamigen Produkt handelt es sich um ein Raumbuchungs-System mit kabellosen Displays. Es soll Anwendern ermöglichen, ihre Raum-Ressourcen im Sinne von Smart Work intelligent, zeitsparend und Image-steigernd zu verwalten.

 

„In Deutschland steht die Schweiz für Qualität und Präzision. Wenn diese Attribute wie bei unserem Display mit einem ansprechenden Design verknüpft werden, adressieren wir genau die Anforderungen, die für deutsche Firmen wichtig sind“, sagt Thomas Freiherr, Sales Manager für den deutschen Markt bei der Roomz SA in Fribourg.

Das zentrale Raumbuchungs-System ‚Roomz‘ wurde von zwei Ingenieuren in Zusammenarbeit mit ihrem Auftraggeber, der ETH Zürich, entwickelt und soll die Bedürfnisse des Marktes in den Fokus stellen. Dem Anbieter zufolge lässt es sich leicht installieren und verfügt über kabellose Displays in einem eleganten Design. Die Displays bieten eine Batterie-Laufzeit von zwei Jahren und lassen sich in das bestehende Wi-Fi integrieren.

In der Schweiz setzen zurzeit über 150 Kunden die Lösung ein. Dazu zählen neben der ETH Zürich die Frankfurter Bankgesellschaft, die Mobiliarversicherung, die Bank am Bellevue oder das Rote Kreuz. Das Start-up rechnet damit, dass der Bedarf in Deutschland um ein Vielfaches höher sein wird.

Das große Potenzial im hiesigen Markt begründet der Hersteller damit, dass viele Unternehmen dem Management ihrer Sitzungszimmer jahrelang zu wenig Beachtung schenkten. Diese stellen nun fest, dass die unprofessionelle oder gar manuelle Raumverwaltung ein Kostentreiber sowie ein Zeitfresser ist und die Einführung moderner Arbeitsformen erschwert. Freiherr verweist auf Produktanfragen, die das Unternehmen wöchentlich aus Deutschland erhält, ohne eine einzige Marketingaktion lanciert zu haben.

„Wir möchten ein erfolgreiches Partner-Netzwerk mit innovativen Dienstleistern aufbauen“

„Die Art und Weise, wie wir zukünftig in Büros arbeiten, wird sich drastisch verändern. Fixe Arbeitsplätze werden seltener. Dafür werden uns künftig Schlagwörter wie ‚shared desks‘ und ‚unified communication‘ immer öfter begleiten. Roomz hat diesen Trend früh erkannt und bietet mit seinem Portfolio genau dafür innovative Lösungen. Mit unserem indirekten Vertriebsmodell möchten wir ein erfolgreiches Partnernetzwerk mit innovativen Dienstleistern aufbauen“, erläutert der Sales Manager.

Die Strategie des Start-up-Unternehmens im Bereich Raum-Management umfasst einen Zeitraum von zwei Jahren, um sein Produkt im deutschen Markt zu etablieren. Die Lösung zeichne sich unter anderem dadurch aus, dass sie von Kunden des Anbieters mitentwickelt wurde und somit besonders anwenderfreundlich ist.

Darüber hinaus entwickelten die Schweizer das Tool mithilfe der Sensor-Technologie weiter und kündigen die Markteinführung des ‚Roomz-Sensors‘ als Ergänzung zu den Displays an. Nach einer einfachen Installation soll der Sensor die An- oder Abwesenheit von Teilnehmenden erkennen und bei Leerbuchungen, den so genannten ‚no-shows‘, den Raum automatisch wieder freigeben. Der Sensor liefert zudem in Echtzeit Informationen zur effektiven Auslastung von Arbeitsplätzen im Shared-Desk-Bereich. Dabei benötigt das Produkt keinerlei Verkabelung und verbindet sich mit dem WLAN vor Ort. Die eingebaute Batterie ermöglicht eine Nutzung für circa fünf Jahre, bevor sie ausgetauscht werden muss.

 

 

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