Orgatec 2018

Orientierung am Nachwuchs

Ausgabe-Nr.: 22/2018

Studierende der AMD präsentieren Entwürfe der Sonderschau für die Orgatec 2018: Das Standkonzept von ‚work to go‘ soll Fachbesuchern aus Sicht der neuen Generation spannende Perspektiven für ein ortsungebundenes Arbeiten aufzeigen.

Die Veranstalter der diesjährigen Messe für Arbeitswelten kündigen im Rahmen einer Sonderschau zum Thema ‚New Work‘ das neue Standkonzept ‚work to go‘ an. Es soll Fachbesuchern aus Sicht der neuen Generation Perspektiven für ein ortsungebundenes Arbeiten aufzeigen. In diesem Rahmen findet vom 23. bis 27. Oktober ein Event- und Fortbildungsprogramm mit Führungen, Workshops, Impulsvorträgen, Keynote-Lectures und Podiumsdiskussionen zur Zukunft der Arbeit statt.

 

„Was wir zu erledigen haben, können wir uns nicht immer aussuchen. Wie, wo und wann wir es angehen, sollte jedoch niemand außer uns selbst entscheiden. Schließlich bewegen wir uns in eine Zukunft, in der nicht mehr die Arbeit unseren Alltag bestimmt, sondern unser Alltag die Arbeit“, sagen die Studierenden der AMD Akademie Mode & Design GmbH in Hamburg.

Die Gruppe entwickelte im Rahmen einer gemeinsamen Initiative mit der Architekturzeitschrift AIT und dem Architekturbüro bki – brandherm krumrey interior architecture ihre Visionen für die Zukunft moderner Arbeitswelten. Die Ergebnisse sollen neue Sichtweisen darüber vermitteln, wie wir diese künftig organisieren müssen, und werden vom 23. bis 27. Oktober in der Sonderschau ‚work to go‘ auf der Orgatec in Köln präsentiert.

HR-Manager sollen durch Sonderschau erfahren, welche Anforderungen die Mitarbeiter von morgen an einen Arbeitsplatz stellen

Ziel der Sonderschau ist es, dem Publikum das Thema ‚new work‘ näherzubringen. Das Standkonzept von ‚work to go‘ soll Fachbesuchern aus Sicht der neuen Generation spannende Perspektiven für ein ortsungebundenes Arbeiten aufzeigen. So findet an allen Messetagen ein umfangreiches Event- und Fortbildungsprogramm mit Führungen, Workshops, Impulsvorträgen, Keynote-Lectures und Podiumsdiskussionen statt, das sich insbesondere an Innen-/Architekten, Planer sowie Experten aus dem Bereich der Arbeitswelten richtet.

Für die Studierenden war es wichtig, mit ihrem Engagement eine Schnittstelle zwischen heutiger Realität und zukünftigen Anforderungen an moderne Arbeitswelten zu bilden. Mit Blick auf den umkämpften Markt für junge und qualifizierte Mitarbeiter soll die Sonderschau HR-Managern und Entscheidern aus der Industrie eine Gelegenheit bieten, zu erfahren, welche Anforderungen an einen modernen Arbeitsplatz die Mitarbeiter von morgen stellen.

Darunter fallen unter anderen die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Flexibilität und Freiheit, eigenverantwortliches Arbeiten innerhalb der bereits vorhandenen Arbeitsstrukturen, die Gewährleistung einer toleranten und offenen Arbeitsweise, Kreativität, Spaß und Wohlbefinden bei der Arbeit, Auflockerung von stationären Strukturen sowie vernetztes Arbeiten innerhalb der verschiedenen Hierarchien und Disziplinen.

Wir sind darauf gespannt, wie die teilweise im Management- und Vertriebsbereich angejahrte Büromöbel-Branche einen zunehmend jungen Kundenkreis mit Produkten, Lösungsansätzen und Beratungsmodulen abholen will. Schließlich enthält der unproportionierte demographische Wandel in der Industrie nicht nur interne kulturelle Schwierigkeiten, sondern auch eine Entfremdung von der Zielgruppe der Generation Y und Z.

 

 

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