Microsoft

„Vision der neuen Arbeitswelt“

Ausgabe-Nr.: 22/2020

Mit dem Umzug des Hamburger Büros setzt der US-amerikanische Software-Gigant sein ‚Smart Workspace‘-Konzept in neuen Räumlichkeiten mit modernen Technologien und regional geprägtem Design um.

Der US-amerikanische Software-Gigant bietet seinen Mitarbeitern in den regionalen Offices in München, Köln oder Berlin nach eigenen Angaben optimale Möglichkeiten für Teamwork, selbstbestimmtes Arbeiten und persönliche Produktivität sowie ein hohes Maß an Flexibilität. Mit dem Umzug des Hamburger Büros setzt das Unternehmen sein ‚Smart Workspace‘-Konzept nun auch in den neuen Räumlichkeiten mit modernen Technologien und regional geprägtem Design um.

„Der neue Hamburger Standort verfügt über 1.000 Quadratmeter Fläche und 34 Arbeitsplätze für insgesamt 200 Beschäftigte. Diese Eckdaten spiegeln unsere Vision der neuen Arbeitswelt wider. Eine Arbeitswelt, in der nicht jeder täglich im Büro arbeitet, sondern jeden Tag aufs Neue entscheidet, wo sie oder er seine Aufgaben am besten erledigen kann – im Regional Office, im Home-Office, im Café oder bei Kunden vor Ort“, erklärt die Microsoft Corporation die Ausrichtung der neuen Räumlichkeiten.

Obwohl der COVID-19-Ausbruch über Nacht veränderte, wie Unternehmen und Beschäftigte weltweit zusammenarbeiten, glaubt das Management des Software-Konzerns, dass Büros weiterhin wichtige Begegnungsstätten und Plattformen für persönlichen und beruflichen Austausch bleiben. Mit einem modernen Konzept will der Hersteller den veränderten Anforderungen an die Arbeitswelt Rechnung tragen und hybrides Arbeiten ermöglichen.

Das neue Regional Office Hamburg ist demnach optimal auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Beschäftigten zugeschnitten. Basierend auf dem ‚Smart Work­space‘-Konzept, welches Microsoft gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO entwickelte, stehen den Mitarbeitern verschiedene Arbeitszonen als Rückzugsorte für Tätigkeiten, die eine hohe Konzentration erfordern, bis hin zu Büroflächen, die bewusst auf Teamarbeit und Kollaboration ausgelegt sind, zur Verfügung.

Die neuen Büroräumlichkeiten sollten eine enge Verbundenheit mit der Stadt und ihren Menschen widerspiegeln. Dazu übersetzte das Architekturbüro Lepel & Lepel die verschiedenen Facetten Hamburgs in das Designkonzept ‚Hamburg by Nature‘.

So teilt sich die Bürofläche in die drei thematischen Bereiche Wasser, Stein und Fenster ein. Der öffentliche Büroteil, in dem Mitarbeiter sich mit Kunden und Partnern austauschen und Veranstaltungen ausrichten, ist durch das Thema Wasser geprägt. Hingegen lässt sich der Bereich der Fenster im Mitarbeiterbereich wiederfinden. Verbunden sind die Flächen durch den sich in der Mitte befindenden Versorgungskern im Stil der Speicherstadt mit Schließfächern, der Garderobe und Conversation Rooms, die einen Ort für kurzen Austausch bieten. Um den regionalen Anklang zu unterstützen, sind das Farbkonzept und die Materialauswahl im Stil verschiedener Hamburger Wahrzeichen wie der Deichtorhallen, der Landungsbrücken oder der Elbphilharmonie gestaltet.

Im großzügigen Mitarbeiterbereich stehen den Beschäftigten flexible Arbeitszonen für verschiedene Tätigkeiten zur Verfügung. Jeder Mitarbeiter kann anhand der eigenen Bedürfnisse und Anforderungen an den Arbeitsplatz selbst entscheiden, wo und wie er arbeitet. Das bedeutet auch, dass niemand einen festen Arbeitsplatz beansprucht und nach dem ‚Clean Desk‘-Prinzip verfahren wird.

Besucherküche im neuen Regional Office Hamburg von Microsoft: Die offenen Räumlichkeiten, die an die Elbphilharmonie erinnern sollen, ermöglichen Kundengespräche in ungezwungener Atmosphäre.

Das neue Büro erfüllt zudem Ansprüche an eine moderne technologische Ausstattung. Es bietet Pinnwände, Konferenzräume mit Videotelefonie-Systemen, Phone Booths für vertrauliche Telefonate oder Tools für barrierefreie Kommunikation. Die zentrale Rolle des Menschen bei der Technologiestrategie rückt laut Microsoft immer mehr in den Fokus: „Viele Unternehmen haben erkannt, dass eine Arbeitsumgebung heute nicht nur den veränderten Anforderungen der Beschäftigten entsprechen, sondern auch der Zusammenarbeit mit Kunden sowie Partnern Rechnung tragen muss. Nur so können Unternehmen auch in Zukunft konkurrenzfähig, innovativ und im ‚War for Talents‘ attraktiv für potenzielle Arbeitskräfte bleiben“, lautet das Fazit des Anbieters.

 

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