Kinnarps

Neuer Firmensitz

Ausgabe-Nr.: 30/2018

Neue Kinnarps-Verwaltung: Voraussichtlich Mitte 2020 zieht die Belegschaft in den Verwaltungssitz des Neubauprojekts „Liepark“ um.

Die deutsche Tochtergesellschaft des schwedischen Büromöbel-Herstellers kündigte im Januar dieses Jahres nach der Schließung des Werkes im Industriegebiet Nord I für die verbleibende Mannschaft den Umzug in ein anderes Quartier an. Voraussichtlich Mitte 2020 soll das Unternehmen den neuen Verwaltungssitz in den beiden oberen Etagen des Neubauprojekts „Liepark“ direkt am Bahnhof Worms beziehen.

 

Für den Geschäftsführer der Kinnarps GmbH, Sebastian Groesslhuber, bedeutet diese Entscheidung einen wichtigen Schritt für das Unternehmen und seine Beschäftigten. Da der laufende Mietvertrag auf dem ehemaligen Schärf-Gelände an der Mainzer Straße bereits im kommenden Jahr ausläuft, wird jedoch eine Übergangsimmobilie benötigt, um die Zeit bis zur Fertigstellung des Liepark-Projekts zu überbrücken.

Übergangsweise wird die Belegschaft voraussichtlich im April/Mai 2019 in provisorische Räumlichkeiten innerhalb des momentan in Bau befindlichen Projekts der Wonnegau Vermietungs GmbH & Co. KG vertreten durch ems Schäfer Consultants aus Worms umziehen. Dabei handelt es sich um rund 55 Beschäftigte in unterschiedlichen Verwaltungsabteilungen (Geschäftsführung, Personalabteilung, Innendienst, Marketing, IT, Logistik, Finanzen/Buchhaltung, Planungsabteilung).

Seit Anfang Oktober 2018 werden in Worms keine Büromöbel mehr produziert. Sämtliche Produkte werden nun aus fünf Produktionsstätten in Schweden bezogen. Von der Werkschließung waren bis zu diesem Zeitpunkt 70 Beschäftigte betroffen. Nahezu alle weiteren ehemaligen Kinnarps-Beschäftigten konnten inzwischen eine neue Anstellung finden. Für die weiteren etwa 100 Beschäftigten, die das Unternehmen in den kommenden Monaten verlassen müssen, sollen in Zusammenarbeit ähnlich erfolgreiche Lösungen gefunden werden. „Die vergangenen Monate waren nicht einfach. Aber durch die gute Kooperation mit dem Betriebsrat bei der Ausarbeitung des Interessenausgleichs und des Sozialplans und die hervorragende Unterstützung der Stadt Worms können wir diese schwierige Zeit der Verunsicherung zu einem versöhnlichen Ende führen“, sagt Groesslhuber.

 

 

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